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Farbmaus-Notfall

#1
Hallo zusammen :)

Ein flüchtiger Bekannter hat für seinen Sohn 7 Farbmäuse besorgt - zwei davon leider männlich und nicht kastriert... nun möchte er die Tiere abgeben. Was mit ihnen passieren wird, wenn sie kein neues Zuhause finden, kann man nur erahnen.

Wir haben unser erstes Farbmausrudel und sind mit schwangeren Mäusen bzw der Geschlechtertrennung unerfahren. Das hindert uns gerade noch daran, die Kleinen aufzunehmen, bis sie ein neues schönes Zuhause finden können... Gibt es hier denn jemanden, der uns unterstützen und sogar Mäuschen aufnehmen würde?

Einfach wegsehen kann keine Lösung sein, aber sich 5 möglicherweise schwangere Mädels ins Haus zu holen, ist auch ein Risiko, das wir ohne Erfahrung nicht einfach eingehen möchten.


Wir leben in Nordhessen und wären auch bereit, für eine Übergabe der Kleinen ein Stück entgegen zu fahren.

Liebe Grüße
 
#2
Hallo Freya,
Leider kann ich dir nicht wirklich weiterhelfen. In Hessen gibt es meine ich keine Pflegestelle, die euch helfen könnte. Bin aber schon länger aus der Farbmausszene raus :confused:
Die nächste Pflegestelle wäre meines Wissens nach in der Nähe von Aschaffenburg. Sie heisst hier im Forum Angelus oder betreibt auf Facebook die Seite „Mäuseasyl - Das Original“. Keine Ahnung, ob sie überhaupt Platz hat, aber nach Hilfe fragen kann man ja mal.

Ich kann euch nur raten, dass ihr euch das als Mäuseanfänger nicht ans Bein binden lasst. Das kann auch ganz arg schiefgehen... Die Mäuse müssen alle sicher nach Geschlechtern getrennt und die Männchen kastriert werden. Das ist nicht nur mit viel Aufwand, sondern auch Geld verbunden. Wenn ihr die Süßen aufnehmt, aber die Männchen nicht kastrieren könnt, habt ihr den Jungs nicht geholfen.
 
#3
Hallo,

Vermittlungshilfe durch eine dritte Person wäre bestimmt gut - das glaube ich dir. Aber wenn jener flüchtige Bekannter oder dessen Mäuse haltender Sohn sich hier im Forum anmelden, selbst die Situation schildern und mit den im Mäuseschutz erfahrenen Foris direkt beraten - ein weiteres Gehege besorgen/ leihen, Mäuse nach Geschlechtern trennen und sie sinnvoll gruppieren, für einzelne Mäuse Kastrationen planen - und verhandeln würde im Thread oder per pn, dann könnte den Mäusen und den Menschen vielleicht nachhaltiger und besser geholfen werden. Nicht über alles und nicht über jedes Detail müsste öffentlich geschrieben werden, jedoch fände ich ein gewisses Maß an Transparenz und Sicherheiten notwendig. Transparent und wahrheitsgemäß berichten kann vor allem der, der die Mäuse aktuell besitzt und sie derzeit versorgt. Du tust und kannst das ja nicht, oder? Unter Sicherheiten fallen vor allem die Eigentumsverhältnisse. Bevor sich viele Personen irgendwie beteiligen können, muss sich eine Person als Eigentümer der Mäuse geoutet haben. Verträge und Vermittlungen kann nur der Eigentümer oder nur eine Person, die vom Eigentümer der Mäuse bevollmächtigt wurde, aushandeln. Wo Mäusehalter Tiere irgendwohin abgeben und "großzügig" auf Verträge und Sicherheiten verzichten würden in der Hoffnung, sich den "Abnehmern" gegenüber bloß nicht authentifizieren zu müssen, reicht es meiner Meinung nach nicht. Die "Abnehmer" - also all jene Personen, die Mäuse aufnehmen (übernehmen, sich schenken lassen und kaufen würden aus einem überlasteten Haushalt) haben nicht etwa auch - sie haben erst recht Anspruch auf Sicherheiten.

Wenn der Vermittlungs-/ Vertragspartner und Eigentümer der Mäuse ebenfalls der Ansicht ist, dass einige Mäuse nur kastriert halbwegs anständig gehalten werden können, möge er das klar äußern. Die zukünftigen Vertrags- und Vermittlungspartner werden sich die Pflege-, Versorgungs- und KastrationsKosten teilen und sich vielleicht freuen über Spenden.

Würde sich der Sohn oder der flüchtige Bekannte hier outen, bekäme er von mir die Kastrations-OP-Kosten für exakt 2 Farbmausböcke bezahlt inform eines Vorschusses und ich bekäme dann eine Kopie der Rechnung. So das

Wenn du in diesem konkreten Fall den Mäusen und deinem flüchtigen Bekannten helfen aber selbst keine Mäuse aus dem Haushalt mit dem Notfall auf Dauer aufnehmen kannst, könntest du womöglich jedoch direkt spenden und dich einstweilen an TA-Kosten und später dann an den Kosten für die Kastrationen beteiligen, wenn TÄ dies abgesegnet haben. Bei Vermittlungen in Notfellen und bei Vermittlungen von Notfellchen teilt man sich Kosten, Last und Freude. Es kann nicht sein, dass der flüchtige Bekannte und dessen Sohn gar nichts tun und die Mäuse lediglich bequem loswerden weil die Tiere plötzlich unbequem wurden. mfG
 
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