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Leberzyste

Nussi2005

Renner first
#1
Hallo zusammen,

hat hier jemand zufällig Erfahrung mit der Behandlung einer Leberzyste bei Rennmäusen.
Mit Lucy, Jan. 18 geb. war ich im Sommer18 das erste Mal beim TA weil sie öfter so aufgeplüscht rumsaß. Der TA konnte nichts entdecken, ist alles abgetastet und durchgecheckt worden. Sie bekam dann eine neue Partnerin, weil die alte verstorben war und die Vermutung nahe lag, das dies der Grund war. Wurde dann auch besser. Im Nov. bin ich wieder mit ihr zum TA weil sie wieder öfter aufgeplüscht rum saß.
Die Untersuchung durch Ultraschall ergab eine Zyste, ca. 1.5cm Durchmesser in der Leber. Mitte Jan. war nochmal Kontrolle, der Durchmesser der Zyste hatte sich nicht vergrößert, aber sie hatte 20 gr. zugenommen. Bis heute hat sie ca nochmal 20gr zugenommen. Am Montag hat ich nochmal einen Termin beim TA, da will nochmal die Zyste kontrollieren lassen.
Medikamente gabs keine. Sie bekommt leberstärkende Mittel rodicare hepato, Klettwurzel, sowie Globulis Apis und etwas Spirulina Alge im Futter.
Hat jemand schon mal einen ähnliche Fall gehabt?

Danke schon mal im Voraus
 

nonin

Mäusesenioren-Liebhaberin
Staff member
#2
Mit Zysten bei Tieren habe ich leider und glücklicherweise keine Erfahrung. Es klingt ja erstmal gut, dass die Zyste nicht gewachsen ist und grundsätzlich machen die ja erstmal keine Beschwerden, soweit ich weiß. Wobei mir 1,5 cm ganz schön erscheint, riesig wird eine Mauselaeber schließlich nicht sein ist.
Gibt es eine Erklärung, warum Lucy so zugenommen hat? Hast du den Eindruck, dass sie Schmerzen hat in diesen Momenten, wenn sie aufgeplustert rumhockt? Das kann ja durchaus ein Anzeichen dafür sein und diese klassischen Schmerzäuglein, etwas zusammengekniffen und ein fiebriger Glanz. Vielleicht könntest du Metacam für solche Situationen vom TA bekommen und ausprobieren, ob ihr das Linderung schafft.
Vermutlich kann man operativ nichts machen bei einem so kleinen Tier. Insofern finde ich es eine gute Unterstützung, die Leber nicht medikamentös zu unterstützen.
Ich drücke die Daumen, das Lucy nicht weiter zunimmt und selten diese Plustermomente hat.
 
#3
Danke für´s Daumen drücken.
Ich hab ja am Montag einen TA-Termin und hoffe in der Frage zur stetigen Gewichtszunahme eine Erklärung zu finden.
Schmerzmittel habe ich gleich von Anfang an bekommen und habe es am Anfang ca. 6 Wochen gegeben. seit der 2. Untersuchung in Jan. nicht mehr.
Der Unterschied im Verhalten ist nicht gravierend. Ich hab´s seit letzter Woche nochmal gegeben, weil ich sehen wollte ob sie sich anders verhält. Sie lässt sich vielleicht ein bisschen mehr blicken und rennt ihrer Partnerin, wenn die hitzig ist, wieder hinterher.
Die Leber selbst hat wohl keine Nerven und schmerzt selbst nicht. Dadurch das die Zyste recht groß ist könnte die auf das eine oder andere Organ drücken und Unwohlsein verursachen.
Dadurch das die Zyste in der Leber sitzt, ist sie laut TA nicht zu operieren.
Ich lasse nochmal Ultraschall machen, um zu schauen ob sich die Zyste verändert hat.
 

nonin

Mäusesenioren-Liebhaberin
Staff member
#4
Das wäre schon gut, wenn es eine Erklärung für die Gewichtszunahme gäbe.
Wenn Lucy mit Schmerzmittel wenig verändert ist, würde ich sie nur in Situationen geben, wenn du den Eindruck hast, dass es ihr wirklich schlecht geht. Sonst ist es nur eine unnötige Belastung für ihren kleinen Organismus.
Per Ultraschall abzuklären, ob die Zyste gewachsen ist, würde ich auch machen. Aber ich würde Lucy das nicht oft zumuten - ich frage mich grundsätzlich vor jeder Untersuchung, ob sie wirklich nötig oder nur eine zusätzliche Stresssituatin für das Tier bedeutet - manchmal sind TAs sehr schnell mit Vorschlägen und ich frage dann immer zuerst, was das Ergebnis einer bestimmten Untersuchung an Behandlungsoptionen bereithält. Wenn eine Untersuchung nicht mehr als einen Erkenntnisgewinn bringt, schmerzhaft oder stressig ist, würde ich mich eher dagegen entscheiden - es kommt natürlich immer auf die Situation an.
Bei Lucy wäre es aus meiner Sicht "unnötig", sie dauernd zu beschallen, um zu sehen, ob die Leber gewachsen ist und auf ein Organ drückt - man kann eh nichts dagegen tun.
Sie wird dir zeigen, wenn ihre Schmerzen stärker werden und dann musst du sowieso entscheiden, wie lange das für sie noch Lebensqualität hat. Das finde ich jedes Mal aufs neue schwer.

Aber noch ist es ja lange nicht soweit... wenn sie ihrer Partnerin bei Hitzigkeit hinterherwetzt, scheint es ihr insgesamt augenblicklich doch ganz gut zu gehen. :) Ich hoffe, dass es noch lange so bleibt!
 
#5
Bei der Untersuchung heute hat der TA Lucy nur abgetastet und meint die Zyste ist nicht gewachsen.
Sie hat sich nur ordentlich was auf die Rippen gefuttert :unsure: Komisch ist das insoweit die zweite Mädelsgruppe genau das gleiche Fressen bekommt, sogar noch einige Leckerchen mehr und dabei ganz schlank bleiben. Ist wahrscheinlich so wie bei den Menschen - die einen schauen das essen nur an und haben 2kg mehr drauf :p
 

nonin

Mäusesenioren-Liebhaberin
Staff member
#6
Wie schön, dass die Zyste nicht gewachsen ist - das gibt doch Hoffnung, dass Lucy schmerzfrei noch eine gute Zeit haben kann.

Deine Vermutung kann ich nur bestätigen. Lia und Kolle bekommen auch original das gleiche Futter ... Lia ist klein und zart und schwankt zwischen 65 und 68g, Kolle ist zwar größer und wie meine TA treffend sagt "ein anderer Typ", jedenfall bringt er über 100g auf die Waage. Aufgrund der Kastration und damit verbundener Hormonumstellung ist er im letzten Jahr noch "gewachsen", aber ich habe auch das Gefühl, er verwertet das Zeug ganz anders.
Jetzt wo beide krank waren und kaum gefressen haben, bin ich ganz froh, dass er Reserven hat - bei Lia hab ich mir da mehr Sorgen gemacht.
Ich hatte bisher meistens Senioren aufgenommen und die sind alle nicht mehr so aktiv, sondern eher gemütlich unterwegs und entsprechend gerundet.Wenn sie sich irgendwann auf den Weg nach drüben machen und die Sterbephase beginnt, bin ich immer ganz froh, dass sie nicht solche Hungerhaken sind.
 
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