• Unser Mausebandekalender kann jetzt bestellt werden.

    Der Kalender wird gedruckt werden, die Anzahl steht durch die bisher erfolgten Vorbestellungen fest. Zukünftige Bestellungen können nur noch berücksichtigt werden, so lange der Vorrat reicht. Wer also auf jeden Fall einen oder mehrere abbekommen möchte, sollte sich beeilen :) Stand 20.11.2020: es suchen noch 23 Kalender ein neues Zuhause.

    Auch ein paar Postkarten und 3 Mousepads (auch hier Stand vom 20.11.2020) aus dem letzten und vorletzten Jahr suchen noch ein schönes neues Zuhause.

    Hier geht es zum Info-Thread.

Drei Solos - Wer mit wem?

nonin

Mäusesenioren-Liebhaberin
Staff member
#21
... klingt nicht einfach... *denk*

Panikbox habe ich noch nie gemacht und bin da auch skeptisch - das ist schon sehr konfrontativ und in gewisser Weise auch "gewalttätig": Die beiden haben es eh nicht leicht miteinander und dann zwingt man sie auch noch so eng zusammen. Die Chance, dass sie sich dadurch einigen erscheint mir geringer als die Gefahr, dass es dann richtig knallt. Das hast du mit der Duna ja auch so erlebt.
Aber es gibt, wie immer bei den Rennern, auch andere Erfahrungen.

Ich sehe das wie Maja, Trenngitter kann langfristig auch zu Frust führen, es ist eng, die andere Maus sitzt vor der Nase, ist aber nicht erreichbar. Muss aber hier keine Rolle spielen.
Was ich meistens probiere, wenn es nicht wirklich weitergeht: Die Location der Begegnung ändern. Vielleicht mal das ganze Bad freigeben oder eine Ecke vom Flur abteilen.
Ich mach die VGs im gesamten Bad (wobei die Grundfläche auch nur zwei Badewannen sind) :D und setze mich mit rein. So kann ich gut Einfluss nehmen, Leckerlies geben, Loben ohne Ende oder die beiden auch mal anstupsen, wenn es ein "Standbild" gibt und ich merke, dass die Anspannung steigt.
Auf jeden Fall braucht es eine Veränderung, um demnächst zu einem Ergebnis zu kommen.

Wenn das nicht weiterhilft, würde ich eine Pause machen. Geht das, dass beide getrennt voneinander mehr Raum für sich haben und runterfahren können?

Ich kann deinen Frust gut verstehen und auch den Wunsch, dass Paul endlich einen Partner bekommt und Jack nicht wieder zurück muss. *knuddel*
Aber das lässt sich bei Rennern leider nicht erzwingen, ich habe diese Erfahrung auch schon mehrmals gemacht - das ist bitter.
Du hältst uns auf dem Laufenenden?!
 
#22
VGs klappen inzwischen seltener und man fängt an an sich selbst zu zweifeln.

Wie gut, dass Du das mal aussprichst!!!

Ich frage mich, ob das an den softeren Methoden liegt und die böse alte Panikbox doch als Ruckzuck nicht verkehrt war.
Andererseits wurden Renner früher enger gehalten, das kann auch eine Rolle gespielt haben?
(Das widerspräche jetzt der Beobachtung "geladen und gehen aufeinander los" - weiterdenken: gehen die geladen aufeinander los, weil sie nicht zusammenpassen? Ich hab früher x Renner im 80er-TG gehabt, und die haben zueinander gesüchtet und sich dann vertragen!!)

Seit ich einen hatte, der völlig cool in jede VG gegangen ist (3 bei mir, ob er vielleicht irgendjemand akzeptiert, zuvor auch schon xmal an 2! anderen Stellen), "ich beiße, und dann hat der Spuk ein Ende!", fürchte ich auch, dass wir zu schnell aufgeben und die Mistviecher genau das dann einlernen.

Bei dem armen Paul würde ich, wenn das jetzt nix wird, mit Jungtier versuchen.
Mir ist grad auch ein sehr lieber, aber insgesamt unsicheren Renner "versaut" mit adult-Versuch (ist aber auch ein Heini, der andere) - der beißt sofort und ist also für adult-VG grad nicht mehr zu haben.

edit:
oh, nonin war noch dazwischen!

Panikbox kürzt es halt extrem ab: Es ist Zwang, ja, aber es hat halt auch oft funktioniert,
vielleicht, weil die Deppen keine Zeit hatten, sich zu überlegen, dass sie das nicht wollen.
Und wir suchen den Partner aus ist eh Zwang.
Ich mach's ja auch nicht mehr, weil's mir zu gewalttätig scheint, aber vielleicht ist das schlicht ein Fehler??

wenn es ein "Standbild" gibt
na, dann bin ich schon happy! Ich hätte gerne mal wieder die Situationen, die Ihr beschreibt!!
Seitdrücken ist normal (und daran merkt man: wird jemand langsam etwas zu viel) - aber wenn der gleichzeitig ums Eck beißt, hat er extrem abgekürzt!

beide getrennt voneinander mehr Raum für sich haben und runterfahren können
hab ich früher eher nicht gemacht, dass man die schon getanen Schritte nicht zurücksetzt.
Aber dürfte vom Einzelfall abhängen.
Ich hab jetzt auch den, dass die erst mal runterkommen sollen in 2 Zimmern - aber noch einen Versuch werde ich eher nicht machen.

Ich glaube, das war zum Teil auch: TG - Box - TG - Box - je nach Viechern (oder rüberklettern lassen oder TG rausziehen - wirklich je nach Viechern.)

Aber je mehr ich mich zu erinnern versuche (muss mal die Protokolle suchen) desto mehr rückt mir die Box weider näher.
Bei vielen darf man eben nicht viel Platz geben, weil sie sich dann ins Jagen hineinsteigern.
 
Last edited:
#23
um Missverständnisse zu vermeiden:
ich war eine derer, die die Box mit sanfteren Sachen ersetzt haben und das propagiert !!
Aber ich frage mich allen Ernstes, ob die Methode zurecht ganz weggerutscht ist.

Und ich frage mich auch, ob wir xfach Viecher versauen, weil sie zu oft in VG gesteckt werden, die schnell wieder aufgegeben wird, und sie lernen, sich durch Vorwärtsverteidigung der Situation zu entziehen.

Beim Medikamentieren können wir (qua Handhabung) die Mäuse lernen lassen:
ganz schlimme, ewig dauernde Sache
oder
kurz unangenehm, und dann ist das Leben wieder schön.

Ach ja *seufz*, wie macht man's am besten falsch?
 
#24
Und ich frage mich auch, ob wir xfach Viecher versauen, weil sie zu oft in VG gesteckt werden, die schnell wieder aufgegeben wird, und sie lernen, sich durch Vorwärtsverteidigung der Situation zu entziehen.
Ich glaube, das ist auch ein großer Punkt und da hatte ich in den letzten VGs oft genau so ein Gefühl. Aber ich finde, es lässt sich immer ganz schlecht beurteilen, ob die Zwei sich jetzt wirklich nicht mögen oder ob der eine auf dem anderen „nur“ rumhackt, weil er seine Ruhe haben will.
Und wie zeigt man der Maus im Endeffekt auf, dass der andere doch nicht ganz so doof ist? Oft habe ich nämlich auch Angst, dass ich das eigentlich liebe und vorsichtige Tier total versaue, wenn ich es weiter mit dem anderen zusammensetze. Und bei mir war es in letzter Zeit so, dass sie sich entweder richtig hacken (mit Kehlbiss) oder gar nicht. Und wenn sie sich wirklich richtig beißen, ist für mich auch irgendwann Schluss

Ich habe aber auch in letzter Zeit öfter mal an die Panikbox gedacht, einfach damit die Mäuse mal lernen, dass es auch anders geht (kein Kugeln, kein Jagen etc.), allerdings bin ich da schon ein Schisser. FALLS sie sich dann nämlich doch kugeln, wird es ja noch schwerer sie auseinanderzukriegen und der Stress ist natürlich auch nicht zu verachten.

Sehe es aber ähnlich wie Ulli, ich denke auch, dass du irgendwas bei den beiden verändern musst. Radeln sie gern? Sonst könnten auch zwei (!) Laufräder im Auslauf helfen, kommt halt auf die Mäuse drauf an, ob sie sich drum kloppen oder es zum abreagieren nutzen.
LG Hannah
 
#25
Meine Vorredner haben eigentlich schon alles gesagt. Was ich nochmal bekräftigen möchte: wirklich JEDE meiner bisherigen VG's verlief anders. Was bei Mausgruppe A funktionierte, war bei Mausgruppe B kontrakproduktiv. Deshalb versuche ich intuitiv und durch ausprobieren die Mäuse beim Zusammenkommen zu unterstützen. Bei meiner letzten VG waren z.B. immer die ersten Momente einer Etappe kritisch, danach ging es dann besser. Das hatte ich so auch noch nie.
 
#26
Ich finde auch, dass es immer auf die jeweiligen Tiere ankommt. Ich hatte hier auch schon einige gescheiterte Vg und ein paar sehr einfache.

Bei meiner letzten Vg (Kastrat und Weibchen) lief es die ersten Tage etwas holprig. Ich habe sie jeden Abend in die Dusche gesetzt und das lief die ersten 10 Minuten ganz gut. Er war immer sehr aufgeregt (wurde bis dahin nur mit Jungs vg und da gab es Traum-Vg, aber auch langwierige und hatte kurz hintereinander zwei Partner verloren), sie anfangs ziemlich gechillt (hat mit Kastraten bisher nur positive Erfahrungen gesammelt und Weibchen sind nicht so ihr Ding), aber es endete immer mit einer Kugel und sie wurde von Mal zu Mal angespannter. Ich habe beiden dann ein Laufrad und eine flache Weidenbrücke (so, dass sich keiner darunter aufstellen kann) zusätzlich in die Dusche gestellt + wieder viele Leckerlies. Sie war die ersten Tage immer unter der Weidenbrücke und hat ihn nicht drunter gelassen. Dafür wurde er ruhiger, weil ja kein Streit passierte. Irgendwann hat sie sich raus getraut und ist auch mal im Laufrad gelaufen oder hat gefressen. Wenn es ihr zu viel wurde, weil er sie dann plötzlich gerne mal bespringen wollte, ist sie unter die Brücke geflüchtet. Das war aber irgendwann nicht mehr nötig, weil beide zur Ruhe gekommen waren. Und sie hat ihm sanft gezeigt, dass sie Chefin ist (der Kopf immer über seinem). Ich musste kein einziges Mal eingreifen und konnte sie nach ca. 8 Tagen in die Duna setzen. Dort gab es auch keinen Streit. Ich glaube, dass sie das ganz gut selbst geregelt hat und ihn geführt hat.

Ich drücke dir die Daumen, dass die beiden sich noch finden.
 

Brokat

2
Staff member
#27
Wow, so viele interessante Antworten - danke schön! *blumen*

So richtig einig seid ihr euch ja vor allem darin, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt. Von daher bin ich beruhigt. Vielleicht hilft es ja, einfach weiterzumachen. Prinzipiell denke ich schon, dass es gut passen könnte mit den beiden. Blöd nur, dass ab dem 10. Februar eine Woche Urlaub ansteht. Irgendwie wäre es schön, bis dahin ein sicheres Resultat zu haben.

Ich denke, dass ich es weiterhin versuche. Das mit dem Unterschlupf probiere ich mal, dann hat Jack eine Rückzugsmöglichkeit. Laufrad wäre auch eine Option. Da steht noch ein neutrales rum... Dafür würde ich sie vorerst weiter in die Badewanne setzen. Es ist ja nicht so, dass sie dort völlig eskalieren. Sie nähern sich ja auch nett an, kommen nur nicht richtig weiter.

Mit Panikbox meint ihr schon Transportboxgröße, oder? *angst*

Bezüglich Plan B... Wir hatten uns eigentlich schon gegen ein Jungtier entschieden. Paul ist nicht mehr ganz jung und ich habe doch Sorge, dass der Jungspund irgendwann eine Palastrevolution anzettelt. Jungtier wäre hier in der Gegend außerdem gleichbedeutend mit Züchtertier, das möchte ich nicht unterstützen. Ich habe schon öfter gelesen, dass Rennmäuse sich im Alter nicht mehr fortpflanzen? Stimmt das denn? Wenn ja, wäre ein älteres Weibchen eine Möglichkeit?
 
#28
Ich habe schon öfter gelesen, dass Rennmäuse sich im Alter nicht mehr fortpflanzen? Stimmt das denn? Wenn ja, wäre ein älteres Weibchen eine Möglichkeit?
Das würde ich nicht riskieren. Ja, es heißt, Weibchen ab ca. 3 Jahren sind nicht mehr fortpflanzungsfähig. Dem ist nicht so, von einer ehemaligen Userin/Züchrerin des anderen Forums wurde immer vehement behauptet, dass Rennmausweibchen, die schon geworfen haben, ab einem bestimmten Alter nicht mehr aufnehmen. Doch ich hatte schon selbst Kontakte mit Züchtern, von ihnen wurde durchweg erklärt, Rennmausweibchen können sehr wohl sich noch fortpflanzen, auch ab einem Alter von 3 Jahren.
 

nonin

Mäusesenioren-Liebhaberin
Staff member
#29
Nee, bloß nicht auf die Unfruchtbarkeit verlassen. Das war hier schon ein paarmal Thema und davon wurde immer dringend abgeraten!!!!

Weidenbrücke und Laufrad mit reinstellen - gut das Ravenblood das nochmal thematisiert hat!
Eine kleine flache Weidenbrücke habe ich immer mit drin (ich dachte, das machst du sowieso) und auch ein paar Mal auch ein Laufrad - da aber sehr genau schauen, aufgekratzte Mäuse kommen da manchmal erst richtig in Fahrt und das verschärft dann die Situation.
Aber es kann auch genau richtig sein, also probiere ruhig mal ein bisschen rum, dann sind die beiden auch mal mit was anderem beschäftigt, als immer nur zu "überlegen", was sie voneinander wollen oder nicht wollen. ;)
 

Brokat

2
Staff member
#30
So weit so gut... *seufz*

Die Idee "Badewanne mit Unterschlupf und Laufrad" ging direkt nach hinten los. Paul durfte sich vorher richtig lange in meinem Zimmer austoben. Eigentlich verhält er sich danach ruhiger. Trotzdem hat er alles für sich beansprucht und Jack nur gejagt. Der wiederum hat sich, so gut es ging, vor Paul versteckt. Es gab zwar kurzes Schnuppern, aber jede Begegnung endete mit Jagen. Zuletzt gab es dann ein Knäuel.

Was mache ich denn jetzt?
 

Brokat

2
Staff member
#33
Zu dem Ergebnis bin ich nun auch gekommen... *seufz*

Ich habe es heute noch ein letztes Mal versucht. Ohne Auslauf für Paul und ohne Rad. Der Unterschlupf war gestern nicht so das Problem. Jack ist Paul aber aus dem Weg gegangen. Auf Schnüffeln wurde gejagt und nach wenigen Minuten haben sie sich gekugelt.

Ich habe schon mit Jacks Vorbesitzerin Kontakt aufgenommen und wir überlegen, wiees für ihn weitergehen soll.

Für Paul ist definitiv bis Ende Februar Pause, weil ich bald in den Urlaub fahre. Ein Jungtier bekomme ich wohl definitiv nur beim Züchter. Oder ich gebe Paul zur VG ab und "outsource" das Problem?
 

nonin

Mäusesenioren-Liebhaberin
Staff member
#34
Ich glaube auch, dass es ein großer Zufall wäre, wenn du ein Jungtier aus einem Notfallwurf in der Nähe findest.
Außerdem habe ich bisher nicht den Eindruck, dass Paul grundsätzlich aggressiv auf adulte Mäuse reagiert. Vermutlich hat er durch die vielen gescheiterten VGs aber das Vertrauen verloren - leider der übliche Verlauf, wenn es mehrmals nicht klappt.
Ihn abzugeben wäre eine Möglichkeit, falls du jemanden findest, der die VG macht (und ihn dann auch behält?). Oder ist für dich klar, dass er bei euch bleiben soll?
Paul ist etwa 2 Jahre? Da wäre eine Kastration auch noch (mit den üblichen Risiken) möglich. Es geht mir nur durch den Kopf, ich will nicht sagen, dass ich das tun würde. Es ist immer eine letzte Möglichkeit und ich habe das bisher nur bei Kolle entschieden nach 5 gescheiterten VG hier und extern und weil er jedesmal auf die anderen Jungs drauf ist.
Aber da würde ich bei Paul erstmal doch noch eine exerne VG ausprobieren - falls es jemanden gibt. Gegenüber Jack ist er sehr territorial, es könnte schon sein, dass er sich in einer nicht vertrauten Umgebung und mit einer fremden Person anders verhält.

Ein paar Wochen Pause ist auf jeden Fall angesagt - auch für dich, das kostet echt Nerven, ich weiß *knuddel*

Man hören, was die anderen sagen...
 

Brokat

2
Staff member
#35
Da stimme ich dir zu, aggressiv verhält er sich gar nicht. Ich überlege, ob er widersprüchliche Signale sendet. Zum Beispiel will er eigentlich der Boss sein, schiebt dann aber den anderen mit geschlossenen Augen den Kopf unter die Nase und will sich putzen lassen. Bisher ist er (mit einer Ausnahme) auf jede Maus anfangs freundlich zugegangen. Nach meinem Gefühl ist er dann ab einem gewissen Punkt frustriert gewesen, dass seine Geduld nicht zum Erfolg geführt hat. So ist es dann zu Jagen und Kugeln gekommen, wobei er aber nicht unkontrolliert beißt oder so.

Bei einem Jungtier ist meine Sorge, dass Paul durch seine motorischen Problemchen bald unterlegen ist und es eine Revolte gibt.

Und ich schätze ihn eher auf 2,5 bis 3 Jahre, sodass eine Kastration für mich nicht mehr in Frage kommt.

Eine weitere VG bei mir finde ich momentan zu frustrierend. Vielleicht frage ich mal bei Cola an? Allerdings ist das wieder eine ganze Ecke...

Abgeben möchte ich Paul auf gar keinen Fall, dazu ist er zu herzig...
 
#36
bei adulten Kastrat-Mädel ist die Wahrscheinlichkeit, dass es geht, auch nur bei höchstens 60% leider, das wäge ich auch schwer gegen Kastra-Risiko und Hormonumstellung ab - eigentlich zu niedrig, die Quote.
Je nach Tieren - bei manchen meiner Deppen hat's geholfen.
Der Kastrat Borodin (mit Schwester in 1 Zimmer freilaufend aufgewachsen) hat aber Mädel zerlegt. Mit Bock ging's.
Damit bestätige ich also, dass Du das nicht wirklich überlegst.

JUngtier-VG ist halt das Problem um 9 Mon verschoben - mache ich manchmal, dass was vorwärtsgeht, und habe deutlich mehr als 50% gehabt, die beieinander blieben. 75%? (Aber scon auch mal nen Schwanz kürzer danach, bis Friede)
(Wenn eh nicht klar ist, ob Alttier Palastrevolution überhaupt noch erlebt, entscheide ich mich dafür! Paul??)

Gestresste und vg- versaute. Alte kriegen bei mir Jungtier. (wenn absehbar, dass das nicht zerlegt wird. Meine bösesten Kämpfer waren da ganz lieb. Manchen traue ich es nicht zu - Barney zB oder Willi) Notfalls halt aus Zucht. (Hat zum Glück oft auch anders geklappt.)

Paul wäre für mich jetzt so ein Kandidat (ich hab auch einen hier)
Jungtier-VG ist so easy, da gewinnen Mensch und Tier wieder Zutrauen.
 

trulla

Krabbeltier
Staff member
#37
Oh das ist ja alles an mir vorbei gegangen... mensch da hast du ja zum Jahreswechsel so viel durchmachen müssen, ihr Ärmsten *knuddel*
"Es steht Urlaub an", wie sich das anhört... den hast du dir doch verdient den Urlaub! Eine Pause wird euch sicher gut tun.
Externe Vergesellschaftung bei einer erfahrenen Person kann ich nur empfehlen, sofern die Möglichkeit besteht. Gibt es denn vielleicht noch nähere Pflegestellen bei dir?
 

Brokat

2
Staff member
#38
Mein Urlaub ist leider schon vorbei, jetzt kümmere ich mich wieder um meine Mäuse-Singlebörse. :)

Schon mal eine gute Nachricht:
Jack darf morgen zur VG ausziehen und bleibt sogar in der Nähe. Jetzt muss ich nur Daumen drücken, dass es dieses Mal klappt.

Für Paul tendiere ich zu einem Jungtier. Ich gestehe, dass ich schon bei zwei Züchtern angefragt habe. Im Umkreis von 150 km gibt es nämlich ansonsten gar keine Rennmaus im Angebot. Ich muss mich mit dem Gedanken noch anfreunden, aber zumindest machen beide einen seriösen Eindruck.
Jetzt denke ich natürlich darüber nach, wie es dann weitergeht. Paul ist ja nicht mehr der jüngste. Und was, wenn die Züchter genau zwei Jungs in einem Wurf haben? Nehme ich dann beide Jungs auf? Ich bin mir fast sicher, dass ihr mir davon abraten werdet, aber aus praktischen Gründen wollte ich es zumindest mal ansprechen. Nicht, dass in einem halben Jahr das Theater wieder von vorn losgeht...

Ich bin gespannt... :)
 
#39
*Abrat* ;)

Habe zu viele Horrorstories gelesen, dass die Jungen dann auf den ALten losgegangen sind...

Züchter: hab mich ja schon geoutet. Wenn ich meinem Noti nur so helfen kann (ist ja nicht Plan A), und die Zucht nicht zu ätzend ist...

Blöd ist, wenn just im Palastrevolutionsalter des Jungen der Alte verstirbt. (ist mir jetzt passiert, aber da war der Junge schon als Jungtier superspeziell).
Ist ja aber nicht sicher, dass der Alte so früh gehen muss...
Ich nehme da immer als Plan B: Dann ist der Junge noch jung genug für Kastra. Wenn er also VG nicht mitmacht mit Bube, kastrieren und mit Mädel versuchen. Als ich das mal machen musste, hat's gut geklappt.
(Grundsätzlich ist mk - w leider auch nicht die sichere Seite, könnte bei Jugendlichen aber besser sein als später)
 

nonin

Mäusesenioren-Liebhaberin
Staff member
#40
Das freut mich für Jack und ich drücke die Daumen!!!!!

Ich würde mich keinesfalls darauf verlassen, dass Paul stirbt, bevor die Jungs in die Flegelphase kommen. Ich hatte schon Renner, die sind fast 5 geworden!
Und da 3-er Gruppen immer fragil sind, zumal noch mit Flegelalter, würde ich da unbedingt die Finger von lassen!
Und ein Jungtier allein .... Der adulte Partner sollte das Jungtier ja eigentlich erziehen und ihm die Mausesprache beibringen, ob Paul das gut hinkriegt ist die Frage, wobei deine Vermutung, dass er sich widersprüchlich verhält, natürlich auch menschliche Interpretation ist und nicht stimmen muss.

Ich würde eher nach einem älteren erfahrenen Bock schauen, der vielleicht auch während der VG entspannter ist und Paul insgesamt runterbringt.
 
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