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Käfigwechsel

#1
Guten Abend liebe Mäusefreunde,

als wir unsere Mäuse angeschaftt haben, dachten wir es wäre eine besonders gute Unterbringung, wenn man einen Holzkäfig wählt.
Wir haben auch ein relativ grosses schönes Modell. Der Nachteil ist allerdings, das die Tierchen trotz verschiedener Tricks und baulicher Massnahmen
viele Stellen mit Mäusepipi so stark durchtränkt haben, das wir gern auf einen neuen Käfig mit Plastebodenwanne umsteigen würden.
Es lässt sich nicht ganz realisieren, den neuen Käfig exakt genauso einzurichten wie den alten. Wie kann man die Mäuschen umquartieren, ohne neu
vergesellschaften zu müssen? Schlafnestchen und Lieblingskletterhaus an die selben Stellen platzieren und ansonsten erst mal wenig Einrichtung?
Leider sind in den letzten zwei Monaten drei unserer Mausis gestorben. Eines war schon immer ein Sorgenkind mit Anfällen und Verhaltensstörungen und
immer ein wenig mickerlich. Die zweite hatte einen riesigen Tumor und wir mussten sie zum Einschläfern bringen, die dritte starb an Alterschwäche
und lag friedlich im Nest.
So macht die unwesentlich kleinere Größe vielleicht nichts aus.
Wie würdet Ihr vorgehen?

Danke imVoraus und ein schönes Wochenende -

Peppino
 

Micelover

Mäuseverrückt
#2
Ich würde auf jedenfall das alte streu mitnehmen. Kennen tun sich die kleinen ja schon , neu vergesellschaften ist also nicht nötig;)

Am anfag erst mal wenig reingeben streu,näpfe,, 2-3 häuschen, 1-2 klettersachen, vielleicht noch was zum knabbern. Und dann halt jeden tag einen gegenstand dazu:giggle:
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 8
#3
Hallo Peppino!
Mein erster Gedanke wäre auf jeden Fall, einen Teil von der alten Streu mit in den neuen Käfig zu nehmen. Wie schätzt du denn die restlichen Mäusschen ein, sind die eher zickig und angespannt oder etwas gemütlicher und ruhiger? :)
Je nach Charakter könntest du in der Anfangszeit vielleicht Streitfaktoren wie das Rad draußen lassen. Wobei ich gar nicht glaube, dass das wirklich nötig ist, wenn die Gruppe gut eingespielt und friedlich ist.
LG
~CC
 
#4
Ein Tipp noch für Holz-Sachen, die nihct so schnell gewechsaelt werden sollen:
Es gibt einen sogenannten "Sabberlack", also Lack für Kinderspielzeug kompülett "ungiftig" wo Kinder auch gefahrlos dran "rumsabbern" können. Ich habe damit z.Bsp das Laufrad komplett ausgemalt und kann es so immerwieder richtig sauber machen. ;)
 
#5
Hallo Peppino,
der Mäuseurin ist leider ein Problem. *seufz*
Die Holzgehege sind im Grunde eine schöne Unterbringungsmöglichkeit für die Nagerchen. Allerdings muß das Holz vorbehandelt werden. Das ist auch jetzt noch möglich. Die Mäuse müßten dann übergangsweise für einige Tage in ein Ausweichquartier ziehen.

Der alte Käfig kann mit Essigwasser gereinigt werden. Interessant finde ich auch die Lösung mit effektiven Mikroorganismen, mit der man den Uringeruch erstaunlich gut wegbekommt. Die Lösung ca. 1:1 bis 1:2 verdünnen und das Holz damit reichlich wässern.

https://www.multikraft.com/de/shop/...ektive-mikroorganismen-aktiv-ema?number=11822

Ich empfehle die 5 l Box, reicht lange, ist lange haltbar und die Box hat ein Ventil, das das Eindringen von Luft verhindert.

Wenn das Holz getrocknet ist, kann es anschließend behandelt werden. Da eignen sich im Grunde zwei Maßnahmen:

1. die Behandlung mit ungiftigem "Sabberlack" (auch für Kinder geeignet)
2. (ungiftige) Leinölfirnis

Mit Leinölfirnis habe ich gute Erfahrungen gemacht. Alle meine Holzgehege (das sind große Kisten) sind mit Leinölfirnis behandelt. Das trockene Holz satt mit einem Pinsel mit der Firnis einstreichen, 30 Minuten warten und dann mit einem alten Lappen den Überschuß entfernen. Die Leinölfirnis reagiert mit dem Sauerstoff und schützt dann das Holz vor Nässe. Nachteil könnte der Geruch sein (in der ersten Zeit), der mich zwar nicht stört, aber da sind die Nasen sehr verschieden und eventuell bekommt helles Holz einen leichten Gelbstich.

Für die Verwendung von Sabberlack gibt es sicher auch noch Experten hier im Forum.

Viele Grüße
Fufu

Edit: Falls Du die Mäuse trotzdem in ein Gehege mit Plastikwanne umsiedeln willst, ist das kein Problem, wenn die Gruppe schon längere Zeit zusammen sitzt. Die Mäuse müssen dann nicht wieder neu vg werden. Vorausgesetzt, Du nimmst eine ausreichende Menge alter Einstreu mit und das (unabgewaschene) Inventar. Ich würde aber trotzdem erst eine Ebene freigeben und wenn wenige Tage alles friedlich bleibt, dann den Rest des neuen Mäuseheims.
 
Last edited:
#6
Hallo Mäusefreunde,

zunächst danke für die Antworten. Und entschuldigt die späte Antwort, war etwas im Stress in den letzten Tagen...
Der Umzug ist zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossen. Benutzte Einstreu mitnehmen war selbstverständlich. Habe nur das nötigste Inventar mitgegeben. Nach kurzer Unruhe war alles, als würden die Mäuschen schon immer da wohnen. So ist also alles gut gegangen!

Ja, es ist so einen Sache mit dem Holz. Die Brettchen, die inne rings um den ganzen Käfig gingen, hatte ich irgednwann entfernt und kleine Leisten in die Ecken geschraubt, auf die ich dann statt breiter Brettchen schmale lange Leisten befestigt habe, etwas eingerückt vom Rand. Somit gab es keine Ecken und die schmalen Leisten waren nicht so einladend zum Pipi-machen. Leisten und Borde hatte ich mit Leinölfirnis gestrichen, ebenfalls die Zwischenetage. Aber die Käfigränder und einige Stellen hatte ich eben beim ersten Einzug der Mäuse nicht gestrichen. Es gab auch eine Stelle im "Obergeschoss" die trotz Anstrich extrem vollgesogen war.
Den demontierten Holzkäfig habe ich zum Auslüften in den Hof gestellt. Auf jeden Fall werde ich ihn noch nicht entsorgen und die Reinigung versuchen.

Nochmals vielen Dank an alle und LG

Peppino
 
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