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Vergesellschaftung Waldmaus Stachelmaus

gh58454

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Hi!

Hab seit über einem Jahr eine Waldmaus (männlich) bei mir aufgenommen, die mir als Baby von meinen Katzen mitgebracht wurde.

Da die Maus so zahm wurde, konnte ich sie nicht mehr aussetzen. Selbst wenn es geagangen wäre, ist es meiner Meinung nach jetzt zu spät.

Egal- hab die Maus mit einer Farbmausmäusedame vergesellschaftet. Leider ist die Dame letztes Wochenende gestorben.

Da der Mäuserich nicht alleine bleiben sollte, habe ich mir nun eine Stachelmaus (weiblich) geholt ca. 11 Wochen alt. Wollte zuerst zwei haben, aber es gab nur noch eine.... Wollte auf eine andere Art umschwenken, da die Lebenserwartung von Farbmäusen geringer ist und die Farmaus im Verhältnis zur Waldmaus so tagaktiv war. Hab gehört, dass Stachelmäuse sehr sozial sind und von Vergesellschaftungen gehört, die funktioniert haben.

Hab die beiden jetzt seit gestern abend im kleinen Aqua 60x30 cm. mit Streu, Futter, Wasser und ein paar Taschentuchschnipseln. So hab ich das damals auch mit der Farbmaus gemacht.

Hab jetzt Sorge, weil die Stachelmaus viel dominanter ist, als ich gedachte hatte. Zudem will sie den Mäuserich ständig putzen und sich drauf legen. Der mäuserich wehrt sich zwar, es gibt aber auch keine Verbeißungen oder so. Die beiden jagenen sich ab und an. Seit heute morgen lässt der Mäuserich das puzten über sich ergehen. Jagen ist auch weniger geworden. Liegen aber meistens in verschiedenen Ecken. Hab dann einen Ast in das Aqua gelegt, damit Stachelmaus mal was anderes zu tun hat, als ständig den Mäuserich zu "belästigen". Zwischendurch legt sich Stachelmaus auf den Mäuserich. geht auch gut.

Frag mich jetzt, ob der Stand der Dinge erst mal ok ist. Soll ich ein neues Häuschen hinzugeben oder zu früh? Hat vielleicht jemand Erfahrung mit Stachelmäusen??? und oder Waldmäusen??? Hab auch irgendwo gelesen, dass zu wenig Platz bei Stachelmäusen nicht gut ist...?

Wäre über Eure Hilfe dankbar...

Liebe Grüße
 

Angie-Tom

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Die Waldmaus wird auch Springmaus genannt, nicht ohne Grund.
Sie macht Sätze von bis zu 80 cm.
Von daher halte ich ein Aqua von 60 cm eindeutig für zu klein.
Hier sollte eher ein größerer 120-er- und auch hoher Käfig mit mehreren Etagen angeschafft werden, damit die Waldmaus auch springen kann.

Häuschen und Unterstände auf alle Fälle - da gehen alle Mäuse gerne rein und kuscheln sich zusammen und vorallem kann sich die andere Maus vor den Sprüngen der Waldmaus etwas in Sicherheit bringen.
Hört sich doch gut an, dß das Weibchen den Mäuserich putzt und an sich ist es auch normal, daß Mäuse sich zusammenkuscheln in einem Nest. Dabei liegen sie auch schonmal in den unmöglichsten Positionen über- und aufeinander.

Schön, daß Du Dich um die kleine Waldmaus gekümmert hast.
Habe hier auch schon diverse Wildmäuse, die Katzenopfer wurden, gerettet bzw. Babys großgezogen.

Aktuell ist hier wieder eine große Wühlmaus (dachte. es wäre ein Feldhamster), die letzte Woche - von einer Katze schwerverletzt - in einer Not-OP von unserer Haus-TÄ wieder zusammengeflickt werden konnte. Hätte nicht gedacht, daß sie überlebt, da sie fast verblutet wäre. Unterlippe halb weggerissen, 2 cm großes Loch in der Bauchdecke und noch eine Verletzung am Unterbauch. Gasnarkose und 6 Stiche genäht, 2 Infusionen und 3 Tage Antibiose. Derzeit ist sie noch in der Beobachtungsphase.


Viele Grüße,
Angie
 

Ben

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Wie um alles in der Welt kommst Du denn auf die Idee eine Waldmaus mit einer Stachelmaus vergesellschaften zu wollen? Die Arten passen von den ganzen Lebensumständen her überhaupt nicht zusammen.....
 

gh58454

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Hi,

erstmal danke für Eure Antworten.

Katzen sind schon mörderisch, aber böse kann ich ihnen auch nicht sein. Bekomme oft Tiere mitgebracht. Aber in der Regel sind die tot oder noch lebendig. Dann werden sie wieder raus gebracht. Hab ein größeres Aquarium als das 60iger normalerweise. Das kleiner hab ich nur zum vergesellschaften benutzt.

Danach wollte sie ich wieder ins normale umsiedeln. Auch wenn öfters gesagt wird, dass eine Waldmaus als Wildtier sich nicht artgerecht halten lasse, geht das bei mir ganz gut.. Kann nicht in den Kopf der Maus reinschauen.. aber keine Verhaltesauffälligkeiten. Hat bei mir über mehrere Etagen Platz zum Springen etc. Das Interesse liegt allerdings mehr im Klettern.

Hab öfters in Foren gelesen, dass Vergesellschaftung von Farbmaus oder Stachelmaus mit Waldmaus erfolgreich war...

Mit der Farbmaus hats ja schon geklappt. und die kann ja auch mit der Stachelmaus vergesellschaftet werden. Mir ist schon klar, dass artgleich immer besser ist. Aber beide waren alleine...Tierarzt meinte auch, es wäre einen Versuch wert. Außerdem wäre die restliche Lebenserwartung ungefähr gleich. Wollte, dass der Mäuserich länger was von der nächsten Partnerin hat. Er ist ein ziemlich ruhiger Vertreter und da hab ichs halt ausprobiert. Meint ihr denn, dass das keine Aussicht auf Erfolg haben kann. Ich wills jetzt auf jeden fall versuchen.

Soll ich ein Häuschen schon in der Vergesellschaftungsphase dazu geben oder erst später? Ich wäre auch über weitere Tips dankbar...
 

Angie-Tom

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Ok, dann ist ja Platz da - hatte ich mißverstanden.
Ein Häuschen würde ich auf alle Fälle schon reinstellen.

Weiterhin viel Glück bei Deiner VG.
 

Blubby

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Nur weil sich zwei Mäusearten nicht gegenseitig zerfetzen, heißt das doch noch lange nicht, dass sie zu einander passen.

Was weißt du über Wald- und Stachelmäuse?

Artfremde Gesellschaft sollte immer als Notfallplan gesehen werden. Und wenn schon einer alleine seiner Art sein muss, kann doch wenigstens der andere passende Gesellschaft bekommen.
 

gh58454

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Wenn ich gewusst hätte, dass man hier lediglich verteufelt wird, dann hätte ich das auch sein lassen können....

Es kann ja sein, dass ich keinen Dr. in Biologie habe, aber ich mag mir auch einfach nicht unterstellen lassen, einfach auf doof Mäuse zu kaufen und zu quälen. Ich erbitte nur Rat, von jemanden, der sich schon in einer vergleichbaren Lage befand. Der Rest hilft mir nicht weiter.

Nett wäre bei "Atworten" auch, wenn man sich vorher meinen Sachverhalt durchlesen würde.

Wer hier nun nur noch Vorwürfe äußern kann, der mag sich dann bitte enthalten.

Vielen Dank!
 

Ben

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Nun ja. Das ist nunmal alles andere als optimal, da kannst Du schlecht erwarten, daß alle Hurra schreien.

Ich habe seit fünf Jahren oder so Stachelmäuse und bilde mir ein zu wissen wie deren Bedürfnisse sind. Und die sind nunmal vollkommen inkompatibel mit denen von Waldmäusen. Daran gibt es nichts rumzudeuteln oder schönzureden.

Wenn schon, dann sollte die Waldmaus in eine Grußße der anderen Art und nicht auch zu einem Einzeltier.
Ich meine, von der Konstellation Waldmaus-Weißfußmaus schon gehört zu haben. Irgendwer hatte das hier schonmal.
 

Zoe_May

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Hallo! :)

Ich hatte genau das selbe Problem wie du, habe eine Frage gestellt und bin nur verurteilt worden. Ich habe ein Waldmaus (ich denke, dass es eine ist) aufgezogen, ich habe die bekommen, da war er ein halbnacktes kleines Etwas, mit geschlossenen Augen, er hat es geschafft und ist total fixiert auf mich. Und ich bin der Meinung, dass eine so zarme Handaufzucht nicht nach draußen und sich selbst überlassen gehört! *seufz*

Mit wurde jetzt auch vorgeschlagen, ihn nicht mit einer Farbmaus, sondern mit einer Stachelmaus zu vergesllschaften. Ich habe mir Farbmäuse in seinem Alter angeschaut, wollte mir eigentlich welche mitnehmen, allerdings waren die 3 mal so groß wie er, da habe ich zu viel Angst, dass er von denen zerfleischt wird.
Und suche jetzt Kumpels für ihn, die eher seiner Größe entsprechen.
Vielleicht kannst du mir mal verraten ob das mit den Beiden geklappt hat? :)

Ganz liebe Grüße,
Zoe-May
 

Lumi

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der Threadersteller war das letzte Mal 2010 online. Ich glaube kaum, dass Du hier noch eine Antwort bekommst, ob das mit dem Vorhaben geklappt hat (weil der User das nicht mehr liest...)
 
S

Scotchbride

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Zoe May, nicht du bist "verurteilt" worden, sondern dein Vorhaben. Das ist nunmal schlicht weg falsch durchdacht und du würdest dem Tier (samt anderen Mäusearten) keinen Gefallen tun.

Wenn du dich etwas zusammenreißt und dafür sorgst, daß die Maus sich nicht zu sehr an dich gewöhnt wird die Auswilderung ohne weiteres klappen.
Aber hier entsteht eher der Eindruck, daß du auf Biegen und Brechen versuchst, dies zu verhindern, um das Tierchen an dich zu binden. Das finde ich absolut nicht richtig. Aufgepäppelte Wildtiere gehören nach draußen in die Freiheit, sofern sie gesund und lebensfähig sind! Und egal ob Hirsch, Dachs oder Maus. Das ist nunmal Fakt.
 
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