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NRW / HH : Suche Hausmausdamen

#1
Guten Morgen,

ich habe eine kleine Bande mutterlose Hausmäuse großgezogen, die sich nun so langsam für die Auswilderung bereit machen.
Bei der ersten Geschlechterbestimmung habe ich wohl schief geschaut, es sind leider doch alles Männchen, ca. 5 Wochen alt.

Hat vlt. noch jemand gerade Auswilderungsgäste und Damenüberschuß?
Würde entweder Mäuse aufnehmen oder auch abgeben... hauptsache sie hätten es leichter eine Familie zu gründen.

Ich bin mobil und könnte ggf. sogar auch aus anderen Gegenden einen Transport organisieren.

Grüße
cati
 
#2
Hallo Cati,
super, daß die Hausmausbabies es geschafft haben! Leider hab ich nur Wald- und Gelbhalsmäuse und wäre auch zu weit weg. Momentan herrscht hier eher Waldmausschwemme.
Aber ich denke, die Mäuseriche würden schon ihre Mäusedamen finden. Junge Hausmäuseriche sind richtige Draufgänger und sehr erkundungsfreudig. Hast Du schon einen Ort, an dem Du sie freilassen willst?
Viele Grüße
Fufu
 
#3
Huhu,
sie werden in unseren Garten ziehen, dort erstmal in ein gesichertes Gehege, was dann irgendwann geöffnet wird.
An den Garten grenzen nur andere Gärten (z.T. ziemlich verwildert).
Sie kommen bestimmt irgendwie klar... aber wenn sie schon Damen hätten, wäre es sicher nicht schlecht.
Ich möchte es zumindest versucht haben, auch wenn sich vermutl. keine finden werden.
Grüße
cati
 
#4
Hallo Cati,
Du hattest sicher schon viele Mäuse, bist ja schon viel länger hier angemeldet als ich. :)
Mit den Hausmäusen gibt es ein Problem bei der Auswilderung. Vielleicht weißt Du, daß die Hausmäuse - im Gegensatz zu den Wald- oder Gelbhalsmäusen - hier in unseren Breitengraden in der freien Natur im Grunde gar nicht vorkommen. Sie haben sich im Laufe der Evolution an den Menschen angepaßt und dementsprechend ihren Lebensraum auch in die Umgebung des Menschen verlegt. Kurz: Sie leben in menschlichen Gebäuden, wie Ställen, Bauernhöfen, Scheunen. Hier in München gibt es sogar Hausmäuse im S-Bahnbereich am Hauptbahnhof. Sie leben dort im Gleisbett und ernähren sich von den Abfällen der Fahrgäste. Aber in der freien Natur kommen die Hausmäuse nicht zurecht.

Die Wahrscheinlichkeit ist also groß, daß die Mäuse spätestens im Herbst wieder bei Euch einziehen. Falls sich bis dahin weibliche Bekanntschaft gefunden hat, kann sich dann eine richtige Hausmaussippschaft bei Euch einnisten. Ich bin ja extrem mausophil und habe im letzten Jahr 3 Waldmäuse, davon ein Mädel, bis zum Frühjahr bei mir in der Küche überwintern lassen. Nachdem sie aus dem Terra abgehauen waren, ließ ich sie einfach in der Küche herumlaufen. Abgesehen davon, daß sich die Mäuse ziemlich vermehrt haben, gab es erhebliche Probleme, die Mäuse in der Küche zu halten. (Hier sind an den Türen zur Küche 50 cm hohe Bretter angebracht, über die mensch steigen muß und die das Mäusevolk davon abhalten sollen, auch den Rest der Wohnung zu besiedeln). Haben sie aber doch. Ich mußte immer wieder Löcher in der Wand mit Schnellzement verschließen, die sich die Mäuse ins Mauerwerk gegraben hatten. Von dort aus gelangten sie über den Unterboden in den Rest der Wohnung. Ehrlich - so lieb die sind - ich war froh, als es endlich warm genug war, um sie freizulassen.

Bei den Hausmäusen habe ich immer ein Problem mit der Auswilderung. Eigentlich ist es nicht besonders fein, sie in fremden Pferdeställen oder bei Bauernhöfen freizulassen. Ich nehme mal an, die Besitzer sind darüber nicht sonderlich erfreut. Aber dort passen die Hausmäuse eben am besten hin und finden auch am ehesten Artgenossen und Raum, um im Zweifelsfall Streitereien aus dem Weg zu gehen.

Also wenn Du die Mäuse wirklich im Garten ansiedeln willst (was ich mir wirklich noch mal überlegen würde), dann wäre ich an Deiner Stelle froh, daß es nur Jungs sind. *Maus*
Liebe Grüße
Fufu
 
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