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Hausmaus Baby gefunden

#1
Hallo! Meine Katze hat mir gestern eine Babymaus gebracht. Unverletzt! Die Augen sind noch zu, sie ist ca. 3cm groß und hat schon das ganze Fell!
Ich hab sie gleich in eine kleine Box gelegt, Decken und Wärmeflasche dazu - damit sie immer warm bleibt. Gefüttert habe ich sie gestern alle 2h ca. mit lactosefreier Milch. Sie trinkt allerdings wirklich sehr wenig bzw mal 2 Tropfen vl. das meiste geht nämlich daneben :/ Nach dem Essen habe ich ihr den Bauch mit Wattestäbchen massiert.... sie hat gestern auch 2x geköttelt.
In der Nacht habe ich sie ebenfalls alle 2,5h gefüttert. Das Problem: Ich und mein Freund müssen natürlich arbeiten gehen…ich kann sie um 7.10 Uhr morgens das letzte mal füttern und dann erst wieder in meiner Mittagspause um 12.15 Uhr.... und dann erst wieder um 17 Uhr! Heute hat das ganz toll geklappt. Mittags war der Hunger aber schon größer. :) Kann das funktionieren? Bzw. wann glaubt ihr, das sich die Abstände verlängern?
Ich habe heute Katzenaufzuchtsmilch gekauft... die bekommt sie jetzt statt der normalen Milch. Hat noch jemand Tipps? Danke :)
 

Micelover

Mäuseverrückt
#2
Erfahrung zum thema aufzucht habe ich nicht. In einem anderen thread habe ich jeddoch gelesen es könnte passieren das sich die babymäuse unter die wärmflasche drücken und dadurch sterben*seufz*
Katzenaufzuchtsmilch ist super, damit haben hier schon viele kleine mäuschen aufgezogen:D

Zum thema Hausmaus : bis du dir sicher das es eine ist ? Dies wäre wichtig zu wissen für die auswilderung. Eine hausmaus könnte man in einem stall oder ähnlichem auswildern. Gelbhals(?) Oder wald- mäuse muß man soweit ich weiß den winter über versorgen da sie sonst keine futterlager haben.

Vielleicht meldet sich noch fufu oder ein anderer user hier, der erfahrung mit der aufzucht von mäusen hat.
 

Cola

im Selbstgespräch
#3
huhu, Katzenaufzuchtsmilch (evtl mit Fencheltee anmischen) ist schon mal viiel besser.
Mäuschen muss warm gehalten werden; machst du ja eh.

Die Arbeits-Fütterungs-Abstände sind da etwas lang... wenn es gar nicht anders geht, ists halt so. Füttert ihr in der Nacht aber auch zu?
Wenn Mäuschen die Augen auf macht, ist sie etwa 14 Tage. da könnt ihr dann feine Haferflocken anbieten (zusätzlich!) damit sie langsam das knuspeln lernt :) Gutrke oder Apfelstücke werden dann auch schon angenagt.

Wie micelover sagt, muss dann auch noch die Art bestimmt werden, wenns ums Auswildern geht. Aber das hat ja noch bissl Zeit :)
 
#4
Danke für die schnellen Antworten !!
Welche Art von Maus es ist, weiß ich auch nicht. Ich kann euch aber dann ein foto schicken.
Wenn wie sie über den Winter noch „behalten“ sollen, wäre das kein Problem. Ich habe einen Hamster und der lebt in einem 3 Käfig Paradies... der kann für ein paar Monate auch mal was abzweigen (natürlich getrennt).

Bezüglich Wärmeflasche - ich hab die Flasche mit 2 Babydecken abgedeckt bzw eingewickelt, da es ja sonst sowieso zu heiß wäre.
Heute trinkt sie auch mehr wie gestern. Die Abstände zwischen den Fütterungen sind leider lange ja :( Aber es geht wirklich nicht anders. Und ja, in der Nacht füttere ich sie auch alle 2-2,5 std.
Ich habe gestern auch Rotlicht versucht, aber das kann ich leider nicht unbeaufsichtigt lassen, da diese Lampe extrem warm wird (das Gehäuse).


huhu, Katzenaufzuchtsmilch (evtl mit Fencheltee anmischen) ist schon mal viiel besser.
Mäuschen muss warm gehalten werden; machst du ja eh.

Die Arbeits-Fütterungs-Abstände sind da etwas lang... wenn es gar nicht anders geht, ists halt so. Füttert ihr in der Nacht aber auch zu?
Wenn Mäuschen die Augen auf macht, ist sie etwa 14 Tage. da könnt ihr dann feine Haferflocken anbieten (zusätzlich!) damit sie langsam das knuspeln lernt :) Gutrke oder Apfelstücke werden dann auch schon angenagt.

Wie micelover sagt, muss dann auch noch die Art bestimmt werden, wenns ums Auswildern geht. Aber das hat ja noch bissl Zeit :)
 

Nagerchen

Equiden- und Mäuseheim :)
#6
Hej,

hier auch mal ein link, der vllt. noch weiter hilft: https://wiki.mausebande.com/doku.php?id=wildlebendemaeuse:handaufzucht.

Wenn irgend wie möglich wäre es schon wichtig, kürzere Fütterungsabstände einzuhalten, da Maus es in dem Entwicklungsstadium einfach braucht und es wichtig für den so schnelllebigen Stoffwechsel ist bzw. dieser bei größeren Abständen und damit auch größeren Futtermengen auf einmal überlastet wäre. Manche habe solch Pfleglinge dann schon in einer entsprechend präparierten Box mitgenommen zu ihrer Arbeit (ist ja nur für eine überschaubare Zeit), evtl. wäre das bei Euch ja auch machbar?

Auf dem Foto sieht sie aufgrund des kurzen Schwänzchen eher aus wie eine Wühlmausart als wie eine Hausmaus, ist aber wie gesagt für die Ernährung, solange diese noch hauptsächlich aus Milch besteht, erst mal zweitrangig. Und sie schaut noch recht jung aus, da wären kurze Fütterungsabstände schon angesagt.

Liebe Grüße und alles Gute für das Kleen!
 

Cola

im Selbstgespräch
#7
Huhu,
Ich auch: eine Wühlmaus. Welche Art kann man später besser sagen :)

Rotlicht ist eh nicht soo gut, da es die minis eher austrocknet.
Ich arbeite auch mit Wärmflaschen, lege diese aber unter die Box. in der Box sind Küchenpapier (1-2 zusammengefaltete auf Box-Größe) und bisschen klopapier zum Kuscheln. Damit fahre ich ganz gut :)
 
#8
Hej,

hier auch mal ein link, der vllt. noch weiter hilft: https://wiki.mausebande.com/doku.php?id=wildlebendemaeuse:handaufzucht.

Wenn irgend wie möglich wäre es schon wichtig, kürzere Fütterungsabstände einzuhalten, da Maus es in dem Entwicklungsstadium einfach braucht und es wichtig für den so schnelllebigen Stoffwechsel ist bzw. dieser bei größeren Abständen und damit auch größeren Futtermengen auf einmal überlastet wäre. Manche habe solch Pfleglinge dann schon in einer entsprechend präparierten Box mitgenommen zu ihrer Arbeit (ist ja nur für eine überschaubare Zeit), evtl. wäre das bei Euch ja auch machbar?

Auf dem Foto sieht sie aufgrund des kurzen Schwänzchen eher aus wie eine Wühlmausart als wie eine Hausmaus, ist aber wie gesagt für die Ernährung, solange diese noch hauptsächlich aus Milch besteht, erst mal zweitrangig. Und sie schaut noch recht jung aus, da wären kurze Fütterungsabstände schon angesagt.

Liebe Grüße und alles Gute für das Kleen!

Danke!! Kürze Abstände sind leider wirklich nicht möglich :( Es wären quasi am VM 5h und am NM 4,5h. Zur Arbeit kann ich sie leider nicht mitnehmen... meine Chefs sind nicht sehr tierlieb..
Am FR komme ich Mittags nach Hause, da kann ich am NM (und natürlich auch das ganze WE) füttern so oft es die/der kleine braucht. Ebenso am Abend und in der Nacht. Aber während dem Tag gehts leider nicht anders - ich hoffe sie schafft es trotzdem irgendwie :(

Heute NM hatte ich frei, da wars auch kein Problem... aber ab Morgen dann leider schon.

Ja wie gesagt, die Augen sind noch zu. Vorhin beim Füttern habe ich allerdings schon ganz kleine mini Zähne unten gesehen... :)
 
#9
Hier auch - ich vermute auch, daß es eine Wühlmausart ist. Dem Bild nach scheint sie wirklich erst wenige Tage jung zu sein, ich selber würde ca. 5 bis 7 Tage schätzen da das Fell gerade erst anfängt zu wachsen.
 
#10
Hier auch - ich vermute auch, daß es eine Wühlmausart ist. Dem Bild nach scheint sie wirklich erst wenige Tage jung zu sein, ich selber würde ca. 5 bis 7 Tage schätzen da das Fell gerade erst anfängt zu wachsen.
Könnte es eine Rötelmaus sein? Von denen hört ma ja eher gefährliches (Hantsvirus)? :( Die Augen sind zu, aber heute NM haben sich die Augen sogar etwas bewegt (aber geschlossen) und die kleinen Zähne sieht man auch schon. Ich glaube, die offnet die Augen bald.
 
#11
Hallo Kadschii,
ich schließe mich den Meinungen der anderen User an: Die Schwanzlänge im Vergleich zur Körperlänge spricht eher für eine Wühlmaus.
Um welche Wühlmaus, läßt sich bei so jungen Tieren meist nicht sicher bestimmen. Aber die Gefahr, sich mit einem Virus an der Maus anzustecken, schätze ich als extrem gering ein.
Das Fell ist noch recht kurz, das wird noch einige Tage dauern, ehe sich die Augen öffnen.

Leider hat die Katzenaufzuchtsmilch im Vergleich zur Mäusemuttermilch einen viel zu geringen Fettanteil.
Was bedeutet, daß die Mäuse deutlich mehr Katzenaufzuchtsmilch trinken müssen, als Muttermilch, um auf die gleiche Kalorienzahl zu kommen. Von daher wäre eine häufigere Fütterung schon sehr wichtig. Kannst Du nicht vielleicht eine "Hilfsmutter" finden, die das Mäusekind füttert, während ihr arbeiten müßt? Außerdem würde ich Sab simplex in die Milch mischen, das bekommst Du rezeptfrei in der Apotheke, damit keine gefährlichen Blähungen auftreten. Die Katzenaufzuchtsmilch rührt man am besten mit Fencheltee an (auch Apotheke).
Alles Gute für das kleine Mäusekind!
Fufu
 
#14
Liebe Kadschii,
es tut mir Leid, daß es das Mäuslein nicht geschafft hat. *knuddel*
Das Aufpäppeln von so kleinen Mäusetieren ist einfach schwierig. Selbst unter optimalen Bedingungen verliert man viele Mäuschen, oft ohne sagen zu können, warum sie gestorben sind. Inzwischen bin ich der Meinung, daß die hier erhältliche Ersatzmilch einfach nicht optimal ist und die Mäuse zuwenig Kalorien aufnehmen bei zuviel Flüssigkeitsmenge. Die beste Mutter bleibt einfach die Mäusemama und ohne sie wird´s schwer. Man kann nicht mehr tun, als es zu versuchen.
Viele Grüße
Fufu
 
#16
Liebe Kadschii,
es tut mir Leid, daß es das Mäuslein nicht geschafft hat. *knuddel*
Das Aufpäppeln von so kleinen Mäusetieren ist einfach schwierig. Selbst unter optimalen Bedingungen verliert man viele Mäuschen, oft ohne sagen zu können, warum sie gestorben sind. Inzwischen bin ich der Meinung, daß die hier erhältliche Ersatzmilch einfach nicht optimal ist und die Mäuse zuwenig Kalorien aufnehmen bei zuviel Flüssigkeitsmenge. Die beste Mutter bleibt einfach die Mäusemama und ohne sie wird´s schwer. Man kann nicht mehr tun, als es zu versuchen.
Viele Grüße
Fufu
Danke *knuddel**knuddel*
 
#18
Ich habe beide Extrema zu verbuchen; nachdem mir ein guter Bekannter 3 verwaiste wild farbene Wanderrattenfindlinge anvertraute und dachte, sie wären bei mir in guten Händen und würden durch meine Aufzuchtversuche und Pflege überleben (Bäuchlein nach den Mahlzeiten massieren und , starben mir diese 3 alle "unter den Händen" weg (jeden Tag ein Baby und ein weiteres binnen einer knappen Woche) und das, obwohl diese Rattis schon die Äuglein geöffnet hatte, die Ohrenlappen ausrichten konnten und Fellchen hatten als sie mir übergeben wurden - sie waren scheinbar schon recht weit entwickelt. Ich kann auch heute nicht sagen, woran es gelegen hat, dass sie so zuverlässig verstarben. :(
1 knappes Jahr zuvor hatte mir eine junge Frau 7 verwaiste Spitzmausbabys zwecks Handaufzucht anvertraut, jemand hatte ihr meine Kontaktdaten gegeben, weil sie für Rattenbabys gehalten wurden von den Findern. Als ich sie übernahm waren diese Babyspitzmäuse deutlich jünger und längst nicht so weit entwickelt wie die Rattenbabys im Jahr drauf. Und vieles an der Päppelei und Pflege der Spitzmäuse - Fütterungstechnik, Fütterungsabstand, Futtermengen, Massagen war alles andere als optimal. Aber diesen Babys machte es scheinbar wenig aus, dass sie nur nachts die nötigen ErsatzMilchmengen in kurzen Abständen nahmen- und tagsüber sehr wenig gefressen haben.
Ich glaube trotz allem, dass du dein Mausbaby besser gepflegt und gepäppelt hast als ich meine, und wollte dir dies geschrieben haben, damit du dir nicht allzu große Vorwürfe machst. mfG
 
#19
Oh liebe Kadaschii,
Man kann es doch nur so gut wir geht versuchen.
Du bist super das Du dir so eine Muhe gegeben hast. Mach Dir keine Vorwürfe. Baby Mäuse überleben relativ selten.
 
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