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Stecknadelgroße Käfer im Gehege

#1
Hallo ihr Lieben,

ich habe vor kurzem im Gehege meiner Mäuse winzige, schwarze stecknadelgroße Käfer gefunden.
Habe daraufhin alles sauber gemacht und ausgetauscht, nun sind sie leider wieder da.

Habt ihr eine Ahnung was das sein könnte?

Und vor allem, was man dagegen tun kann?

Gibt es Anti-Insekten-Mittel, die Mäusen nicht schaden?

Liebe Grüße
Reucu
 
L

Lasiusniger

Guest
#2
Hi,

erst muss rausgefunden werden, was das wirklich für Tiere sind. Es gibt Parasiten, die man mit bloßem Auge rumwuseln sehen kann (kratzen sich deine Mäuse ab und zu?), es gibt harmlose Untermieter (Staubläuse zum Beispiel) und Vorratsschädlinge.

Kannst du Fotos machen?
 

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#3
Guten Abend Reucu,

falls es dir möglich ist, die winzigen Stecknadeltierchen unbeschadet auf Tesafilm zu fixieren, könntest du sie zum Tierarzt bringen. Frag am besten vorher nach, ob sie ein Mikroskop da haben, aber das sollte eigentlich in jeder Praxis vorhanden sein. Als ich vor ein paar Jahren mal krabbelnde Punkte im Mäuseheim hatte, hab ich sie mit Tesafilm auf einem weißen Zettelchen fixiert. Ansonsten kannst du das Tesa auch zusammenkleben. Wichtig wäre aber, dass die Tierchen nicht beschädigt/zerquetscht werden, sonst kann man ggf. nicht mehr genug erkennen.

Ich drücke die Daumen, dass es nix fieses ist. Und falls doch: Nicht den Kopf verlieren ;) Tropische Rattenmilbe und rote Vogelmilbe kann man zB mit (vielen, sehr vielen) Raubmilben bekämpfen, sofern man nicht bereits Gift oder anderes eingesetzt hat. Aber das nur zur Info. Erst mal hoffen wir natürlich, dass es sowas nicht ist *knuddel*

Liebe Grüße,
Sabrina
 
#4
Hallo ihr alle,
danke für eure Nachrichten.

Ich glaube nicht, dass die Fotos was werden, die sind wirklich winzig klein. :(

Würde man ernsthaft eine andere Sorte Milben ins Gehege setzen, um die anderen loszuwerden? o_O

Liebe Grüße
Reucu
 
#5
Ansonsten kannst du das Tesa auch zusammenkleben. Wichtig wäre aber, dass die Tierchen nicht beschädigt/zerquetscht werden, sonst kann man ggf. nicht mehr genug erkennen.
Meine Kotproben reiche ich immer in der Parasitologie in Leipzig ein, so auch einmal Krabbeltiere auf Tesafilm. Ich habe da die Antwort bekommen, bitte nochmals einschicken.
Antwort …es reicht ev. auch ein Exemplar. Aber bitte nicht auf Tesafilm aufgeklebt!!! An solchen Exemplaren ist keine Bestimmung möglich!!!
Meine Frage dann, warum:
Antwort
….weil wir für die Bestimmung teilweise sehr feine Details (z.B. Borsten) brauchen, die man auf dem Tesafilm nicht sieht, außerdem brauchen wir Ober- und Unterseite….

DNA-Bestimmungen machen wir nicht bei Hygäneschädlingen (wäre auch verhältnismäßig teuer)

Es ging um keine Milben, bei mir waren es definitiv Krabbeltiere von ca. 3-4 mm.


Würde man ernsthaft eine andere Sorte Milben ins Gehege setzen, um die anderen loszuwerden?
Ja, Raubmilben sind sehr effektiv und unschädlich bei Mensch und Tier.
 

Fluse

Pflegestelle
Staff member
#6
Heyho :)

Hm, das ist ja seltsam. Ich hab damals selbst durchs Mikroskop schauen dürfen, die Milbe hat sogar noch gelebt und man konnte trotz Tesafilm alles gut erkennen. Warum auch nicht? Das ist ja durchsichtig. Sollte natürlich nicht verunreinigt sein, aber das ergibt sich hoffentlich von selbst :D

Raubmilben ernähren sich von blutsaugenden Milben wie die tropische Rattenmilbe und die rote Vogelmilbe. Sind davon keine mehr übrig, essen sie sich gegenseitig, meine ich. Spätestens die letzte verhungert. Ist irgendwie fies, aber immerhin eine ungiftige Lösung für Mensch und Tier. Hier hat es sehr effektiv geholfen. Ich fand es gar nicht so schlimm, dass ich noch mehr Krabbler losgeschickt hatte, denn irgendwie war das "meine kleine Armee". Sie waren ja auf meiner Seite :p

Liebe Grüße,
Sabrina
 
#7
die Milbe hat sogar noch gelebt und man konnte trotz Tesafilm alles gut erkennen
Bei Milben dürfte das sicherlich auch auf Tesafilm zu erkennen sein, keine Frage.

Bei mir ging es um Krabbeltiere und da gibt es ganz viele Unterscheidungen, über Google habe ich als absoluter Laie versucht herauszufinden, welcher "Käfer" das sein könnte. Doch von der Form, Länge und Beschreibung her war eine Zuordnung nicht möglich. Es waren immer Kleinigkeiten, an dem das gescheitert ist. Und da macht das für mich Sinn, wenn ich die Auskunft, wie oben geschrieben, bekomme, die Viecher nicht auf Tesa zu kleben.

Bei mir waren es harmlose Vorratschädlinge, und zwar der rotbraune Reismehlkäfer. Er sah auf den Bildern so riesig aus, deshalb konnte ich mir trotz Beschreibung nicht vorstellen, dass diese Käfer auf den Fotos und die vielen Krabbler in einem der Mäuseheime identisch sind.

Es geht mir darum, nicht grundsätzlich Krabbeltiere auf Tesafilm einzureichen, sondern besser vorab TA oder Labor fragen, wie es für die Bestimmung besser ist: Auf Tesafilm oder nicht.

LG Moni
 
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