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Mäusemutter gestorben

#1
Hallo liebe Mäuseexperten,

möchte mich mit einer akuten Frage an Euch wenden. Seit Anfang August haben wir vier Mäusedamen. Nach einiger Zeit merkten wir, das eines der Tierchen tragend war. Vor 17 Tagen wurden die Jungen geboren, vorgestern zeigte sich das erste Mäuschen außerhalb des Nestes und heute waren es 4. Allerdings starb heute die Mutter, die natürlich die Jungen noch gesäugt hat. Hier im Forum fand ich unter "Handaufzucht" einen Hinweis auf Katzenaufzuchtmilch ohne Taurin, ähnliche Informationen erhielten wir vom Tierarzt. Wir haben nun eine kleine Menge angemischt und verschiedene Versuche gemacht, diese an die "Maus zu bringen". Dazu mussten wir natürlich das Häuschen anheben, welches über dem Nest stand. Eine Methode war dann, einen Löffel mit Milch durch die Tür des wieder aufgesetzten Häuschens zu halten, zu unsere Beruhigung sahen wir einige der Mäuschen schleckern, das macht uns erst mal Mut. Die anderen drei erwachsenen Mäuse kümmern sich rührend, bauen das Nest immer wieder warm zu und putzen die Jungen. So möchten wir auch am liebsten das Nest im großem Gehege unter der Betreuung der Schwestern der bedauernswerten Mama belassen.
Was gibt es jetzt zu beachten, um den Wurf zu retten?

Danke im Voraus und Viele Grüße !
 
#2
Hallo Peppino,
die Jungen sind schon 17 Tage alt? Das wäre gut, weil die Mäusejungen dann im Grund schon beinahe selbst überlebensfähig sind. Gut auch, daß sich die Mitmäuse so rührend um den Nachwuchs kümmern. Ist es möglich, eine ganz kleine Schale mit Katzenaufzuchtsmilch ins Häuschen zu schieben? Mäuse werden ca. 3-4 Wochen gesäugt, mit 17 Tagen sind die 3 Wochen bald erreicht. Sie beginnen aber schon vorher selbständig Nahrung aufzunehmen. Die Augen müßten schon geöffnet sein, konntest Du das erkennen?

Ich würde auch - v.a. nachts - genau beobachten, ob die Kleinen nachts schon das Häuschen verlassen. Dann könnte man die Milch auch neben das Häuschen stellen. Neben Milch würde ich es mit feinem Getreidebrei/Schmelzflocken versuchen (mit Wasser aufkochen) und mit Katzenaufzuchtsmilch verrühren. Also so, daß die Kleinen die Wahl haben zwischen reiner Aufzuchtsmilch und alternativ Brei mit Aufzuchtsmilch. Wenn die Mäuschen die Milch selbständig aufschlecken, dann ist schon viel gewonnen.

Die Chancen stehen nicht schlecht, daß die Jungen überleben. Vermutlich beginnen sie bald feste Nahrung aufzunehmen. Da sind Hanfsamen ohne Schale eine gute Wahl. Sie sind fett und leicht zu fressen. Man bekommt die Hanfsamen ohne Schale im Bioladen oder Reformhaus oder über das Internet.

Kann man die Mäusekinder fiepen hören?

Es ist halt die Frage, wie sehr man eingreift. Eigentlich müßten sie die Milch schon aus der Schale trinken können. Man könnte also das Eingreifen auf das Anbieten von Katzenaufzuchtsmilch in einer kleinen Schale, bzw. Brei, beschränken. Andererseis gibt es in größeren Würfen immer "Kümmerlinge", die in der Entwicklung später dran sind. So ein Kümmerling hätte bei dieser Methode schlechtere Chancen. Ich würde vermutlich versuchen, wenigstens einmal das Nest zu inspizieren, um zu sehen, wie weit die Jungen entwickelt sind und ob sich ein Junges mit Entwicklungsrückstand im Wurf befindet. So ein Mäuschen müßte man dann beobachten und vielleicht mit Spritze zufüttern, damit es überlebt.

Hier findest Du noch weitere Informationen: farbmaus:handaufzucht [Mausebande Wiki]

Alles Gute für die Mäusekinder! =)
Viele Grüße
Fufu
 
#3
Hallo Fufu,

danke für die schnelle Antwort. Die Augen sind schon offen, einige der mutigen Jungen haben ja schon kurze Exkursionen unternommen. Wir hatten einen Blick ins Nest geworfen, es sind 5 oder 6 Junge, falls sich nicht unter den Spänen noch weitere Mäuschen verbargen. Sie sehen alle relativ gleich groß und kräftig aus. Ja, die Kinder fiepen, haben sie die letzten Tage immer hören lassen.
Wir werden das mit Milch und Brei versuchen. Diese beiden Schüsselchen werden doch aber sehr schnell kalt wenn sie neben oder auch im Nest stehen bzw. werden schnell mit Einstreu zugemüllt?!
Besorgen dann morgen die Hanfsamen.
Nochmals danke und gute Nacht!
Peppino
 
#4
Hallo Peppino,
miit 17 Tagen können die Mäusejungen ihre Körpertemperatur schon selbst regulieren, die Milch muß von daher nicht mehr warm sein. Außerdem werden die Jungen ja von den älteren Mäusen gewärmt. =) Man muß aber mehrmals täglich nachsehen, ob die Milch oder der Brei nicht zugescharrt worden ist. Aber das ist einfacher zu bewerkstelligen, als die Jungen mit der Spritze füttern zu müssen. Gut, daß alle Jungen gleich groß sind. Die Mäusemutter hat sich wohl vor ihrem Tod gut um ihre Jungen gekümmert. Haferflocken (trocken) sind auch zur Fütterung geeignet, ebenso Pinienkerne, da diese schön weich sind.
Viele Grüße
Fufu
 
#5
Hallo Fufu,
danke für die weiteren Tipps. Es läuft relativ zufriedenstellend. Wenn die Mäuse wach sind und die Kleinen die Nasen vor die Tür stecken, haben wir die Schälchen mit Milch und Brei platziert. Milch wurde angenommen, der Brei bislang weniger. Leider konnten wir nicht beobachten, das alle Jungen getrunken haben. Am Abend gingen aber wieder alle Kleinen auf Entdeckungstour durchs Gehege und wir haben sie ein wenig mit gefüllten Löffeln genötigt zu trinken. Das funktioniert mehr oder weniger gut. Zumindest sehen alle Mäuschen fit aus, die Größenunterschiede sind eher gering, richtig mickrig sieht keines aus. Milch und Hanfsamen stehen jetzt in der Mitte des Geheges und wir hoffen, das die Kleinen in der Nacht davon fressen.
Jetzt überlegen wir, wie es weiter geht. Nachdem wir heute die Mäusemama beerdigt haben, eröffneten uns unsere Kinder, das sie die kleinen Mäuschen um nichts in der Welt hergeben wollen. Wenn ich ehrlich bin, geht es uns Eltern nicht besser...
Es sind 6 Junge plus die drei erwachsenen Mäuse. Unser Gehege ist 1,15m x 90cm x 60cm groß aus Holz und Maschendraht. Würde der Platz ausreichen, vorausgesetzt, alle Kleinen kommen durch? Am nächsten Freitag wären die Tierchen 28 Tage auf der Welt. Wann muß man spätestens zum Tierarzt, um die Geschlechter zu bestimmen und die Böckchen kastrieren zu lassen? Wird die gemischte Gruppe sich gut vertragen?

Aber nun erst mal gute Nacht!

Viele Grüße -

Peppino
 

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#6
Hallo und herzlich Willkommen in der Mausebande =)

Ja, die kleinen Knirpse wachsen einem unglaublich schnell ans Herz *Herz* Allerdings müsst ihr euch bei 6 Mäusekids auch auf bis zu 6 Kastrationen einstellen, die je nach Tierarzt unterschiedlich teuer sein können. Habt ihr einen kastrationserfahrenen Tierarzt zur Hand? Es kennen sich im Allgemeinen nur wenig Tierärzte wirklich mit Mäusen aus und von den wenigen können noch weniger auch wirklich kastrieren. Fragt da gern mal nach, welche Kastrationsvoraussetzungen es gibt. Die variieren auch von Tierarzt zu Tierarzt. Meist sollen die Jungs 3 Monate alt sein oder 30g wiegen. Oder mehr natürlich :D Und das ist dann wieder gar nicht so einfach, weil man so lange ja auch einen zweiten Käfig stellen muss und die Jungs auch bis dahin zusammenhalten können muss. Die fangen nämlich irgendwann an zu zanken *Angst*

Mit 28 Tagen sollte die Geschlechtertrennung erfolgen. Ihr habt dabei aber auch den ein oder anderen Tag Puffer. Wenn ich das richtig im Kopf habe, wäre Tag 30 der Tag, an dem die Jungs geschlechtsreif werden :unsure: Ohne Papa wissen die Jungs dann aber noch nicht gleich was mit sich anzufangen. Normalerweise. Riskieren sollte man natürlich nix, wenn es sich vermeiden lässt =)

115cm ist die Länge des Mäuseheims, 90cm die Höhe und 60cm die Tiefe? Bei 90er Höhe gibt es doch bestimmt Etagen. Ich glaube, ich weiß, welcher Kaufkäfig das ist. Da sind von Haus aus allerdings kaum Etagen bei, der Platz ist schlecht genutzt. Allerdings weiß ich auch nicht, ob die kleinen Türchen mehr Etagen zulassen, ohne dass es schwierig wird, überall vernünftig dranzukommen :unsure: Hast du vielleicht ein Foto davon? =) Dann können wir besser einschätzen, für wie viele Mäuse das Gehege in Ordnung geht. In eurem Fall kann man sicher auch ein Auge zudrücken *knuddel*

Liebe Grüße,
Sabrina
 
#7
Hallo Sabrina,
die Maße sind so richtig. An den Seitenwänden und der Rückwand gibt es Brettchen, die mit Leitern verbunden sind. Man könnte natürlich noch eine halbetage einziehen. Der gesamte Deckel lässt sich hochklappen. Eigentlich wollten wir ein großes Heim, damit die Tierchen es geräumig haben. Jetzt mit vielen Bewohnern gerade den Mindestplatz pro Maus zu haben, gefällt uns auch nicht. Aber wenn man bei der Beerdigung der Mäusemama von zwei tränenüberströmten Kindern gefragt wird, ob wir die Kinder behalten könne, kann man eigentlich nicht nein sagen. Und wie gesagt - nach dieser Angst um die Kleinen geht es uns nicht anders...
Auch wir haben uns schon den worst case-Fall ausgemalt, das alle Jungen männlich sind. Das ist sicher statistisch gesehen nicht wahrscheinlich, aber auch nicht unmöglich.
Das Vorgehen wäre jetzt also so:

1. Ende der nächsten Woche den ganzen Flohzirkus einfangen und beim Tierarzt Geschlecht bestimmen lassen
2. Männchen getrennt halten - haben in einem Aquarium vergesellschaftet, ist ca. 40x35x30cm, kann mann 3-4 Jungs (hoffentlich nicht mehr...) darin zusammenhalten? Vor allem, wenn sie da bis zur Kastration noch zwei Monate leben müssten. Vor ernsthaften Streieterein mit Verletzungen hätten wir auch Sorge.
3. Nach Kastration und abgeheilten Wunden neue Vergesellschaftung nötig?

Wäre das so i.O.?

Eine Tierarztpraxis mit einer kastrationserfahreren Ärztin hätte ich.
Ansonsten scheinen die Kleinen über den Berg zu sein. Die Milch wird kaum noch beachtet, es wird viel von den Hanfsamen gefressen, die Mäuschn interessieren sich auch immer mehr für die Futternäpfe der großen Mäuse. Diese kümmern sich immer noch um die Kleinen. Es ist für mich absolut beeindruckend, wie sie die Mäuschen hüten und putzen.
Wahrscheinlich hatten wirgroßes Glück, das die Jungen schon so groß waren und die Mutter sie bis zum Ende gestillt und umsorgt hat.

Für heute liebe Grüße -

Andreas
 
#8
Hallo Andreas,
ja, das denke ich auch, daß ihr großes Glück hattet, daß der Wurf schon so weit war, als die arme Mäusemutter gestorben ist - und Glück, daß die anderen Mäuse sich so liebevoll um den Wurf kümmern! =)

Eigentlich hört sich alles, was Du schreibst schon mal sehr gut an. Einen erfahrenen Kastrations-TA an der Hand zu haben, ist sehr viel wert (!) und auch daß ihr die Mäuschen behalten wollt, ist wirklich schön.

1. Die Geschlechtsbestimmung beim TA ist eine gute Lösung.

2. Das Aqua 40x35(Breite?)x30(Höhe) ist für den Anfang erst mal o.k. Zuviel Platz sollen die jungen Böckchen nicht haben, da sie demnächst in die Pubertät kommen und der Testosteronspiegel steigen wird. Nicht selten kommt es dann zu Raufereien und man versucht alles, damit man die Böckchen zusammenhalten kann und nicht trennen muß. Da ist ein geringes Platzangebot eher gut. Je mehr Platz, desto mehr steigt die Wahrscheinlichkeit, daß Streit ausbricht. Allerdings ist das Platzangebot in dem Aqua für die Dauer von ca. 2 Monaten doch sehr beengt. Wenn sich die Böckchen vertragen, dann wären 60 cm Länge schon besser. Da es sein kann, daß die Gruppe wegen Raufereien getrennt werden muß, ist zu überlegen, sich nicht ein zweites, etwas größeres Aqua zuzulegen. Die gibt es bei Quoka, ebay und in sonstigen Kleinanzeigen oft recht günstig zu erwerben.

3. Ja. Nachdem die Familie dann über 2 Monate voneinander getrennt war, muß wieder neu vg werden. Damit ist aber auch genügend Zeit, sich zu überlegen, ob es nicht möglich wäre, sich ein neues Mäuseheim zu leisten. =) Je länger man die kleinen Nager um sich hat und sie bei ihrem Mäuseleben betrachtet, desto größer wird der Wunsch, es den kleinen Tieren so schön wie möglich zu machen und die meisten Mausverrückten *Maus* versuchen sich früher oder später an einem Eigenbau. :D Der hat den Vorteil, daß das bestehende Platzangebot in der Wohnung optimal genutzt werden kann und man das neue Mäuseheim ganz nach seinen Vorstellungen und optimal für die mausigen Mitbewohner gestalten kann. Sehr beliebt sind dabei Regalumbauten, die man mit etwas handwerklichem Geschick sehr schön gestalten kann. Die nächste VG wird ja erst in 2 Monaten aktuell. =)

Jetzt ist es aber erst einmal spannend, wieviele Böckchen sich im Wurf befinden.
Liebe Grüße
Fufu
 
Last edited:

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#9
Hallo Andreas =)

Das Aqua empfinde ich auch als arg klein. Habt ihr eventuell im Familien- oder Freundeskreis wen, der euch ein größeres Aqua leihen könnte? Die Knirpse können theoretisch nach der Geschlechtertrennung auch in ein 80er Aqua oder so. Zu Beginn gibt es noch keinen Zank, allerdings würde ich auch was vom bekannten Geruch mitnehmen und erst mal wenig neues Inventar anbieten. Das darf dann aber gern auch nach und nach etwas mehr werden. Dann gehen sie sich nicht aufgrund von Langeweile auf den Keks und können ihre Energie noch rauslassen und sich etwas austoben und auch mausiges Verhalten lernen wie klettern, buddeln usw. Wenn sie dann langsam anfangen zu zanken, könnt ihr nach und nach etwas Inventar reduzieren und auch Platz verkleinern. Eventuell sitzen sie dann hinterher auf 40x35cm ohne Inventar. Aber dann hatten sie bis dahin wenigstens ein etwas schöneres Leben und sind nicht ganz so gefrustet.
Je nach Tierarzt können sie vielleicht aber auch schon früher kastriert werden, das wäre optimal =)

Eine Vergesellschaftung ist nötig, ja. Aber erfahrungsgemäß ist eine Vergesellschaftung zwischen verwandten Mäusen einfacher und friedlicher. Ein Trupp Kastraten zu einem Trupp Mädels ist sowieso die harmonischste Variante. Das sollte also alles kein Drama werden, darf aber auch nicht unterschätzt werden.

Liebe Grüße,
Sabrina
 
#10
Guten Abend liebe Mäusefreunde!

nach längerer Funkpause wieder ein paar Neuigkeiten:
Der Tierarztbesuch ergab 2 Weibchen und 4 Jungs. Hätten wir lieber umgekehrt gehabt, aber man kanns halt nicht ändern...
Vielleicht ist das dann für später ein ganz gutes Mischungsverhältnis. Die Tierärztin würde die Kastration ggf. schon am 09.10.vornehmen, da die Mäuschen relativ gut entwickelt sind und kräftig sind. So sollten an diesem tag die Hoden schon gut sichtbar sein. Die letzte Entscheidung behält sie sich aber nach der Sichtung an diesem Tag vor. Die beiden Mädels sollen wir aber auch nochmal mitbringen, für einen Kontrollcheck, obwohl sie sich relativ sicher war.
Haben jetzt die vier Jungs im Extra-Aquarium und bis jetzt ist alles ok.
Melde mich dann wieder, wenn es Neuigkeiten gibt.
Bin echt froh, die Mäuse sind alle gesund und mausfidel, und da geht es uns Menschen auch gut...

Schönen Abend und erholsames Wochenende -

Andreas
 

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#11
Hallo Andreas,

da liegt ihr aber ziemlich genau im Durchschnitt :D Man sagt, im Schnitt sind es 2/3 Jungs und 1/3 Mädels. Das hättet ihr vorbildlich erfüllt, herzlichen Glückwunsch *ätsch*

Toll, dass sie schon so früh kastriert werden können! Sie sitzen jetzt in dem ganz kleinen Aqua, richtig? Dann umso besser, dass sie sich dort nicht ewig auf die Pfoten trampeln müssen :D Gebt ihnen ruhig so viel Beschäftigung, wie darin möglich ist. Langeweile ist nicht gut und sie sollen ja noch viel lernen =) Bis zur Kastration sollten sie eigentlich noch friedlich sein, und wenn sie doch früher zu zanken anfangen, könnt ihr wieder was rausnehmen.

Liebe Grüße,
Sabrina
 
#12
Hallo Andreas,
wie schön, daß es allen jungen Mäuschen so gut geht! =)
6 ist auch noch eine übersichtliche Anzahl. Ich drücke die Daumen, daß sich die pubertierenden Jungs gut benehmen und es keine Beißereien gibt. Die müssen gut im Auge behalten werden. Im Idealfall können sie die Zeit bis zur Kastra und ihre "Ausstinkzeit" dann gemeinsam verbringen.
Wird schon alles gut gehen!
Viele Grüße
Fufu
 
#13
Hallo,
die Mäuse sind jetzt in einem größeren Aquarium, 80x40x35. Sie vertragen sich gut. Die Hoden bei den getrennten männchen sind jetzt sehr gut zu erkennen - ausser bei einem Tier. Dieses schien uns auch heute von den anderen bedrängt zu wreden. So befürchten wir, das da ein Mädchen übersehen wurden ist. So haben wir das Mäuschen separiert, haben also jetzt drei Mäuseheime im Zimmer stehen...
Wir wollten nicht das Tier ohne Vergesellschftung zu den anderen Weibchen stecken. Jetzt muß sie bis nach der Kastration der anderen in Einzelhaft verbringen, das tut uns ziemlich leid. Kann man etwas tuen?

Viele Grüße -

Peppino
 

Brokat

2
Staff member
#14
Alleinsein ist natürlich bitter für ein Mäuschen... *seufz*

Kannst du das Kleine in ein Glas setzen und von unten ein gutes Foto machen? Dann könnten wir hier überlegen, ob es ein Männlein oder Weiblein ist. Danach könntest du das Kleine entweder zu den Weibchen setzen (Ich weiß jetzt leider nicht, wie lange es schon von den Weibchen getrennt ist und ob man da vergesellschaften müsste!) oder ein Männchen, das ihn nicht geärgert hat, mit ihm zusammen unterbringen.

*Stricken*
 

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#15
Heyho =)

Das wäre auch meine Idee. Das Geschlecht muss ja in jedem Fall sicher bestimmt werden. Bloß ein "da sind keine Hoden zu sehen" ist ja keine sichere Geschlechtertrennung. Wenn es jetzt ein Spätzünder ist oder von den anderen gestresst ist (bei Stress können die Hoden eingezogen werden) und ihr ihn nicht kastrieren lasst, habt ihr nachher bei der Vergesellschaftung ein ziemliches Problem. Da solltet ihr euch unbedingt sicher sein.

Allein lassen würde ich das Mäuslein dann aber auch nicht. In dem Alter ist das Erlernen von Sozialverhalten so wichtig. Da findet sich sicher eine Lösung =)

Liebe Grüße,
Sabrina
 
#16
Hallo Brokat und Sabrina,
danke für die Antworten und entschuldigt bitte die späte Reaktiion, war ziemlich beschäftigt...
Habe zunächst das Tier mit Weibchenverdacht doch allein gehalten. Der Termin zur Kastration war ja am 9.10. und ein paar Tage wollte ich der Maus schon zumuten, besser als erneute Schwangerschaft. Beim TA hat sich dann der Verdacht bestätigt und ausserdem war noch ein weiteres Tier ein Mädchen! Das sieht zum Glück bis jetzt nicht schwanger aus :unsure:.
So habe ich also die beiden Mäuschen zusammen in das kleine Aqua gesetzt, sie vertragen sich auch gut. Die Böckchen wurden an diesem Tag kastriert und alles ging gut. Sie sitzen im größeren Aqua mit Paiertaschentüchern und Zellstoff statt Einstreu. Sie sind putzmunter und die Wunden sehen unauffällig aus. Könnte man sie jetzt schon zusammensetzen? Und wenn ja, erst die beiden "falschbestimmten" Mädchen dazu oder gleich alle Mäuse zusammen in das große Aqua? Für den großen Käfig baue ich gerade eine Halbetage und streiche mit Leinölfirnis (wie hier im Forum gelernt!*freu*). Kann ich diese schon einbauen, wenn alle Mäuse im Vergesellschaftungsaqua sind oder fördert das die Revierbildung?
Euch ein schönes Wochenende und LG
Peppino
 

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#17
Guten Morgen =)

Wenn die Kastration am 09.10. war, ist sie jetzt noch keine Woche her. Manch mutiger Mäusehalter wagt nach einer Woche bereits die Vergesellschaftung, das können wir hier aber nicht empfehlen. Es sitzt niemand allein, deshalb kann ich auch nur dazu raten, die 3 Wochen "Ausstinkzeit" abzuwarten und erst am 30.10. oder später zu vergesellschaften. Der Zeitpunkt ist natürlich doof, wenn das letzte Mädel doch schon schwanger geworden sein sollte, aber dann muss man eben schauen. Wir hoffen einfach mal nicht, dass es so ist :D

So richtig verstanden hab ich deine Gedanken zur Vergesellschaftung noch nicht. Die Mädels zu den Jungs ins Aqua? Also einfach mit reinsetzen oder wie hast du das vor? :unsure: Wenn es im Aqua stattfindet, stört die Etage im Endgehege ja niemanden, deshalb bin ich auch hier etwas unsicher, ob ich dich richtig verstanden habe. Noch ist ja etwas Zeit bis zur Vergesellschaftung. Aber die Zeit können wir ja nutzen, um deinen Plan für die Vergesellschaftung durchzugehen, Fragen zu klären und Missverständnisse aufzudecken *heilig*

Liebe Grüße,
Sabrina
 
#18
Guten Abend Sabrina,

Ja, ok - drei Wochen Ausstinkzeit werden beachtet.
Wahrscheinlich hab ich mich wirklich etwas verworren ausgedrückt *kopfschüttel*, also hier nochmal sortiert:
Wenn es dann soweit ist mit der Vergesellschaftung, sollen dann gleich alle Mäuse in das größere Aqua oder erst die fehlbestimmten Tiere, die nun doch Weibchen sind, zu den Kastraten? Also zwei kleine Vergesellschaftungen?
Aber wahrscheinlich eher Variante eins.
Das mit dem Endgehege war eine zweite Frage. Beim Einzug der kompletten "Herde" sollte ja die Einrichtung eher spärlich sein und dann nach und nach erweitert werden. Würde es den Revierbildungsdrang zu stark anregen, wenn die neue Etage dann schon vorhanden ist? Also sollte ich sie erst einbauen, wenn die Mäuse sich auf einer Ebene vertragen? :unsure:

VG
Andreas
 
#19
Hi ,
für die VG würde ich im Wiki und hier im Forum nochmal in Ruhe lesen.
Erst neutraler Boden, dann klein setzen ohne Inventar. Wenn es gut geht immer nur eine Veränderung pro Tag. D.h. Etwas mehr Platz oder Inventar z.B. Weidenbrücke.
Man sollte wenn mit allen die VG starten. Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten gaaaanz langsam vorzugehen.
 

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#20
Guten Morgen =)

Genau, alle Mäuse gleichzeitig. Sonst musst du mitten in der Vergesellschaftung ja erneut eine Vergesellschaftung starten, oder aber du müsstest einige Wochen warten, bis der erste Schwung wirklich mit der VG zu Ende ist, und das dauert ein paar Wochen. Jede Vergesellschaftung bedeutet Stress, auch wenn das im Familienverbund meist etwas besser klappt und dadurch weniger stressig ist. Dennoch sollte man das nicht unterschätzen und ihnen nicht mehr Stress zumuten als nötig.

Die Etage kannst du schon einbauen, sie sollte aber noch nicht zugänglich sein. Wenn sie trotz allem über Gitter oder anderes auf die Etage können, würde ich sie erst einbauen, wenn sie die Grundfläche voll zur Verfügung haben und auch schon etwas Einrichtung drin ist. Also erst nach ner Weile. Man startet ja auch erst mit kleiner Fläche und erweitert diese dann Schritt und Schritt, also täglich eine Veränderung. Haben sie direkt so viel Platz + Etage, dürfte das nix werden.

Liebe Grüße,
Sabrina
 
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