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Wackelig auf den Beinen

Klena

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Guten Abend zusammen,

Nach doch längerer Enthaltung hier, Mal wieder ein Gesundheitsproblem... Allerdings ging bis jetzt ja alles gut *pieks*

Nun zu dem Fall: ich hab hier eine ältere Mäusedame, die so in etwa 1 3/4 ist. Sie kommt logischerweise gerade ins Ömaken Alter und watschelte immer leicht. Begonnen hat es hier vor ca. 2 Monaten mit der linken Seite (wohl ihr schwaches Bein).
Nun ist es so, dass sie innerhalb von einer Stunde plötzlich apathisch da saß und ihr rechtes Bein etwas nachzieht. Das war vor 2 Tagen. Ab zum Arzt also... Der wollte logischerweise keine Experimente mehr an so einer kleinen Maus ausprobieren, hat aber etwas Schmerzmittel mitgegeben. Soweit so gut. Sie ist nicht mehr apathisch aber etwas aktiver. Allerdings hab ich das Gefühl, dass rechts immer noch irgendwas nicht stimmt... Sie zieht sich quasi mit den Vorderpfoten vorwärts. Hinten wird nachgezogen und minimal belastet.
Auch beim Fressen versucht sie immer eine Vorderpfote auf dem Boden zu lassen. *Krücke*
So ist sie wieder aktiv und putzt die anderen, frisst normal und ist auch Mal kiebig zum Rest (gerade wenn es ums Futter geht).

Aber irgendwie kippt sie hinten immer weg... Hab Mal versucht das zu filmen, da sieht man am Ende wie sie sich lang macht (um bloß nicht zu viel zu laufen) und dann langsam wegschleicht.

Hat einer vielleicht eine Idee, was das sein kann? Was mich irritiert ist, dass es so plötzlich passiert ist, als hätte sie sich nicht halten können und ist irgendwo runter gestürzt und unglücklich gefallen... Wie gesagt: als wir ihr das erste Mal ein Leckerchen gaben und zwischen dem 2. Mal Abendessen geben lag nur ca. 1h. Wir haben uns gewundert, wo sie war zu dem Zeitpunkt, da sie das immer kaum erwarten kann und eben nicht gekommen ist ... Ist eben wie eine echte Oma, die pünktlich ihr Essen haben will sonst *Keule*

Hier Mal das Video:

Und noch ein 2. gefunden, wo sie stark wankt (der Käfig ist nur der Ausweichkäfig, wenn ich komplett sauber mache wie heute):

Danke für eure Ideen *knuddel*

Liebe Grüße
Klena

P.S: ich tippe auf eine Verletzung an der Hüfte oder dem Oberschenkel...
 

Brokat

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Hallo Klena,

gerade sehe ich, dass dir noch niemand geantwortet hat!

Ich hatte mal eine Rennmaus mit dem gleichen Problem, da hat die Kraft und Kontrolle in den Hinterpfoten immer mehr nachgelassen. Allerdings wurde auch keine Ursache gefunden. *seufz*

Mir würden noch Muskel- bzw. Nervenerkrankungen, Tumore an der Wirbelsäule, Schlaganfälle oder Epilepsie als Ursachen einfallen. Eine Verletzung ist natürlich immer möglich Aber was es letztendlich ist, kann ich nur raten. Vielleicht kann eine zweite Meinung vom Tierarzt nicht schaden?

Wie geht es der Maus denn aktuell?
 

CaptainC

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Huhu!
Mein erster Gedanke wäre auch Schlaganfall, gerade mit einseitiger Lähmung passt das ja gut zusammen. Bei so einer mysteriösen, unbekannten Sache bin ich immer Freund davon, mal ein zwei Tage Schmerzmittel zu geben und zu sehen, ob sich ihr Verhalten ändert. Wenn nicht: alles ok, weiter warten und beobachten. Wenn doch: sie hat Schmerzen und man muss entscheiden ob sie sich quält.
Mehr würde mir dazu fürs erste auch nicht einfallen :unsure: Berichte gerne weiter, ob sie sich stabilisiert.
 

Klena

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Guten Abend,

Aaaalso ein kurzes Zwischenupdate. Die Augen und Öhrchen sind super und aufmerksam. Nichts angelegt oder zugekniffen. Auch Zähneraspeln macht sie nicht.
Gruppenverhalten ist immer noch aktiv, wenn auch langsamer unterwegs. Hunger ist auch noch da, auch wenn sie anfängt Streitereien aus dem Weg zu gehen.
Sie belastet mittlerweile wieder beide Hinterläufe, schwankt aber noch etwas (nicht mehr so stark wie in den Videos).
Es ist halt nicht die komplette Seite, sondern ab Bandscheibe runter... Sie stützt sich auch sehr gut noch mit dem Schwanz ab.
Insgesamt: nicht so einen agilen Eindruck wie vor einer Woche um diese Zeit, sondern als hätte das Alter sie ganz plötzlich eingeholt und sie selbst will es nicht wahrhaben. Immer wenn ich ihr zusätzliche Auf- und/oder Abgänge einbaue, nutzt sie die nur, wenn sie sich unbeobachtet fühlt. Sonst geht sie einfach konsequent den schweren Weg, als müsste sie uns was beweisen.
Sie sitzt meist und beobachtet alles um sie rum. Heißt auch tagsüber, wenn sie merkt, dass einer von uns in der Nähe ist, watschelt sie zum Gitter und will eine Belohnung - oder zwei.
Sie ist also nicht apathisch nur langsam... Putzen übernehmen die Mitmäuse, da kommt sie einfach mit ihren Hinterläufen nicht mehr dran.

@CaptainC danke für deine Antwort. Nach einem Schlaganfall sieht es für mich irgendwie nicht aus...
 

stefanie

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ach je....
Das kann viel Orthopädisches sein...
und hatte ich auch schon oft.
Und hab sie duddeln lassen, entweder bis zum Einschlafen oder notfalls, wenn's gar zu leidend aussah, den TA gerufen.

Manchmal werden sie auch inkontinent - aber ich drehe sie ungern rum bei so unklarer Diagnose, um ihnen nicht noch mehr weh zu tun, das Risiko ist gar zu groß.

Die Maus zeigt eigentlich, ob sie noch will und irgendwie kann.
Wenn sie sich aufgibt - schäft sie baldigst weg oder kommt halt TA...

Ich hab das Gefühl, die zeigen mir (wenn auch nicht sofort, wo's neu ist), ob sie Schmerzmittel wollen.
Manche nehmen es irgendwann sehr willig - die: JA.
Andere bleiben bei der Abwehr...
 

Klena

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Ja also heute hat sie sich auch wieder etwas geputzt. Das Schmerzmittel mag sie nicht so... Ist dann immer eine 50:50 chance ob sie es nimmt. Allerdings ist sie insgesamt noch fidel, wenn auch langsam... Alte Oma ist halt kein D-Zug *Baguette*

Aktuell sieht's jedenfalls ganz gut aus. Nur das Kratzen mit den Hinterbeinen fällt ihr schwer. Aber sie hat ihren Biss nicht verloren *biss*
 

stefanie

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Klingt mir nach "will und kann noch".
Und man hat ja Mitmäuse, um sich putzen zu lassen ;)

(Irgendwann muss man bei Inkontinenten aber doch prüfen, ob da was anfangen will zu faulen - aber so sieht's noch nicht aus.
Ich hatte etliche, die haben sich halt vorwärtsgerobbt, mit gutem Fell und aufgestellten Öhrchen)
 

Klena

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Tja sie hat uns die Entscheidung heute morgen abgenommen. Ist bei den anderen eingeschlafen. Sie wurde gestern früh noch geputzt, kam aber schon nicht mehr zum Gitter. Gestern Abend wurde die Atmung dann schwächer und kurz nach 0 hat sie den Weg über die Regenbogenbrücke gefunden.
 

stefanie

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Immer schlimm, wenn ein Mausele stirbt,
aber ich bin immer glücklich und dankbar, wenn's zügig die Seite wechseln kann
und "seinen" Tod sterben - und zwischen den anderen ist das Schönste (Herzversagen, gar im Schlaf - mein Mäuse-Wunschtod...)

Mach's gut, kleines Heldentier!

Und Dir *knuddel*
 
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