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Adoptierte Mäuse zu jung?

Annie83

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Tierfreunde Münster hat aber meine ich 2 einzlene Jungs und eine vierer Gruppe...ich meine die beiden Jungs sitzen alleine Oo war zumindest neulich noch so. Schreib die Frau Linke einfach mal an, eigentlich sind die sehr sehr hilfsbereit. Sabrina und Julia aber auch...und die müssten eigentlich auch noch Nasen haben.

Ich würde ehrlich gesagt glaube ich nur nach Kastraten suchen...weiber sind untereinander nicht sooo super mitunter. Ich würde zum Beispiel reine Frauen halten
 
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Lasiusniger

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Hm, ich würde darauf achten, gut sozialisierte Tiere zu bekommen. Auch wenn das schade für die beiden Damen ist, zwei sind ja wirklich keine schöne Anzahl. Der Nagerschutz meldet sich bestimmt bald und die haben auf jeden Fall einen größeren Notfall da - weshalb die beiden auch gerade ziemlich beschäftigt sind.

Ich habe kein Problem mit reinen Mädelsgruppen, ich habe die meiste Zeit über keine Kastraten in der trotzdem friedlichen Gruppe gehabt. Und auch Kastraten können untereinander richtig biestig werden. Mäuse sind einfach richtige kleine eigenständige Persönchen mit ganz individuellen Charakteren. Man kann ihre Verträglichkeit nicht einfach am Geschlecht festmachen. Wichtig sind ihre Erfahrungen während des Aufwachsens (also wie gut die Erziehungsarbeit durch ältere Mäuse während Kindheit und Jugend erfolgt ist), der Zeitpunkt der Kastration und die allgemeine genetische Veranlagung. Es gibt auch Forschungen, die darauf hindeuten, dass chronischer Stress während der Zeit im Mutterleib das Verhalten ein Leben lang auf "biestig" umschreibt - vermutlich als Anpassung darauf, dass ein Tier in stressiger Umgebung mehr "Ellenbogen" braucht, um sich durchsetzen zu können.
Pflegestellen sind deshalb eine gute Anlaufstelle, die kennen ihre Tiere in der Regel gut und sind nicht unter Vermittlungsdruck wie manche Privatperson.
Jungs sind aber die "natürlichere" Wahl für deine Gruppe, weil Farbmäuse in Familienverbänden zusammenleben, in denen beide Geschlechter vertreten sind. Mädels hast du ja schon ^^
 

Bombastia

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Ach Leute, immer diese superschnellen Antworten. Wirklich fantastisch, wie schnell und zuverlässig einem bei Fragen zur Seite gestanden wird. (Und auf wieviel Geduld selbst FA-Anfänger wie ich treffen...)

Annie, danke dir erstmal für den Tipp in Münster. Ich hatte der Frau Linke gerade eben eine E-Mail geschickt, vielleicht hast du ja doch Recht! Hatte mich bloß auf ihrer Website umgeschaut, die ist aber natürlich weniger aussagestark als eine persönliche Antwort der Pflegerin.

Hm, ich würde darauf achten, gut sozialisierte Tiere zu bekommen. Auch wenn das schade für die beiden Damen ist, zwei sind ja wirklich keine schöne Anzahl. Der Nagerschutz meldet sich bestimmt bald und die haben auf jeden Fall einen größeren Notfall da - weshalb die beiden auch gerade ziemlich beschäftigt sind.

Glücklicherweise bin ich nicht die einzige Interessentin! Es scheint, dass die beiden Mäusedamen auch ohne mich adoptiert würden. Darum erlaube ich mir bei den beiden mal Entscheidungsfreiheit *lach*
Re: Nagerschutz e.V., ich hatte tatsächlich schon superschnell Antwort bekommen. Ich Dödel hatte ganz verpasst, dass ich etwas unter ihren Vermittlungsanforderungen an Käfigen liege. Ich finde es aber richtig und gut, dass die beiden da konsequent sind - Dafür habe ich von Sabrina gute Ratschläge und Weiterempfehlungen bekommen. Die Suche geht also mit Vollgas weiter :)
 

Bimsgestein

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Ein Hallo in die Runde
mich verwundert, dass etliche User den Vergesellschaftungs- und Gewöhnungs-Aspekt gar nicht beachten und die Welpenschutzfrage gar nicht stellen. Ihr schätzt es als ungefährlich ein, Farbmäuse, die gerademal 4 Wochen jung sind, mit fremden Artgenossen, die anderen Altersklassen angehören - also erwachsen, geschlechtlich aktiv und damit territorial sind, einfach zusammenzusetzen? Täten erwachsene Farbmäuse 4 Wochen junge Farbmäuse angreifen, könnte das lebensgefährlich sein und tödlich enden für die Mäusekinder. Nachdem Mäusekinder frühzeitig von ihren Elterntieren getrennt wurden, können Verhaltensschule, Erziehung durch ältere Farbmäuse und Rudelaufbau mit neuen älteren Mäusen vielleicht nur über die vorsichtige schrittweise Vergesellschaftung laufen - so etwas braucht Zeit und Sicherheit.

Verantwortungsbewusste Farbrattenhalter unterscheiden sich womöglich von Farbmäusehaltern darin, dass sie Selbstständigkeit und ein Mindestalter der Farbratten abwarten, bis sie beginnen, fremde Farbratten miteinander zu vergesellschaften.
 
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Lasiusniger

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Ratten sind in diesem Aspekt ein bisschen mehr Raubtier als Farbmäuse.

Generell läuft eine Ratten-VG auch ganz anders ab als eine Farbmaus-VG.
 

Annie83

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Ein Hallo in die Runde
mich verwundert, dass etliche User den Vergesellschaftungs- und Gewöhnungs-Aspekt gar nicht beachten und die Welpenschutzfrage gar nicht stellen. Ihr schätzt es als ungefährlich ein, Farbmäuse, die gerademal 4 Wochen jung sind, mit fremden Artgenossen, die anderen Altersklassen angehören - also erwachsen, geschlechtlich aktiv und damit territorial sind, einfach zusammenzusetzen? Täten erwachsene Farbmäuse 4 Wochen junge Farbmäuse angreifen, könnte das lebensgefährlich sein und tödlich enden für die Mäusekinder. Nachdem Mäusekinder frühzeitig von ihren Elterntieren getrennt wurden, können Verhaltensschule, Erziehung durch ältere Farbmäuse und Rudelaufbau mit neuen älteren Mäusen vielleicht nur über die vorsichtige schrittweise Vergesellschaftung laufen - so etwas braucht Zeit und Sicherheit.

Verantwortungsbewusste Farbrattenhalter unterscheiden sich womöglich von Farbmäusehaltern darin, dass sie Selbstständigkeit und ein Mindestalter der Farbratten abwarten, bis sie beginnen, fremde Farbratten miteinander zu vergesellschaften.

Man darf Ratten und Mäusen im Sozialverhalten auch nicht vergleichen. Ratten werden zusammen gesetzt und getrennt, Farbies werden in einer laufen VG niemals getrennt. Ich habe diverse VGs hinter mir mit Farbies und die waren immer in unterschiedlichem Alter. Ich habe aktuell auch 8 Farbies im Alter von 14 Monaten, zu 7Mäusen mit 16 Wochen, 4 Mäusen zu 4 Wochen und 3 Kastraten mit 7 Monaten. Alles entspannt. Und auch bei Ratten gibt es keinen Welpenschutz.. Ratten greifen nur nicht an, weil die Babies nach nix riechen. Ist wie bei Rennern. Und auch bei denen VGt man 8 Wochen zu adulten Tier.
 

Bombastia

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Hallo Bimsgestein, danke dir für den gerechtfertigten Einwurf. Natürlich muss einem solchen "Familien-Patchworking" zunächst eine ausgiebige Vergesellschaftung nach allen Regeln der Kunst vorausgehen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder hier selbstredend davon ausgegangen ist, als auf einmal von Ersatzelterntieren die Rede war. :) Ich würde niemals fremde Mäuse einfach auf Weidmannsheil zusammentun und dabei Mord und Totschlag riskieren.

Bezüglich des Welpenschutzes bzw. der Selbstständigkeitsfrage wäre es auch in Anbetracht der Unterschiede zw. Ratten- und Farbmaus-VGs kontraproduktiv, erst zu warten, bis meine vier Mädchen ausgewachsen sind; der Sinn der VG war ja die Erziehungshilfe, die meines Wissens nach bei Farbmäusen beider Geschlechter entweder instinktiv oder passiv (durch reines Abgucken von Verhalten) gegeben wird. Falls es überhaupt zu einer erfolgreichen Vermittlung kommt, würde ich natürlich entsprechende Maßnahmen treffen, sollte eine Vergesellschaftung doch missglücken, und die beiden Altersgruppen wieder trennen. Dann müssten die Kleinen zwar ohne Ammen großwerden, aber dann habe ich es zumindest versucht. *lach* Grund zur Sorge sollte also auf rein prinzipieller Ebene nicht bestehen.
 
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Lasiusniger

Guest
Klappt bestimmt gut, wenn die älteren gut sozialisiert wurden. Mit Kids ab 5 Wochen hatte ich niemals Probleme, wenn diese zu Erwachsenen kamen (jünger hatte ich glücklicherweise noch nicht). In dem Alter fügen sie sich ausgesprochen gut ein und werden auch von Mädels im biestigen Alter noch nicht als Konkurrenz wahrgenommen. Kids und Senioren sind in Farbmauskreisen sehr gut zu anderen dazu zu vergesellschaften. Am schwierigsten können VGs zwischen mittelalten Mädels untereinander sein - zumindest besteht hier das größte Potential auf persönliche Animositäten. Und am allerschwierigsten bis hin zur Unvereinbarkeit (die ist unter Mädels sehr selten) können spät kastrierte Böcke untereinander sein.
 

Bimsgestein

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Bezüglich des Welpenschutzes bzw. der Selbstständigkeitsfrage wäre es auch in Anbetracht der Unterschiede zw. Ratten- und Farbmaus-VGs kontraproduktiv, erst zu warten, bis meine vier Mädchen ausgewachsen sind;

Bombastia, wie alt sollte eine junge Farbmaus sein - wie weit sollte sich eine Farbmaus physisch entwickelt haben, um auf eine fremde erwachsene territoriale Maus reagieren zu können im Fall, wo die Artgenossin aggressiv agieren wird ... deiner Meinung, deiner Kenntnis, deiner Erfahrung nach? Hätte ein 4 Wochen junges Mauskind eine Überlebenschance dort, wo eine erwachsene aber fremde Artgenossin ihr nicht erst den Krieg "erklärt" sondern ihr gegenüber normal aggressiv agiert?

Du setzt also kein Mindestalter!? Du wirst keine bestimmte physische Entwicklungsstufe bei dem Mauskind abwarten?! Tätest du morgen eine erwachsene Maus erwerben, würdest du sofort beginnen, diese mit dem 4-Wochen jungen Mauskind zu vergesellschaften? Du und das Mauskind werden Vorsatz und Aggression einer fremden erwachsenen Maus rechtzeitig erkennen und so darauf reagieren, dass lebensgefährliche Verletzungen beim Mauskind ausgeschlossen bleiben? Wie würdest du die 1.Phase der VG mit solchen Mäusen einleiten? Innerhalb welcher Strukturen würdest du diese 1.Phase des VG-Versuchs "4 Wochen junge Maus mit fremder erwachsener Maus" laufen lassen? Was bestärkt dich in der Vermutung, dass eine erwachsene Maus für ein fremdes 4 Wochen altes Mauskind eine Amme sein könnte ... zeitnah? Ich bestreite nicht, dass fremde Mäuse voneinander lernen können bevor sie sich verstehen, sich akzeptieren und harmonisch im Gehege zusammen leben. Aber das Risiko schwerer Verletzungen bei einer solch jungen Maus durch ein fremdes Alttier halte ich nicht für klein.

Gut zu wissen, welche Ansichten Mäusehalter zu diesem Thema so haben.
 

CaptainC

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Ich hatte noch nie eine Maus, die auf neutralem Boden sofort aggressiv ihr "Territorium" gegen Eindringlinge verteidigt hat, schon gar nicht eine Maus, die Gruppenleben gewohnt ist und rein psychisch keine großen Schäden abbekommen hat. Dass es Mäuse gibt, die auf alles Fremde erst mal mit purer Tötungslust reagieren, kann sicherlich sein, aber das ist doch in keinster Weise die Norm *denk* Selbst meine wirklich sehr dominanten und schwierigen weiblichen Mäuse schätzen ihr Gegenüber erst mal ab und entscheiden dann, ob es wirklich nötig und sinnvoll ist da ein bisschen in den Po zu beißen und zu rammeln, oder ob man sich doch irgendwie verträgt (oft reicht ja grobes Putzen und schon ist die Rangfolge geklärt). Das größte Konfliktpotenzial, das ich bisher bei der Kombi alte und sehr junge Maus hatte, war, dass die jungen Mäuse beim vielen Rumrasen und Popcornen manchmal in die alten Mäuse reingedonnert sind und sie ziemlich genervt haben. Eine freundliche Maus ignoriert das einfach und eine etwas granteligere schnappt da im schlimmste Fall vielleicht mal in die Luft oder hebt drohend die Händchen. Aber das sollen sie ja auch als Erziehungsmaßnahme, das ist vollkommen in Ordnung und unbedenklich.

Es könnte aber durchaus sinnvoll sein die neuen erwachsenen Mäuse erst mal ein paar Tage getrennt von den Jungtieren kennen zu lernen und es sollten (wenn möglich) wirklich welche sein, die noch nicht vollkommen traumatisiert und verstört sind, obwohl man das bei Mäusen im Tierschutz ja leider häufiger findet :cry: Aber entspannte, wesensfeste Erwachsene wären toll. Vielleicht guckst du auch mal, ob du vielleicht Mäuse aus privater Haltung übernimmst. Ich werde oft angeschrieben von Menschen, die die Haltung aufhören wollen, weil die Kinder die Freude an den Mäusen verloren haben oder keine Zeit da ist oder was auch immer. Solange die nicht im Hamsterknast sondern im schönen Gehege gehalten wurden, sind das oft ziemlich entspannte Mäuse. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht! (Leute, die privat vermehren, solltest du natürlich nicht unterstützen)
 

Ravenblood

Beanie-Mama
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Ich hätte es in den vielen Jahren meiner Farbmaus-Zeit auch kein einziges Mal erlebt, dass Mäuse bei einer Vergesellschaftung aufeinander los gehen. Das könnte ich mir bei unkastrierten, erwachsenen Böcken untereinander vorstellen oder wenn man eine fremde Maus einfach in das markierte Gehege einer anderen setzt. Es gibt ab und an zickige Weibchen oder Kastraten, die nicht zu einer Gruppe zusammen finden und keine Ruhe bei der Vg einkehren will, aber selbst da, war es bei mir noch nie so, dass die sich gleich attackiert hätten. Das liegt nicht im Wesen einer Farbmaus. Und ich finde es wichtig, dass die Kleinen von einem erwachsenen Tier lernen können, um später ein normales Sozialverhalten zu entwickeln. Bei kleinen Böcken, die noch auf ihre Kastration warten ist es ebenfalls empfehlenswert kastrierte Ziehväter an der Seite zu haben. Ich habe das selbst schon gemacht. Die Kleinen sind in dem Fall 4 Wochen alt und sollten normalerweise natürlich nicht jünger sein. Ein Tag in der Transportbox, danach in die Duna. Bis zur Kastration ist mehr Platz leider zu kritisch.
Wenn hier jemand schon einmal etwas anderes erlebt hat, fände ich es interessant davon zu lesen.
Bei Rennmäusen sieht das wieder anders aus und es kann zur sofortigen Kugelei kommen, allerdings glücken auch hier die meisten Vg mit Jungtieren. (Ich vg meist Adulte.)
Wie das bei Ratten ist, weiß ich nicht. Da kenne ich mich zu wenig aus. Man kann die Tierarten einfach nicht vergleichen. Beispielsweise müssen Ratten nicht, wie Farbmäuse, kastriert werden. Meerschweinchen und Kaninchen sind auch unterschiedlich bei der Vg.
 
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Lasiusniger

Guest
Ich habe es auch bei inzwischen deutlich über 50 Mäusen nicht ein einziges Mal erlebt, dass welche einfach so aufeinander losgegangen wären. Ca. 15 Tiere waren erst ein paar Wochen alt, die anderen alles zwischen wenigen Monaten und zwei Jahren, Tiere aus Großgruppen, Tiere aus Winzgruppen, Einzeltiere aus dem Tierheim, es war alles dabei. Und wenn es zu Beschädigungen kam, und die waren bisher sehr sehr selten (einmal, um eine Zahl zu nennen), dann nur, weil ich sie zu schnell zu groß gesetzt hatte, es zu Jagden und dabei zu Kniffen in den Po gekommen war.
Meine VGs laufen immer gleich ab: Transportbox (oder Samla bei Großgruppe) für eine Nacht, dann schrittweise vergrößern.

Bimsgestein, hattest du schon einmal Farbmäuse?
Dass du hier so eine Panik bezüglich einer Farbmaus-VG hervorzurufen versuchst, lässt mich daran zweifeln.
Noch einmal: Farbmäuse sind keine Ratten. Vielleicht solltest du dich ein wenig in das Thema einlesen.
 

Micelover

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Lasiusniger

Guest
Tatsächlich. *Augen* Dann verwundern mich die von Bimsgestein gegebenen Tipps aber um so mehr. Denn das hier:
Aber das Risiko schwerer Verletzungen bei einer solch jungen Maus durch ein fremdes Alttier halte ich nicht für klein.
Widerspricht einfach komplett jeglicher Erfahrung in Farbmauskreisen. Selbst sehr erfahrene Pflegestellen vergesellschaften nach der hier im Forum empfohlenen Methode. Und wäre es je dabei zu Tötungen gekommen, gäbe es Warnungen und die Methode wäre längst geändert worden.
 

Bombastia

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Ui, so viel neuer Stoff zum Lesen. Guten Abend an alle Foris :)

Ich finde es gut, dass @Bimsgestein - dass du so nachdrücklich besorgt um die Kleinen bist. Ich möchte natürlich nur so handeln, wie es ihnen am meisten gut tun würde, und da ist ein Anfänger wie ich mit viel Feedback am besten beholfen. *Daumen hoch* Für mich klang das jetzt so, als hättest du schon konkrete negative Erfahrungen gemacht. In dem Fall fände ich es sehr interessant und auch wichtig, wenn du mehr davon berichten könntest als nur scharf zu verwarnen. Vielleicht sogar in einem eigenen Thread? Man könnte evtl. herausfinden, warum deine Erfahrung so anders war und womöglich neue, gute Schlüsse ziehen.

Ansonsten: Meine Renn(!)mäuse waren bisher ausschließlich Geschwistergruppen, Erfahrungen mit Vergesellschaftungen habe ich also selbst dort absolut GAR keine :p Aber genau deshalb wende ich mich für meine ersten Farbis gezielt an euch bzw. die Community, die mitunter aus Vereinsmitgliedern und langjährigen Veteranen besteht. Alle Seiten (inkl. dreier Tierschutzvereine) haben bisher ihre Unterstützung für die VG mit älteren Erziehertieren ausgesprochen und einige haben mir sogar proaktiv Empfehlungen gegeben, weshalb ich dem gerne Gefolge leiste. Natürlich nicht blind, sondern lernbegierig. ;) Ich stütze mich aber gerne auch weiterhin auf die Expertise der Community, weil sie offensichtlich selbst über Bundesländergrenzen hinaus geteilt und praktiziert wird. Mit dem VG-Vorhaben werde ich also hoffnungsvoll weitermachen. *lach* Ich meine, im Moment ist sowieso noch nichts passiert. Die Kleinen sausen und fressen wie immer ;)

Update zum Familienzuwachs: Nach einigem Hin und Her, was u.A. über den Nagerschutz mit seinen Herner Mäusen und lokalen Privatpersonen bis ins Münsterland und auch über die Notfalltierchen von Marl geführt hat, habe ich nun tatsächlich einen Abholtermin am Montag. Nämlich lustigerweise gleich ums Eck in Düsseldorf. *lach* Sie haben anscheinend ca. 6 Monate alte Kastraten, allesamt Albinos und anscheinend friedlich, neugierig, ausgestunken. (;)) Ich Dussel hatte mal wieder nur auf deren veraltete Website-Info geguckt und mich nicht getraut, trotzdem mal nachzufragen. An dieser Stelle großen Dank an @Annie83, die mir das TH Münster und TH Marl ans Herz gelegt hat. Übrigens sind die Nottiere aus Marl mittlerweile in Münster!

Ich habe mir vorerst einen kleinen 55cm-Zweitkäfig angelegt, den ich für VG-Zwecke benutzen werde. Im Moment besteht mein "Waffenarsenal" für das Projekt Vergesellschaftung also aus 100cm-Endgehege, 55cm-"Zweitkäfig" (eher Hamsterknast), 30cm-Aquarium Cube, Transportbox und einer leeren Badewanne. Aber dazu schreibe ich mehr, wenn die Jungs da sind. :) (Diese werden selbstverständlich zuerst ein paar Tage normal gehalten, damit ich ihr Verhalten beobachten und sie kennenlernen kann!)
 

CANADA

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Hallo, nur kurz zur VG. Wir haben unseren Käfig mit Trennbrettern ausgestattet. So mussten wir nicht ständig umsetzen und für neue Aufregung sorgen. Falls das mit dem Gehege geht, ist das eine gute Sache.
Ich hatte es tatsächlich in einem Fall, dass ich unter laufender VG 2 kleine Mädels abgeben musste, da sie einen der älteren Kastraten mehr als nur gemoppt haben. Trotz allem Befolgen der VG Regeln. Er hatte dann solche Panik, dass keine andere Möglichkeit blieb.
Viele Grüße
 

Annie83

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Update zum Familienzuwachs: Nach einigem Hin und Her, was u.A. über den Nagerschutz mit seinen Herner Mäusen und lokalen Privatpersonen bis ins Münsterland und auch über die Notfalltierchen von Marl geführt hat, habe ich nun tatsächlich einen Abholtermin am Montag. Nämlich lustigerweise gleich ums Eck in Düsseldorf. *lach* Sie haben anscheinend ca. 6 Monate alte Kastraten, allesamt Albinos und anscheinend friedlich, neugierig, ausgestunken. (;)) Ich Dussel hatte mal wieder nur auf deren veraltete Website-Info geguckt und mich nicht getraut, trotzdem mal nachzufragen. An dieser Stelle großen Dank an @Annie83, die mir das TH Münster und TH Marl ans Herz gelegt hat. Übrigens sind die Nottiere aus Marl mittlerweile in Münster!

Nun b in ich verwirrt :) wo kommen die Jungs denn nun her Oo weil in Marl sind immer noch welche
 

Annie83

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Und nur um das noch mal zu sagen: Ich habe hier mehrfach von Tag 1 immer wieder 4 Wochen max 8 Wochen alte Tiere mit großen VGt und hatte NIE und nicht einen Tag wiriklich Hauerein die sich durch Größe geklärt haben und nie und hatte ich einen wirklich kritischen Kampf alt gegen Jung..
 

CANADA

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Ich wollte auch nicht alt gegen jung in Frage stellen, nur weiter oben wurde nach Erfahrungen gefragt und ja angemerkt , es könne gefährlich sein, junge Mäuse älteren auszusetzen, wollte damit nur erzählen, dass junge Mäuse sich auch durchaus behaupten können und zickig sein können. Das war auch unser einziger Fall wo wir wirklich trennen mussten. Die beiden kleinen Zicken haben aber Dank dem Nagerschutz ein neues Zuhause gefunden. Die Situation war aber so extrem, dass er damals gar nicht mehr zu den anderen wollte und gefiept hat, wenn ihm jemand näher kam. Mäusedame Nr 1 hatte damals angefangen ihn zu mobben und Nr 2 hat sich irgendwann dazu gesellt. War auch sicher mehr eine Charaktergeschichte als ein Problem des Alters. Wie gesagt, nur als Erfahrungsbericht und um zu zeigen, dass junge Mäuse nicht hilflos sind. Die Mädels waren damals etwa 8 Wochen alt.
 
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