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Afrikanische Knirpsmäuse- das große Haltungsexperiment

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Eben ist auch endlich Pärchen 1 aus der kleinen Duna ins neue Gehege umgezogen *tanzen*
Das Weibchen ist erstaunlicherweise einfach sitzen geblieben als ich es greifen wollte (das hat somit auch auf Anhieb funktioniert) und blieb auch noch nachdem die Hand im neuen Gehege war erstmal einige Momente darin/darauf sitzen.
Böcki hat sich erstmal unterirdisch zurück gezogen und wurde dann erst im Laufe der Heurausräumaktion eingefangen. Aber er wollte nicht und somit benötigte ich mehrere Anläufe bis er richtig in der Hand saß. Durch meine Finger hätte er locker abhauen können, dank leichtem Rückenkontakt (ohne ihn dabei festzuhalten!) blieb er aber brav sitzen und sprang erst als ich im neuen Gehege die Hand öffnete. Anders als das Mädel war er direkt verschwunden.
Wie auch bei Pärchen 2 wurde selbst in der kleinen Duna kein bisschen in der Einstreu gebuddelt oder darin Tunnel angelegt.
Die Langeweile und Energie wurde mit dem Zerkleinern von Kartons abgebaut.
Interessanterweise hatten sie unter dem Schlafkarton ein wunderschönes Hauptnest angelegt (versteckt unter einer dicken Lage Toilettenpapier) und keine 10cm daneben befand sich noch ein kleineres, weniger ausgebautes Schlafnest.
Was mich vermuten lässt, dass sie auf so wenig Platz ab und an mal Abstand voneinander genommen haben und lange nicht immer ihr Nest teilten.

Das Hauptnest von Pärchen 1
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In ihrem Abteil beschloss ich daher deutlich weniger Einstreu zu verwenden und dafür eine dickere Heuschicht anzubieten.
Ebenso wurden für die Hinterlassenschaften (va Urin aber auch der Großteil des Kotes) lediglich Ecken (der Duna aber auch an der Innenseite von Kartons) verwendet. Kot findet sich auch dort wo viel Zeit verbracht wurde (zum Nagen, Fressen etc.) mit Ausnahme der Schlafnester!

Nun auch Gehegefotos. Oben wohnt Pärchen 2, unten Pärchen 1. Es ist insgesamt noch recht kahl, da lasse ich mich noch etwas inspirieren. Zudem habe ich auch mehrere oben offene Röhren etc. angeboten um zu sehen was favorisiert wird.
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Bisher kann ich sagen, dass die Kletterzweige und die Etage sehr gerne angenommen wird (gerade auch schon ein Mäuschen aus dem eben umgesiedelten Pärchen dort oben gesehen).
 

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Seit dem Umzug von Pärchen 1 ins neue Gehege hörte ich nachts Klettergeräusche am Gitter. Als ich letzte Nacht nachschaute (aus 2m Entfernung) konnte ich sehen, dass es ein Mäuschen von Pärchen 2 war- aber natürlich nicht erkennen ob es sich hierbei um Napoleon oder Luzie handelte.
Ich frage mich was der Grund hierfür ist (und ob es beide Male dasselbe Mäuschen war)- Nachschauenwollen was da "unten" los ist, eine neue Beschäftigungsmöglichkeit ohne Ausbruchshintergedanken (dann hätten sie einfach nur gerne mehr Klettermöglichkeiten im Gehege) oder wird es ihnen etwa jetzt schon langweilig und sie würden gerne Neues erkunden?
Ich werde das Verhalten auf jeden Fall weiter beobachten.

Die kahle Teiletage wird von allen Knirpsen gerne genutzt- ich vermute mal auch deshalb, weil man dort schön herum flitzen kann weil kein Heu herum liegt und sie sich im Bedarfsfall dennoch schnell verstecken können.

Zu Beschäftigungszwecken habe ich mir gestern einen Haufen kleine (1cm Durchmesser) Holzkugeln bestellt nachdem ich im Blog einer anderen Knirpsmaushalterin las, dass sich die Winzlinge gerne mit runden Dingen beschäftigen und in freier Wildbahn kleine Kieselsteine sammeln und aufhäufen.
Ich bin also schon sehr gespannt was sie von den Holzkugeln halten werden.

Im Hinterkopf habe ich auch schon eine Idee für einen angeschlossenen, gesicherten (und gemeinsamen) Dauerauslauf, welcher vermutlich früher oder später noch an die Wand neben dem Gehege kommen soll.

Und ich muss zugeben, dass ich meinen Ursprungsplan mit den diversen Gruppengrößen aufgrund der bisherigen Erkenntnisse nicht weiter nachverfolgen werde- wenn, werde ich mich Kleinstgruppen widmen, vermutlich auch herausfinden wie sehr gleichgeschlechtlich gehaltene Knirpse an Artgesellschaft interessiert sind (z.B. 2 Gehege für 2 gleichgeschlechtliche Knirpsmäuse mit gemeinsamem Dauerauslauf- also die Wahl auf einen Artgenossen oder ob sie lieber für sich bleiben und den Anderen nur ab und an mal treffen).

Zudem habe ich etwas Sorge was zukünftigen Nachwuchs angeht da die Winzlinge erst in dem neuen großen Gehege aufzublühen scheinen und wesentlich zufriedener/glücklicher wirken (schöneres Fell/fitteres Aussehen/fittere Körperhaltung, vermehrt Bocksprünge/popcornen und irgendwie auch allgemein der Gesichtsausdruck hat sich verändert. Richtig krass sehe ich das an Pärchen 1, die ja zuvor in der 50er Duna waren). Da werde ich wohl recht schnell nach Geschlechtern trennen wenn der erste Wurf je Pärchen entsprechend entwickelt ist. Schließlich sollen die Winzlinge ein möglichst bedarfsgerechtes Leben in Gefangenschaft haben.
 
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Gestern kamen die Holzkugeln und auch noch anderes Inventar an (für Pärchen 1 auch noch ein Laufrad und für beide Pärchen eine schmale, rund 55cm lange Weidenbrücke).

Das Laufrad ist seitdem für Pärchen 1 das wohl beliebteste Inventarstück und wird sehr fleißig genutzt - Pärchen 2 (Napoleon und Luzie) nutzen es ebenso, nur sehe ich nicht wie intensiv da ich dort oben schlecht rein schauen kann ohne auf einen Stuhl zu steigen)
Ebenso klettert Pärchen 2 nachwievor nachts am Gitter.
Was beide Pärchen auch spannend finden ist die aufgestellte Weidenbrücke.
Zu meiner Enttäuschung wurden allerdings die Holzkugeln bei allen Knirpsen einfach liegen gelassen oder 2,3 Kugeln nur wenige cm bewegt (was aber auch beim mehrmaligen Darüberlaufen hätte passieren können).

In der intensiven Laufradnutzung ( und dem Gitterklettern) sehe ich meine bisherige Vermutung bestätigt- die Winzlinge wollen viel und ausdauernd laufen/erkunden.
 

trulla

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Ich finde deine Gehege sind echt toll geworden! =) Schön, dass du auch den Winzigsten so viel Platz gönnst!

Viele Grüße
trulla
 
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Danke dir, trulla *knuddel*

So arg viel Neues gibts gar nicht zu berichten.
Die Holzkugeln wecken nachwievor kein Interesse, dafür werden die Laufräder intensiv genutzt. Geklettert wird des Nachts auch noch am Gitter (mindestens 1x auch Pärchen 1, ein am Gitter klebender Mäuseköttel lügt nicht *heilig*)

Im Vergleich zu der Haltung in den Dunas finde ich die Wandlung der Mäuschen wirklich groß- sie scheinen mir nun einen schelmischen herausfordernden Gesichtsausdruck zu haben, die Körperhaltung und das Fell wirken gesünder auf mich.

Der Bock aus Pärchen 1 hat mich heute Abend überrascht. Es hatte sich eine dicke fette Fliege ins Gehege verirrt (die muss sich durch das Gitter gequetscht haben.. ) und versuchte schon einige Minuten wieder heraus zu kommen. Als sie dann zum xten Mal auf dem Heu herum lief stürzte sich auf einmal der Bock auf sie (Jagdinstinkt pur, der da aufgeflammt ist), hat sie aber nicht richtig erwischt so dass sie nochmal davon flog.
Leider musste ich dann kurz darauf die Mäuschen unbeaufsichtigt lassen, so dass ich nicht mitbekam was aus der Fliege wurde. Wobei ich sie bisher noch nicht wieder gesehen oder gehört habe... *heilig*
 
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Nachdem die Holzkugeln quasi unberührt blieben sammelte ich sie wieder heraus. Dabei stellte ich fest, dass 3,4 angenagt wurden. Scheinen aber nicht sonderlich geschmeckt zu haben :D
Seit einigen Tagen haben sie dafür Tonkugeln im Gehege (wie für Hydrokultur verwendet wird), die scheinen etwas interessanter zu sein.
Bei meiner Kontrolle gestern (nur mal die vormaligen Nestkartons angehoben und unter den Zellstoff gelugt) hatte zumindest Pärchen 1 in einem der flachen Kartons 3 der Tonkugeln liegen. Die wurden also eindeutig mit einer gewissen Absicht bewegt.
Sonst ist damit allerdings (soweit ich sehen kann) noch nicht viel geschehen.
Dann konnte ich noch beobachten, dass der Bock von Pärchen 1 ein absoluter Laufradjunkie ist (der rennt darin auch tagsüber immer mal wieder), das Weibchen hingehen bekomme ich kaum zu Gesicht und sehe ich nicht im Rad (seit ich darauf achte).
 
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Wieder mal ein kleines Update:
Viel hat sich nicht getan, nur der Bock von Pärchen 1, der den Namen Remus bekommen hat, wird immer mutiger mir gegenüber. Vorhin bei der Fütterungsrunde nahm er sogar einen Pinienkern aus der Hand *Herz*
Sein Mädel (Rose) sehe ich dafür gar nicht (bewusst, denn wenn ich mal schaue ist Mäuschen entweder sofort verschwunden - ein Indiz für Rose- oder es sind Klöten sichtbar *heilig*)
Napoleon und Luzie ( Pärchen 2 ) bekomme ich auch kaum zu Gesicht und wenn, meist nur als flüchtendes Mäuschen. Allerdings ist ihr Gehege auch so weit oben, dass ich nur wenig Möglichkeit hab Aktivitäten zu beobachten. Nachts wird jedenfalls immernoch fleißig am Gitter geklettert und die Beiden nagen auch das Küchenpapier an, welches auf der Teiletage liegt. Und ich bin mir nicht so sicher ob sie ihr Laufrad wirklich zum Laufen nutzen oder doch eher als Ruheplatz für zwischendurch und ab und an mal als Futterlagerstätte.
Insgesamt habe ich so den Eindruck, dass Napoleon und Luzie ( Pärchen 2) mehr mit Grasrispen anfängt (benage- und samenfresstechnisch) als Remus und Rose ( Pärchen 1).
 

Horst

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Heyo,
ich lese immer still mit, aber ich hab da ne Frage.
sind die beiden Paare kastriert, also der Bock? vielleicht hast du das auch schon erwähnt und ich habe er überlesen=)
liebe Grüße
 
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Hi Horst,
danke dir für dein Interesse. Nein, Remus und Napoleon sind nicht kastriert ( ist ja alles nochmal um die 5x kleiner als bei einer Farbmaus und die sind schon sehr fieselig was das Kastrieren angeht, die Hoden gerade mal stecknadelkopfgroß. Ich hab noch nicht gehört, dass sich ein Tierarzt da ran getraut hat). Eigentlich lege ich es ja auf Nachwuchs an (zumindest 1 Wurf je Pärchen) damit ich die Paardynamik während der Aufzucht etc. beobachten kann und wie die Erwachsenen mit den Jungtieren bis zu einem bestimmten Alter umgehen (sprich ab wann es zu Spannungen kommt,..). Aber irgendwie sieht es bisher noch bei beiden Pärchen nicht danach aus (was mir auch recht ist muss ich zugeben) obwohl alles harmonisch ist und sie jeweils lieb miteinander umgehen.
Da lass ich mich also noch überraschen.


Ansonsten bin ich sehr positiv überrascht, die Winzlinge werden meiner Hand gegenüber immer mutiger *freu*
Mit Remus ( Pärchen 1) hab ich quasi jeden Abend zur Fütterungsrunde ein Pinienkerndate- er wartet entweder schon auf mich oder taucht 1,2 Minuten später auf. Auch wenn er der Hand noch nicht ganz traut (das Pinienkernschnappen immernoch mit zugekniffenen Augen und schnell zupacken und wieder weg, zudem favorisiert er einen bestimmten Ort im Gehege, an dem er sich dazu wohl sicher genug fühlt) so bin ich zuversichtlich, dass er mit jedem Mal mutiger werden wird.
Erstaunlicherweise war heute die sonst änglichste der 4 Knirpse - Rose- ( Pärchen 1) auch mit von der Partie und bis auf die letzten 5mm hat sie sich an den Kern in meiner Hand ran getraut. Währendessen ist Remus sozusagen tiefenentspannt im Gehege herum geturnt (auch nahe an meinem Arm).
Da bin ich wirklich stolz auf die Beiden *Herz*
Luzie und Napoleon ( Pärchen 2) flüchten zwar noch wenn ich im Gehege hantiere aber sie kommen schneller wieder hervor und zumindest einer von Beiden schien heute (aus dem sicheren Versteck heraus) schon ein wenig neugierig zu sein was die Hand und der Pinienkern anging. *heilig*
 
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*Herz* Rose Pärchen 1 hat sich vorhin tatsächlich (nach einigen Anläufen an unterschiedlichen Stellen im Gehege) an meine Hand gewagt- allerdings mit ihrem schnellen Packen wollen (ich schätze mal mit zugekniffenen Augen, da ist die Treffsicherheit nicht so das Wahre.. :D) den Pinienkern verfehlt. Danach hat sie sich nicht mehr so recht getraut und wir habens für heute dabei belassen. *heilig*
( Partner Remus erwähne ich hier nicht weiter, wir haben da ja schon unsere Routine.. *heilig*)

Und ein Mäuschen aus Pärchen 2 hat sich heute auch getraut. Viel hab ich nicht gesehen aber ich denke dass es Luzie war. Sie ist definitiv die Mutigste der 4 (hat auch nicht lange gefackelt und den Pinienkern zielsicher geschnappt)

Nun habe ich seit heute auch eine Ahnung (dank eines anderen, schon sehr alten Haltungsberichts) wieso es bisher nichts ist mit Nachwuchs. Scheinbar gelingt das nicht immer in 2er Konstellationen, wenns 2 Mädels mit einem Bock sind dann aber schon. Schade dass das 3te Mädel ja kurz nach Ankunft verstarb, sonst hätte ich das ja eh getestet mit den Konstellationen.
Aber nun werde ich wohl noch abwarten und (wenn die Mädels dann erst mal älter sind ) den Versuch unterlassen die Gruppe/n um 1 Weibchen zu erweitern, denn dann kanns Schlag auf Schlag gehen und ich muss im Eilverfahren entsprechende Gehege bauen obwohl ich die nächste Zeit noch ganz andere Projekte habe, die meine volle Aufmerksamkeit benötigen.
 
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Nur ein kleines Update:

Erstaunlicherweise habe ich vorgestern festgestellt, dass bei Pärchen 2 die nun mutige Knirpsmaus, welche die Pinienkerne aus der Hand nimmt, nicht Luzie ist sondern Napoleon.
Somit sind es bei beiden Pärchen die Böcke, welche deutlich mutiger sind der Hand gegenüber wenngleich Luzie ja höchst wahrscheinlich ein weiblicher Bock ist (und demnach eigentlich auch mutiger sein sollte).

Bisher trauen sich die Mädels allerdings noch nicht den Pinienkern aus der Hand zu nehmen, obwohl Rose ( Pärchen 1) nun schon 3x ganz kurz davor war. Aber im letzten Moment macht sie dann doch einen Rückzieher.
Hätte ich ja nicht gedacht dass die beiden Jungs mutiger sein würden als Luzie aber gerade ist ausgerechnet sie die Scheuste der 4.
 
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*tanzen* Rose Pärchen 1 hat sich getraut!!
(auch wenn sie noch lange überlegt hat ob sie sich nun trauen soll den Pinienkern zu greifen oder nicht, obwohl der keinen cm von ihrer Nase entfernt war *Vogelzeig*)

Die beiden Herren machen das schon fast wie Profis- hinstellen so nach dem Motto "auf, jetzt mach schon, ich waarte! *Herz*
 

trulla

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Da zahlt sich also wieder die Geduld aus =)
Ich bin ja mal gespannt, was da noch so geht :D
 
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@ trulla: Ja, genau. =)
Wobei ich die Erfahrung gemacht habe dass sie die nur da liegende/unbewegte Hand sehr unheimlich finden ( erinnert vielleicht zu sehr an eine lauernde Schlange), bewege ich sie aber etwas hin und her (nicht auf sie zu) dann sind sie sehr viel neugieriger/entspannter und von Mal zu Mal mutiger (wie man sieht) *Herz*
Je mehr sie die Hand dann gewohnt sind, desto weniger muss sie bewegt werden um den Mäuschen Sicherheit zu geben.
Bei Remus z.B. kann ich schon fast ohne Seitwärtsbewegung direkt mit der Pinienkernhand auf ihn zu ohne dass es ihm unheimlich wird.
(aber ich gebe zu dass ich dafür auch erst einen Tipp brauchte obwohl ich schon bei den Degus beobachtet habe, dass scheue Fellis eher zur Leckerlihand kommen wenn man Letztere nicht ganz still hält. *schäm*)

Hmm, eins der Pärchen (ich fürchte fast es sind Napoleon und Luzie Pärchen 2) ist gerade gar nicht harmonisch, da hat es letzte Nacht immer mal wieder entrüstet gepiepst.
Jetzt heißt es rausfinden bei wem es kriselt und wenn es anhält wären vermutlich ein paar Tage Auszeit voneinander das Mittel der Wahl.
Schließlich hocken sie Tag und Nacht schon seit Monaten aufeinander und haben selbst in dem großzügigen Gehege nicht die Möglichkeit sich mal gar nicht zu sehen. Das andere Knirpschen ist allgegenwärtig.

Und eine Beobachtung habe ich bisher immer vergessen zu schreiben- Remus Pärchen 1 läuft schon seit sicher 2 Wochen deutlich weniger im Laufrad.
 
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Gestern Abend war Remus ( Pärchen 1) so aufdringlich nachdem er seinen Kern schon fast ganz gefressen hatte (die Backen prall gefüllt mit Pinienkernbrei oder mundgerechten Stückchen und immernoch fleißig am Kauen *Vogelzeig*) und Rose nicht anwesend, da durfte er den 2ten Pinienkern auch noch haben. Allerdings musste er die Hälfte davon abknabbern während ich noch fest hielt. Aber das hat ihn ja so gar nicht gestört *Herz*

Die Nacht war ruhig (nur weiß ich nicht ob ich evtl. nur zu tief geschlafen habe um Gepiepse mitzubekommen), ich warte- bzw. höre- also noch weiter ab wie es sich mit der Pärchenharmonie weiter entwickelt.

Heute schienen mir alle Knirpse jedenfalls normal (auch was das Verhalten zueinander angeht) und- tadaaa- es haben tatsächlich alle 4 zum ersten Mal den Pinienkern aus der Hand genommen *tanzen*
 
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Luzie und Napoleon sind jetzt getrennt ( Pärchen 2).
Letzte Nacht schien alles friedlich aber vorhin saß Luzie lange Zeit ganz untypischerweise tagsüber direkt am Plexi und sah so gar nicht gut aus (die Art wie sie atmete und sich putzte) dass ich kurzerhand (leider nur) eine 50er Duna einrichtete und auf Knirpsmausfang ging.
Meine Intuition schien richtig gewesen zu sein denn kaum war Luzie im Karton verschwunden, unter welchem sich (nochmals von einer Haushaltspapierschicht getrennt) das Hauptnest befand, begann die Piepserei wieder von vorne.
Das Einfangen war recht aufwendig, da alles Inventar unten herausgenommen werden musste und erst als ich anfing die Heuschicht umzuschichten und zu durchwühlen (tut mir sehr leid wegen der ganzen Tunnel und ihrem schönen Nest aber anders hätte ich die Beiden- bzw. Luzie- nicht eingefangen bekommen) konnte ich ihnen habhaft werden.
Napoleon war schnell gefangen und wurde auf die Etage befrachtet, auf der er auch brav blieb. Luzie war dagegen sehr viel schwerer einzufangen ( was ja gut ist bezüglich ihres Allgemeinzustands).
Verletzungen konnte ich keine erkennen.
Immerhin hat das Laufrad gerade noch (höhentechnisch) in die Duna gepasst so als kleiner Bewegungsausgleich.
Ich hoffe sehr, dass sie sich schnell wieder von dem Stress erholt, befürchte aber dass das Triezen evtl. ausgelöst wurde eben weil sie nicht 100% fit scheint.
( Kranke/ schwächere Knirpsmäuse werden va in Gruppen schnell ausgestoßen, kann also gut sein dass es bei gemischtgeschlechtlich gehaltenen Paaren ähnlich ist. Hier evtl. nur sehr abgeschwächt wegen der Gehegegröße, da es sich um ein Pärchen handelt und weil sie sich ja offensichtlich noch gut zu wehren weiß und durchaus ausweichen kann. )
 
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Napoleon ( ehem. Pärchen 2 ) scheint von Luzies Abwesenheit sowie dem Umgestalten der großen Volletage ganz und gar unbeeindruckt zu sein.
Ich hatte erwartet dass er nach der Aktion gestern mir gegenüber wieder scheu wäre aber er tut so als wäre nichts gewesen- sogar meiner Hand gegenüber. =)
Dafür ist Luzie umso scheuer wobei sie letzte Nacht recht aktiv war wie ich hören konnte. Wennauch kein Vergleich zu ihren Nageanfällen/Ausbruchsversuchen, die sie ja noch vor 2,3 Monaten (? Wann sind sie ins große Gehege umgezogen? :unsure: *schäm*) in der 100er Duna hatte.

Remus und Rose ( Pärchen 1) machen riesige Fortschritte *Herz*
Ersterer hat gestern auch neugierig meine Hand beschnüffelt als der Pinienkern schon längst gefressen war (es also nichts mehr zu holen gab) und heute haben wir ein kleines Spiel ausprobiert "folge der Hand mit dem Pinienkern"- natürlich nur wenige cm weit und zur Belohnung durfte er dann am Pinienkern knabbern.
Das hat er erstaunlich schnell verstanden und scheint ihm Spaß zu machen. Da werde ich also sicher dran bleiben.
Und Rose hat sich vorhin das erste Mal so ganz ungeschützt (frei auf einem Karton stehend) zur Hand getraut und sich den Pinienkern geschnappt. *Herz*
 
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Mit Remus und Rose (Pärchen 1) machts echt Spaß. *Herz*
Remus folgt meiner Hand mittlerweile auch auf Äste und die Teiletage. Wenn ich etwas im Heu raschle merke ich wie er richtig neugierig wird, als ob ein Jagdinstinkt erwachen würde. Auch ohne Pinienkern kommt er ohne Umschweife zur Hand (manchmal werde ich dann in den Finger gezwickt, schätze mal das ist die Strafe weil ich kein Geschenk mitbringe ) und stellt auch schon mal die Vorderpfoten darauf.
Rose wird von dem Spiel ganz neugierig und mutig- noch habe ich sie dahingehend aber nicht herausgefordert.

Napoleon und Luzie ( Pärchen 2) sind seit dem 12ten nachmittags wieder zusammen (ich hab Luzie einfach ins Gehege gesetzt, bei anderen Mäusearten auf keinen Fall nachmachen!) und noch bin ich am Beobachten.
Die erste Nacht hat es einige Male gepiepst (keine Verfolgungsjagden), die 2te und 3te Nacht war ruhig und heute habe ich es schon 1,2 mal kurz piepsen hören.
Keine super Harmonie aber ich denke noch ist es für Luzie evtl. besser als in der kleinen Duna zu sitzen und nachts am Gitter herum zu nagen.
Ich gebe aber zu dass ich jeden Tag damit rechne dass ich beide wieder trennen muss.
 
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Napoleon und Luzie (Pärchen 2) sind seit dem 18ten wieder getrennt. Die Piepserei hatte die Nacht zuvor wieder große Ausmaße angenommen wenngleich es zu keinen Verletzungen kam.
Erstaunlicherweise war Luzie diesmal beim Einfangen wesentlich kooperativer und zeigt sich mir nun auch häufiger in der Duna. Mir scheint als ginge es ihr ohne Napoleon besser. Und letzterer ist nun einziger Herrscher in seinem Reich, was er nicht schlecht zu finden scheint. Er benimmt sich wie immer- ist weder scheuer noch anhänglicher geworden und geht seinen normalen Aktivitäten nach.
Ich denke auf einen weiteren Zusammenführungsversuch verzichte ich bis auf Weiteres.
Die Tage werde ich Luzie noch eine 2te 50er Duna dran basteln, dann hat sie auch wieder etwas mehr Platz. Was eine Dauerlösung angeht bin ich schon am Überlegen, noch steht aber kein konkreter Plan dazu.
Und was weitere Gesellschaft für sie angeht bin ich etwas ratlos. Denn sie ist definitiv nicht in Topform, somit besteht die reale Gefahr dass ein gesundes Mädel oder ein gesunder Bock sie mobben wird (und dann wäre ggFs noch ein weiteres Gehege vonnöten).

Dagegen sind Remus und Rose (Pärchen 1) nachwievor ein harmonisches Paar, wennauch nachwuchslos. Mittlerweile hat sich Rose von dem Pinienkernspiel anstecken lassen und macht mit- auch wenn sie jeweils bei der ersten täglichen Handbegegnung erstmal zwickt (manchmal auch 2 oder 3 Male bevor sie sich dem zwischen den Fingern gehaltenen Pinienkern zuwendet *heilig*). Sieht für mich so aus als wäre sie immernoch sehr aufgeregt deswegen und baut mit den "Attacken" (die können schon als niedlich angesehen werden, so ganz verletzungsfrei ) erstmal überschüssige Energie ab.
Dafür hat mich Remus schon seit einigen Tagen nicht mehr gezwickt. *Herz*
 
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Napoleon und Luzie scheinen unter ihrem Singledasein nicht sichtbar zu leiden- sie machen genau das, was sie zuvor auch gemacht haben. Sind auch jetzt weder scheuer noch anhänglicher geworden und haben augenscheinlich gesundheitlich nicht abgebaut.

Luzie hält sich mir gegenüber nachwievor bedeckt, ich muss allerdings auch zugeben, dass ich mich bei ihr gerade nicht um Vertrauensaufbau bemühe.

Napoleon hat gelernt, dass er nur vom Pinienkern bekommt wenn er an einer bestimmten Stelle am Plexi auf mich wartet und gerade bin ich dabei ihm quasi das Betteln beizubringen indem er dort immer nur ein kleines Stückchen bekommt, er also mehrmals antreten muss um einen ganzen Pinienkern zu erbeuten.

Bei Rose und Remus ( Pärchen 1) hatte es vor einigen Tagen mal gekracht (einer wurde gescheucht und hat Abstand vom Anderen gesucht), allerdings schien das ein einmaliger Konflikt gewesen zu sein, dem friedlich beigelegt wurde. Denn seitdem ist es wieder gewohnt ruhig.
Allerdings verschläft Rose die Pinienkernzeit gerade immer seit sich diese um eine gute halbe Stunde nach hinten verschoben hat. Sind beide gemeinsam aktiv erkenne ich keinerlei Spannungen.
Dafür hat Remus gelernt zu betteln *Herz* und nutzt das nicht nur zur Fütterungszeit um Pinienkernstückchen abzustauben.

Ich muss zugeben dass die Knirpse mittlerweile mein Herz voll und ganz erobert haben und fast schon zu meinen liebsten nagenden Mitbewohnern geworden sind ( es wird trotzdem keine Nagerart benachteiligt) aufgrund ihrer Pflegeleichtigkeit.
Sie machen fast keinen Dreck, riechen im Vergleich zu anderen Arten (nicht zuletzt aufgrund ihrer Größe und dem Gehegebesatz) nicht, können mit Geduld futterzahm werden, benötigen wenig Futter (wenn mans mal mit einer Farbmausgruppe etc. vergleicht) und es ist möglich sie im normalen Wohnbereich artgerecht zu halten (wenn man ein entsprechend großes Gehege gestellt bekommt). Zudem erübrigt sich ggFs bei Böcken, alternden Weibchen und kränkelnden Mäuschen eine Vergesellschaftung.
 
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