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[S-H] Farbmaus-Hybrid w sucht langfristig neues Zuhause

CaptainC

Mausbesitzer Level 12
#1
Ich suche langfristig ein Zuhause für meine kleine Farbmaus-Hybridin Keks im Raum Schleswig-Holstein, für längere Fahrten bin ich auch gerne bereit Benzinkosten o.ä. zu tragen.

Keks wurde bei einem Bekannten von der Katze reingeschleppt und hat dann gedacht "hui, andere Mäuse" und ist in seinen Mäusekäfig-Schrank eingezogen. Da sie einen weißen Fleck auf dem Bauch hat und extrem zahm ist, gehen wir davon aus, dass sie ein Hybrid oder auf jeden Fall der Nachkomme einiger ausgesetzter Farbmäuse ist. Keks ist bei ihm dann leider immer wieder ausgebrochen und hat die meiste Zeit in seinem Bettkasten gelebt, wo er sie teilweise tagelang nicht finden konnte. Deshalb hat er sie irgendwann zu mir geschickt, denn hier gehts nicht so leicht raus ;)

Sie lebt bei mir und hat es hier schön und ich habe sie auch sehr gerne, allerdings gibt es ein Problem: sie ist unglaublich aggressiv gegen andere Mäuse. Und der Vorbesitzer und ich gehen davon aus, dass das Frust ist. Ich habe schon einen großen Käfig, aber ich glaube der ist ihr einfach nicht groß genug, schließlich kann sie hier nicht mehr ausbrechen. Sie dominiert absolut jede Gruppe in der sie ist und geht auf die anderen Mäuse los. Sie kommt allerdings sehr gut mit Kastraten klar! Aber ich habe das Gefühl, ihr hier mit meinen Möglichkeiten nicht gerecht werden zu können.
Darum suche ich für die wunderschöne Agouti Maus Keks:
- ein ausbruchssicheres
- großes Zuhause
- mit vielen Kletter- und Grabemöglichkeiten (die Tunnelsysteme, die sie baut, sind der Wahnsinn)
- möglichst in einer reinen Kastratengruppe oder in einer Gruppe mit sehr robusten Weibchen

Wenn sie schläft, sieht sie auch gar nicht so gefährlich aus ;)
IMG_1839.JPG

Es wäre toll jemanden zu finden, der sich der kleinen Dame annimmt. Denn eigentlich ist sie eine ganz tolle, aber sie braucht auch ordentlich Action!
 
#2
OT: Hmm, für mich klingt das Verhalten und auch das Aussehen von Keks nach einer komplett wilden Hausmaus. Ich sehe bei mir unter dem Vordach auch einige Mäuschen mit weißen Schwanzspitzen, weiße Flecken am Bauch wären also auch bei den komplett Wilden nicht abwegig. Und vor allem das Sozialverhalten, bzw. hohe Aggressivität gegenüber anderen adulten/ subadulten Weibchen sowie Männchen spricht für mich auch sehr für wild. Hier sieht man nur die Kleinen "aufeinander hocken" und gemeinsam fressen/ erkunden ( 4 Wochen bis max. 3 Monate- sobald sie halbstark sind legt sich das wieder), die Halbstarken und Erwachsenen gehen sich aus dem Weg soweit ich das beurteilen kann.
Auch eine gewisse Zahmheit scheint nicht ungewöhnlich zu sein ( hab vorhin erst einer Halbwüchsigen mit den Händen wieder aus einem Karton geholfen, die ließ sich anfassen und blieb sogar sitzen. War erstaunlich entspannt für den ersten Menschenkontakt. Liegt aber vermutlich daran, dass sie sowie ihre Eltern hier noch keine negativen Erfahrungen mit "Mensch" gemacht haben. ;)).
Ich würde also raten raus mit der Kleinen.
Hybriden hingegen scheinen von den Farbmausverwandten eine Gruppenverträglichkeit vererbt bekommen zu haben, bzw. in den meisten Fällen zumindest was die direkte Verwandschaft und gesunde nicht verwandte Farbmäuse angeht. Allerdings scheinen dennoch einige Hybridweibchen eine Abneigung gegen Kastraten zu haben. Zumindest soweit ich bisher Erfahrungen diesbezüglich sammeln konnte.

Alles Gute der Kleinen!
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 12
#3
Hallo Binchen!
Das ist super interessant, magst du mir mal ein paar Fotos schicken (gerne auch privat)? Hier sieht man ihr Bäuchlein:
alOKBPV.jpg
Das wäre ja echt der Hammer, wenn sie wild wäre. Ich finde eh, dass sie eine etwas andere Kopfform als die anderen hat und auch ziemlich zierlich ist, aber Farbmäuse sehen teilweise so verschieden aus, dass das nichts heißen muss.
Ich sage ganz klar, ich weiß es nicht. Was im Startpost steht ist das, was ich über die Maus weiß, und vermutlich hat sich der Vorbesitzer gedacht "wenn sich die Maus schon freiwillig zu den anderen setzt, dann kann sie auch direkt da bleiben". Allerdings gab es in der Gruppe auch von Anfang an Streit.... Tja, jetzt haben wir aber ein Problem. Ich kann sie hier nicht einfach rausschmeißen... von der Katze gefangen wurde sie in Brandenburg auf dem Land, ich bin hier in Kiel in der Stadt (?) Und ich muss auch ganz ehrlich sagen, sie nach X Monaten Gefangenschaft einfach rauszuwerfen, ohne die Garantie zu haben, dass sie das alleine draußen hinkriegt... Boah ne, das schaffe ich nicht.
Wäre es für die Maus denn schöner, wenn sie einen Einzelkäfig hätte? Denn der ständige Streit mit den anderen macht ja sicherlich auch keinen Spaß.

Wenn das Thema eher in diese Richtung geht, dann kann der Thread hier auch gerne in den passenden Bereich verschoben werden. Ich finde das wahnsinnig interessant und bin auf jeden Fall bereit ordentlich was zu machen, damit die Kleine es schön hat :)
 
#4
Ich hab grad nicht so viel Zeit ( bin meist nur kurz am Fenster zum Mäusleinbeobachten + bring ihnen neues Futter raus), ist also nicht sonderlich viel mit neuen Fotos/ Videos .
So ne Blitzidee- hast du nen Balkon? Den könnte man entsprechend "einrichten" und absichern. Dann am besten noch 1-2 andere wilde Mädels falls sie kuscheln / Kontakt suchen wollen aber dass es nicht zu eng wird- sind ja dann keine Blutsverwandten.
Hausmäuse sind ja Kulturfolger, ein geschütztes Eck mit ein paar qm lässt sich auch irgendwo im Keller, an einer geschützten Stelle am Haus, auf dem Dachboden usw einrichten. Dann wäre sie nicht "weg" aber könnte all ihre Bedürfnisse ausleben, sich wild fühlen und hätte auch ggFs die Möglichkeit abzuwandern wenns ihr nicht gefällt ( könnte aber auch Männerbesuch dazu kommen ).
So wie ich das sehe lieben Hausmäuse solche geschützten Zonen. Zumindest der Horde nach zu urteilen, die es sich bei mir bequem gemacht hat. Gerade ist ein Haufen 4-5 wöchiger unterwegs, das ist einfach nur zuckersüß zu beobachten wie sie alles erkunden. :love:
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 12
#5
Ich habe tatsächlich einen kleinen Schrebergarten, in den ich auch fröhlich Gehege bauen könnte, aber hier wird leider Rattengift gestreut *angst*Sie an jemand anderen mit einer besser Umgebung abzugeben, wäre aber eine Möglichkeit. FALLS sich jemand findet
 
#6
Rattengift ist ja sehr nett... :censored:
Würde mich ja anbieten aber ich denke nicht dass die Horde draußen sonderlich begeistert wäre von nem fremden Mädel... :rolleyes: ( denke 30 sinds schon mindestens, ist also bereits etwas beengter und seehr ungünstig für ein nicht verwandtes Mäuschen sich da anzusiedeln zu versuchen)
Aber falls jemand Interesse daran hat mit Keks + dann Zugezogenen oder Mitausgewilderten ein Hausmausparadies zu schaffen, kann ich gern ein paar Tipps geben.
Macht mir zumindest viel mehr Spaß als Farbis oder Spunks/ Hybriden zu halten. :cool:
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 12
#7
Ich weiß auch wirklich nicht, wie gut eine Maus darin ist sich von warm, sicher und endlos Futter wieder an Leben in der Natur anzupassen, und ich habe Keks dann doch etwas zu sehr lieb gewonnen, um es einfach zu testen :p Sowas wie eine Außenvoliere mit anderen Mäusen wäre natürlich toll.
Sie ist schon echt eine besondere Maus mit ihren Tunneln.
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 12
#9
Ich habe hier leider nicht wirklich ein Gebiet, in dem ich sie entspannt auswildern würde :( Wie gesagt, Rattengift und auch alles voller freilaufender Katzen (die Vögel hier rasten immer komplett aus, wenn sie meine drinnen-Katze am Fenster entdecken).
Dass sie ein Hybrid mit hohem Wildanteil ist, ist halt auch noch nicht ausgeschlossen. Ich weiß nicht, ich fühle mich bei dem Gedanken irgendwie sehr unwohl und wie man auf dem Bild sieht hat sie durchaus auch gerne andere Mäuse um sich. Bevor ich entgültig an Dinge wie Auswilderung denke, würde ich definitiv lieber erst mal eine Art Auslauf versuchen wollen. Oder eine kleine Kastratengruppe, denn mit denen versteht sie sich ja bisher auch immer sehr gut.

Fufus Thread zur Auswilderung werde ich mir trotzdem mal in Ruhe durchlesen, einfach weil es mich interessiert.
 

Lasiusniger

Körnchengeberin
Staff member
#10
Mit Wald oder verwildertem Grundstück könnte ich aushelfen, ich kenne hier einige hübsche versteckte Ecken, in denen Mäuse nicht vergiftet werden, aber dafür müsste sicher sein, dass sie ein Wildtier ist und dass ihr eine solche Umgebung zusagen würde.
Falls das Auswildern irgendwann eine Option sein sollte...
 
#11
Nicht dass hier was falsch rüber gekommen ist- Hausmäuse sind sehr soziale Mäuse, die auch auf den Schutz der Gruppe angewiesen sind. ABER wie meine Beobachtungen zeigen gilt das va innerhalb der Familie ( sprich Großfamilie). Dort werden die Mitglieder geduldet und toleriert, sicher teilt man sich auch Nester ( je nachdem wie groß und umfassend die Familie ist) alleine schon um sich warm zu halten. Nur die Aktivitätsphasen- also das Futtersuchen- verbringen die einzelnen subadulten und adulten Hausmäuse getrennt voneinander. Futterneid scheint extrem ausgeprägt zu sein ( vielleicht erklärt das schon weshalb sie lieber alleine, bzw. mit großzügigem Individualabstand unterwegs sind ;) ) und teilweise gibt es unter den adulten/subadulten Hausmäusen auch eine Art Territorialanspruch- und entsprechende Verteidigung. Ich bin mir aber noch unsicher ob es dabei um besonders begehrte Plätze oder vielleicht auch nur um Futter geht.
Lange Rede kurzer Sinn: Hausmäuse sind NICHT solitär!
Dass es im Käfig zu Knatsch kommt kann alleine schon daran liegen, dass es gar nicht die Möglichkeit gibt genügend Individualabstand für Keks einzuhalten, bzw. die Sache mit dem ausgeprägten Futterneid.
Jetzt in die Kälte raus schmeißen würde ich auch nicht empfehlen.
Lass sie erstmal in der Gruppe und wenn du kannst biete ihr nen gesicherten ( und - höhö- ausbruchsicheren Dauerauslauf an, in dem sie die Möglichkeit hat sich auch mal abzukapseln und alleine auf Erkundungstour zu gehen. Denke das könnte die Spannunslage bereits entschärfen.
Und im Frühjahr würde sich dann natürlich der Umzug in eine entsprechende Innen- oder Außenlage ( Hausmäuse leben seehr eng mit dem Menschen zusammen, haben ihren Namen nicht von ungefähr, scheinen aber auch super die Kälte auszuhalten wenn ich da die Minis bei den aktuellen Temperaturen herum wuseln sehe ;) ) und mit anderen z.B. Handaufzuchten anbieten.
Dass sie von draußen kommt spricht für mich gegen die Hybridthese, ebenso wie das "aggressive" Verhalten während den Aktivitätsphasen ( Verletzungen gibt es vermutlich keine und geschlafen wird dann wieder zusammen).
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 12
#12
Das ist super lieb von die Lasiusniger! *knuddel* Werde ich definitiv drauf zugreifen, falls es nötig wird.

Danke Binchen für deine Einschätzung! Das territoriale ist echt ein Problem, sie scheucht die anderen dann gerne komplett weg. Das habe ich bisher noch nicht bei Futter beobachtet, allerdings haben die Mäuse bei mir auch immer Futter im Übermaß und an vielen verschiedenen Stellen, da wird man nicht so schnell neidisch :p Aber wenn es mal einen Haufen Heu oder sowas gibt, dann macht sie schon gerne klar wem der gehört. Auslauf wäre toll, leider ist das so wie mein Käfig steht und mein Wohnzimmer aufgebaut ist nicht wirklich möglich. Also, es wäre möglich, aber oben offen und... ne, bei der Hintergrundgeschichte :eek: Vielleicht biete ich es trotzdem mal an und baue den Auslauf dann wieder ab, wenn ich nicht mehr aufpassen kann. Meine große Hoffnung wäre ja immernoch, dass sie sich einfach mal mit den anderen verträgt... Immerhin ist sie jetzt mit 3 super robusten Weibchen und einem Kastraten zusammen, das müsste ihr doch gefallen *Keule*
 
#13
:LOL: also für Hausmausverhältnisse hast du ne super harmonische Gruppe *heilig*. Wenn die wen nicht leiden können dann wirds schnell richtig aggressiv, also mit Vertreiben und Beißen.
Schön wäre halt für Keks deutlich mehr Platz ( ich weiß ja nicht wie viele qm Fläche dein Gehege mit allen Ebenen umfasst :whistle:) damit sie ihr Hausmausding durchziehen kann.
Probier mal aus dass wenn du den Fellis was Neues gibst, was bei Keks Territorialansprüche auslösen könnte, du zeitgleich 2 gleiche solche Objekte mit viel Abstand ( auf einer anderen Ebene z.B.) anbietest.
Dann kann sich Keks einen zu eigen machen und ggü den Anderen verteidigen und die Farbis können sich an dem 2ten austoben. Beide zu bewachen und verteidigen wird für Keks unmöglich sein, also muss sie sich für eins entscheiden ;)
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 12
#14
Ich hole diesen Thread noch mal hoch, weil es so aussieht, als müsste ich die Kleine langfristig wirklich abgeben :( Das Mäuseasyl wird von mir auch kontaktiert.
 
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