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  • Mausebande-Kalender 2021 - In vollem Gange

    Entscheidet schnell noch, welche der vielen tollen Fotos ihr in unserem Mausebande-Kalender 2021 sehen wollt! Bis zum 20.09.2020 könnt ihr noch abstimmen. Also schnell!

    Hier geht es zu der Abstimmung.

Weidenbrückchen und Co - alternative Materialien im Mäuseheim

#1
Naturmaterialien Teil 1

Ja, ich gebe zu: ich habe einen "Natur-Tick" und lebe den auch heftig aus! *kirre* Die Leidtragenden und gleichzeitig die Versuchsobjekte sind meine Mäuse. *Ironie*

Nachdem sich aber meine Mitbewohner mit der derzeitigen Außen- und Innenarchitektur offensichtlich höchst zufrieden zeigen, will ich hier meine Erfahrungen mit der Innenausstattung mit Euch teilen und vielleicht den einen oder anderen zu kreativen Ideen anregen. =)

Vorneweg: Die Mäuse leben bei mir in einer Kiste, die ich beim Trödler erstanden habe. Die Kiste ist unbehandelt und ca. 1.50 x 60 groß. Den Deckel habe ich hoch geklappt und an der Wand befestigt. Dadurch ergibt sich eine hintere Trennwand aus Holz, die mit einer weiteren Ebene ergänzt wurde. Nachteil dieser Haltung ist zweifelsohne, daß die Kiste nicht mäusesicher ist, die Mäuse also die Kiste verlassen können. Eigentlich bleiben fast alle Mäuse im Mäusebereich - nur eine hat beschlossen die ganze Küche zu ihrem Territorium zu erklären, was Folgeprobleme nach sich zieht: Alles, wirklich alles, wurde erst einmal angenagt. Also das kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen. Dazu kommen noch eine Beistellkiste und ein alter Sessel vom Flohmarkt, der zum "Mäusesessel umfunktioniert wurde. Inzwischen habe ich eine zweite Mäusekiste geholt und teilweise eingerichtet als Heim für eine zweite, kleinere Mäusegruppe.

Das Ganze sieht jetzt ungefähr so aus:



Als Inventar verwende ich Steine (große), Rinden von abgestorbenen Bäumen, die bekannte Hanfstreu, Heu (inzwischen wenig), Stroh, die bekannten Korkrinden, getrocknetes Buchenlaub, getrocknetes Moos und Kletteräste, sowie Klettergirlanden von der Waldrebe.

Grundsätzlich ist bei allen Naturmaterialien, v.a. diejenigen, die nicht im Laden o.ä. gekauft werden das Problem, sich Parasiten, vornehmlich Milben ins Haus holen zu können, was auf jeden Fall vermieden werden muß. Das Inventar muß also vor Benutzung behandelt werden.

Streu:
Da verwende ich die bekannte und beliebte Hanfstreu, das ist nichts besonderes, deshalb gibt es dazu auch wenig zu sagen. Aus Vorsichtsgründen wird das Ganze in einen Vakuumbeutel gepackt und zwei Tage in die Tiefkühltruhe getan.

Stroh:
Das Stroh besorge ich im Tierladen und ist inzwischen der absolute "Renner". Gänge, die von den Mäusen in der Streu angelegt werden, sind wenig stabil und fallen gerne wieder zusammen. Die groben Strohhalme wirken stabilisierend und werden regelrecht "verbaut", um z.B. Gänge anzulegen oder auch um die Schlafbauten abzudichten. Inzwischen ist das Stroh kaum mehr zu sehen, da mit getrocknetem Moos überlagert. Das Foto stammt also vom Aquarium meiner derzeitigen Pflegemäuse. Auch das Stroh wird für zwei Tage im Vakuumbeutel in die Gefriertruhe getan. (Ob das nötig ist, da streiten sich die Geister im Forum :D).



Getrocknetes Moos:
Auf die Idee mit dem Moos kam ich, nachdem bei einer meiner Mäuse der Verdacht auf eine Heuallergie besteht und das ausgelegte Moos war sofort der absolute Hit! "Besorgt" habe ich das Moos im Wald, wo ich es flächig abgelöst habe. Anschließend wurde es zunächst auf Zeitungspapier gelagert, da Moos sehr viel Feuchtigkeit enthält. Das Moos kann auch frisch gegeben werden, allerdings besteht da erstens das Risiko Parasiten einzuschleppen und zweitens das Problem mit der Feuchtigkeit (vor allem in Aquarien). Daher muß man sich das vorher gut überlegen. Das gelagerte Moos wurde dann im Backofen auf dem Backrost behandelt. Zunächst eine Stunde bei 80 Grad bei geschlossener Ofenklappe. Anschließend habe ich die Klappe immer wieder kurz geöffnet, damit die Feuchtigkeit entweichen kann, solange bis das Moos trocken war. Interessanterweise ist es anschließend immer noch grün.

Das getrocknete Moos wurde großzügig in den Gehegen verteilt und die Mäuse haben sich geradezu darauf gestürzt. Die Mäuse fressen die Wurzeln an der Unterseite des Mooses ab. Außerdem wird das Material zerpflückt und zum Abdichten der Schlafhöhlen verwendet. Erst dachte ich, die Mäuse würden gerne auf der weichen Unterlage sitzen. Tatsächlich aber untertunneln sie das Moos und legen darunter Gänge an.



Agouti auf Moosunterlage



Der Stein war ursprünglich ganz mit Moos bedeckt. Inwischen ist 1/3 des Belages abgetragen und als Dämm-Material verbaut.



getrocknetes Moos, das noch ziemlich grün aussieht.


Rinden:
Alle verwendeten Rinden habe ich aus dem Wald. V.a. bei abgestorbenen Bäumen "schälen sich" teilweise flächige Rindenteile ab, die wunderbar als Unterschlupf oder Röhre eingebaut werden können. Da Milben Holz bevorzugen, ist gerade bei den Rinden Vorsicht angesagt. Alle Rinden kommen bei 100 Grad für mindestens 1-2 Stunden in den Backofen, je nach Dicke der Rinde. Ich verwende auch Rinden von Nadelhölzern. Dabei besteht bei frischen Rinden/Ästen das Problem der Harzbildung. Harz kann nach Wiki-Angaben die Atemwege reizen und bei Verzehr den Magen verkleben. Allerdings sind die ätherischen Öle nach der Ofenbehandlung weitgehend verdunstet und das Harz ist ausgehärtet. Bitte unbedingt unter den Rost ein Blech mit Alufolie legen, da sonst das abtropfende Harz den Backofen ruiniert! (Meiner ist schon für den Sperrmüll vorgesehen).

Durch die Hitze wellen sich die Rinden und können dann sehr gut als halbrunder Unterschlupf eingebaut werden.

Die Rinden werden von mir nicht mit Leinölfirnis oder Sabberlack behandelt, sondern wenn sie miefen weggeworfen (verheizt). Sie können auch schwer mit Essigessenz (zur Geruchsverminderung) behandelt werden. Allerdings habe ich jetzt schon mehrmals die gebrauchten Rinden, wenn sie gut erhalten waren, noch mal in den Backofen getan und etwas gemahlenen Kaffee darauf gestreut, da Kaffee Gerüche neutralisiert. Das ist jetzt keine anerkannte Methode hier im Forum Inventar geruchsneutral zu bekommen. Ich bin aber der Meinung, es wäre vielleicht einen Versuch wert. Ich finde, daß es funktioniert.



Meine Pflegegäste auf einer röhrenförmigen, halboffenen Rinde ...



Der Felsenbau ist inzwischen von großen, kuppelförmigen Rinden bedeckt, die von den Mäusen als Unterschlupf genutzt werden ...



Nahaufnahme der Rinden.


Kletteräste
Äste und Wurzeln zum Klettern sind am einfachsten zu finden. Sie müssen nur die Voraussetzung erfüllen, in den Backofen zu passen! :D
Alternativ sollten sie wegen der Milbengefahr lange (Monate bis zu einem Jahr) an einem trockenen Ort abgelagert werden. Alternativ oder zusätzlich zu Kletterästen können auch ganze Wurzeln als Inventar in das Gehege gelegt werden.

Wichtig ist bei allen Ästen, Wurzeln und anderem schweren oder beweglichen Inventar, daß sie so gesichert sind, daß sie nicht umfallen oder wegkippen können, damit die Mäuse sich nicht verletzen!!



Eine große Wurzel aus dem Wald mit Maus ...



Dieser lange Kletterast wird als Pfad zur oberen Freßebene genutzt, aber gelegentlich auch als Jausenplätzchen ..

Klettergirlanden - Waldrebe
Als besondere Klettermöglichkeiten nutze ich die Girlanden der Waldrebe. Wichtig: Keine frischen Äste verwenden!!! Sie enthalten das Gift Protoanemonin. Dieses Gift ist allerdings nicht hitzebeständig und wird durch die Behandlung im Backofen komplett zerstört. Das Spannende an der Waldrebe ist, daß man sie wie Draht zusammenwickeln und so mit Schnur zusammenbinden kann. Wenn man sie so in den Backofen legt, bleibt nach dem Trocknen die Form erhalten und man bekommt regelrechte Spiralgirlanden!



Meine Pflegegäste mit "Turngerät"



"aufi gehts!"



Da fehlt´s noch a bissl an Turnpraxis!


Jetzt werden keine Bilder mehr angenommen - weiter geht´s also im Teil 2!
 

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#2
Naturmaterialien Teil 2

Frische Äste und Zweige:
Bei frischen Ästen und Zweigen besteht die Gefahr Parasiten, also auch Milben einzuschleppen. Man kann sie zwar vorher heiß abbrausen, muß sie dann aber anschließend wieder trocknen lassen. Manchmal bin ich mutig (oder leichtsinnig) wie letztens als ich im Wald nach Waldarbeiten einen 1 1/2 Meter langen Hainbuchenast gefunden habe! Wichtig: Nicht alle Hölzer sind für Mäuse geeignet. Bitte im Wiki nachlesen! Oft wird aber auch auf frische Zweige verzichtet, weil man sich nicht sicher ist, um welchen Baum es sich nun handelt, von dem man die Zweige hernehmen möchte. Aber gerade jetzt im Herbst gibt es mehrere unverwechselbare Baumarten, weil sie nämlich Früchte tragen: Das sind die Obstbäume (v.a. Apfel- und Birnbäume) und die Haselnußsträucher mit den reifen Haselnüssen. Da kann man eigentlich nichts falsch machen!! :D



dicker Hainbuchenast!!!



Leider vertrocknen die Blätter bereits nach kurzer Zeit!



Aber Mimiteh scheint es dort im Geäst zu gefallen!


"Villa Eichenstamm"
Der absolute Höhepunkt der Einrichtung ist der einen halben Meter lange, innen hohle Eichenstamm, der teilweise einen Stammdurchmesser von 38 cm aufweist. Den habe ich in einer 4 stündigen Aktion gesucht, gefunden und mittels Fahrradanhänger nach Hause transportiert und NEIN, er paßte nicht in den Backofen. Dafür habe ich ihn tagelang auf meinem Holzofen durchtrocknen lassen. Eigentlich hätte er erst einmal ein Jahr gelagert werden müssen, aber solange wollte ich nicht warten. Der Eichenstamm ist teilweise behandelt. Das morsche Holz wurde innen ausgehöhlt und alle spitzen Holzspreissel mit einer Feile mühsam abgehobelt und geglättet. Außerdem ist der Stamm innen mit Leinölfirnis behandelt, weil das Holz auf dem die Mäuse sitzen, den Mäuseurin schon kräftig einsaugt. Aber dann konnte der Stamm auf einer oberen Ebene stabil und wackelsicher befestigt und zum Bezug freigegeben werden! Der große Eingang ist durch eine Rinde "verblendet". Mäuse mögen es nicht, wenn man in ihr Schlafzimmer hinein schauen kann. :D Aber man sah sie fleissig Stroh, Moos, trockene Blätter und Heu in die Eichenvilla eintragen. Wie es darin aussieht weiß ich nicht. Ich nehme aber an, sie haben es sich gemütlich gemacht!



Die "Eichenvilla" auf der oberen Hochebene.



Der vordere Eingang ist "verblendet".



Maus kommt trotzdem rein und raus!


Wieder werden keine Fotos mehr hochgeladen - also gibt es einen Teil 3!
 

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#3
Das. Ist. Der. Hammer! *anbet* Was würde ich dafür geben bei dir Maus sein zu dürfen :D

Die ersten Bilder im ersten Post werden nicht angezeigt, aber gut dass es die auch unten nochmal gibt ;)
 
#4
Uff wow. Ich kann mich nur anschließen, will bei dir Maus sein. Aber ganz ehrlich die Idee findich klasse das vorzustellen, vielleicht zieht dann ein wenig mehr Öko in die Mäuseheime. Zugegebenermaßen, ich bin eigentlich nicht der Typ der in Wald rennt, aber für meine Mädels mach ich das gern :)
 
#6
Naturmaterialien Teil 3

Stein und "Felsenburg":
Die Hauptschlafhöhlen in den beiden Mäusekisten sind aber die zwei "Felsenburgen". Die recht großen und teilweise auch schweren Steine stammen aus einem Steinhaufen, auf dem der Bauer die Steine entsorgt hat, die ihn beim Bestellen der Felder geärgert haben. Mich hat´s gefreut! Die Steine wurden zunächst in der Badewanne grob von Schmutz gereinigt (Vorsicht Kratzer! Unterlage verwenden!) und anschließend nahmen sie den Weg aller Naturmaterialien in den Backofen. Die Steine werden recht heiß, man sollte sie besser mit Topflappen heraus holen und erst einmal abkühlen lassen. Das hat dann keine Milbe überlebt. Die Steine werden jetzt so angeordnet, daß in der Mitte ein unterschiedlich großer Hohlraum verbleibt, anschließend wird der Deckstein darauf gesetzt. Zwischen den Steinen sind dann genügend Ritzen, durch die man ins Innere der Höhle gelangen kann. Die Ritzen werden später von den Mäusen durch Heimarbeit nach Belieben abgedichtet und verschlossen. Felsenburgen bauen ist wie ein Puzzlespiel: Alle Teile müssen am Ende ineinander passen, da die Steine nicht verklebt werden. Stein im Mausegehege hat auch den Vorteil, daß die Krallen der Mäuslein sich auf natürliche Weise abnutzen. Ich kann mir auch vorstellen, daß es im Sommer länger kühl ist unter den großen Steinen.

Wichtig: Die Steine müssen unbedingt absolut wackelfest und rutschsicher zusammengebaut werden! (Eine sorgfältige Auswahl der verwendeten Steine ist dabei entscheidend.) Man stelle sich vor, das Ganze bricht irgendwann über den schlafenden Mäusen zusammen!!! *heul*

Wer sich nicht die Mühe machen will eine Felsenburg zu bauen - auch als Klettermöglichkeit und Aussichtsplatz sind die Steine sehr beliebt!



Die vier Grundsteine sind wackelsicher aufgestellt ...



Die zwei großen Decksteine sind eingefügt ...



... in Nahaufnahme. Die Steine sind inzwischen nicht mehr zu sehen, da sich darüber die Rinden befinden.
So ist eigentlich eine "natürliche" weitere Ebene entstanden.



Das ist die kleinere "Felsenburg" in der zweiten Kiste, schon mit Deckstein.



... eine "Steinmaus".


Trockenes Laub:
Grundsätzlich versuche ich in dem Mausegehege die Jahreszeiten etwas nachzuempfinden. So gibt es im Frühling und Sommer frische Gräser und Blüten und im Herbst Haselnüsse (nur etwas angeknackt zur Selbstbedienung) und trockenes Laub. Interessanterweise habe ich beobachtet, daß z.B. die Moose und das Laub v.a. im Herbst verstärkt in die Schlafhöhlen (also Eichenstamm und Felsenbau) eingetragen werden, als wollten die Mäuse ihr Quartier winterfest machen! Für das Laub gelten prinzipiell die gleichen Regeln wie für die Äste und Zweige - es sind eigentlich nur bestimmte Blätter für die Mäuse geeignet. Allerdings verwende ich v.a. Buchenlaub. Wichtig: Bitte keine frischen Buchenblätter verwenden! Sie enthalten Saponine, Oxalsäure und Thiaminase. Vor allem die Oxalsäure wird angeschuldigt Nierensteine verursachen zu können. Nach meiner Erfahrung wird das trockene Buchenlaub aber von den Mäusen nicht gefressen. Es scheint aber ein sehr beliebtes Material zu sein, um damit die Schlafnester auszupolstern und es wird auch gerne hindurchgeraschelt! Das Laub sollte in einer feuerfesten Schlale im Backofen für mindestens eine Stunde getrocknet werden. Damit sind auch mögliche Parasiten gleich mit entfernt.



schönes Herbstlaub und Moos...



Laub ganz nah ...


Für ganz Mutige - frische Grasballen:
Vorneweg: Frische Grasballen, die mit Wurzeln ausgestochen werden bergen die Gefahr sich Parasiten, auch Milben, in die Wohnung und damit zu den Mäusen zu holen! Aber: Mäuse lieben die Grasballen! Dabei sind sie gar nicht so sehr an dem Gras, als vielmehr an den Wurzeln interessiert. Die Grasballen werden auf diese Weise regelrecht zerlegt! Vorsicht ist auch angesagt, wegen der Feuchtigkeit die damit ins Gehege gebracht wird. Vor allem bei Aquarien besteht die Gefahr, daß sich Schimmel bildet! In gut belüfteten Gehegen trocknet der Ballen allerdings innerhalb von zwei Tagen aus und es bleibt nur die trockene, bröselige Erde übrig.



Eine der beiden Pflegemäuse bei der "Arbeit".



Es scheint ihr zu schmecken!


Beobachtungen im naturnahen Mausegehege:
Während der VG im Aquarium waren fast alle Mäuse so zutraulich, daß sie mir Leckerlis aus der Hand nahmen. Schnelle Bewegungen oder Schatten haben sie nicht erschreckt. Auch die Hand wurde nicht als Bedrohung wahrgenommen. Nach der Umsiedelung in das große, naturnahe Gehege ist mir aufgefallen, daß die Mäuse ihr Verhalten geändert haben. Sie benehmen sich weitgehend eher wie wilde Mäuse. Sie verhalten sich meist vollkommen unauffällig, so daß ich oft gar nicht sagen kann, wo sie sich gerade aufhalten. Wenn sie herum laufen nutzen sie jede Deckung und bringen sich bei jeder kleinen Störung sofort in Sicherheit. Manche Mäuse sehe ich tagelang überhaupt nicht. Nur zwei sind praktisch vollkommen zahm und klettern bedenkenlos auf mir herum. Langsam wird es aber wieder besser und zur abendlichen Fütterungszeit versammelt sich eine kleine Gruppe um Leckerlis abzustauben. Auch die Schüchternen lassen sich öfters blicken. Ich hoffe, daß sie ihre anfängliche Vertrautheit langsam wiederfinden.



Klettergirlandenkünstlerin.
 

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#7
Die ersten Bilder im ersten Post werden nicht angezeigt, aber gut dass es die auch unten nochmal gibt ;)
Oh, das ist schade. Ich kann sie aber komischerweise sehen? :unsure:
Wenn es gut ist, kann man es gerne im Wiki einfügen, vielleicht als Link bei Haltung? Vielleicht kann ich die fehlenden Bilder noch nachladen? Welche sieht man denn nicht?
Aber für heute bin ich fertig! *umkipp*

Ich würde mich sehr freuen, wenn der eine oder andere sich von meiner Begeisterung anstecken und inspirieren lassen würde! =)
 

trulla

Krabbeltier
Staff member
#8
Boah, Fufu, ganz großartig *umkipp* Das kann man ja schon nicht mehr als Mäusegehege bezeichnen. =)

Das erste Bild, was man sehen kann, ist dieses



Du kannst deinen Beitrag ja selbst nur 15min lang editieren. Wenn du uns die Links der Fotos gibst, dann können wir sie aber für dich nachtragen =)

Liebe Grüße
trulla

Edit: In deinem Beitrag sehe ich schon, dass da Links sind, aber die Anhänge sind angeblich ungültig. Das Phänomen hatten wir schon das ein oder andere Mal uns konnten es bisher leider nicht nachvollziehen :unsure:
 
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#9
Ich glaube, der nimmt nur eine bestimmte Anzahl von Bildern. Beim ersten Teil waren es wohl zuviel! :unsure: Ich kann aber komischerweise alle sehen! Sie sind aber in der Miniaturansicht auch nicht zu sehen!! Gut, daß ich die Zettel noch nicht weggeworfen habe.
Wohin soll ich denn die Bilder schicken? Oder einfach noch mal hochladen und ihr fügt sie dann ein?
Freut mich so, daß es Euch gefällt!! *knuddel*
 
Last edited:
#10
Ich finde es auch super toll *freu*
Meine hatten schon immer mega Freude wenn sie mal einen Ast mit Blättern bekommen haben :D

Leider bin ich total schissig geworden *seufz* man liest und hört so viel von Mistkram den man bekommen und einschleppen kann.

Ich bin mir sicher das deine Mäuse total glücklich sind *knuddel*
 
#11
ich hoff´auch, daß sie glücklich sind!!
Bis auf die Grasballen und die frischen Zweige kann man aber alles "ausbacken" und das ist bei den Temperaturen für Milben der sichere Tod! :D
 
#12
Hi,

das kenne ich auch: während einer VG unter beengten und nicht mausgerechten Lebensbedingungen sind Mäuse oft total an mir interessiert und "freuen" sich richtig auf die Abwechslung, die meine Hand bringt.
Wenn die gleichen Mäuse dann viel Platz und abenteuerliche Einrichtung haben, sind sie mit sich beschäftigt und sehen die Hand nur noch als Leckerchen-Quelle.
Auch wenn ich es im ersten Moment schon etwas schade finde, so war dies für mich letztendlich immer ein gutes Zeichen, denn die Gruppe scheint dann mit sich und ihrer Umwelt "ausgelastet" und zufrieden zu sein.
Bei recht regelmäßigen Fütterungszeiten sind aber die meisten dennoch wach und neugierig, was das Leckerchen des Tages wohl sein mag :D

daisy-bates
 
#13
ja, es war, als würden sie ihre neue Welt in Besitz nehmen und darin abtauchen. Aber ganz langsam tauchen sie jetzt auch wieder auf reagieren auf meine kleinen Angebote. =) Aber sie haben ihre Welt und ich habe meine Welt und wir treffen uns manchmal an der Kante der Kiste. :D
 
#14
Wenn du uns die Links der Fotos gibst, dann können wir sie aber für dich nachtragen =)
Wenn Du mir sagst wie ich Euch die Links der Fotos zukommen lassen kann, mach ich das glatt! Ich weiß einfach nicht, wo ich die "hinschicken" soll? :unsure:
 
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#19
@ Stefanie: Ja, die Beiden sitzen halt im Aqua. Das Aqua steht vor dem Holzofen, weswegen ich immer den Heizlüfter anhabe. Wenn der Ofen an wäre, dann müßten die Mäuse umgeschoben werden, sonst würden sie "gegrillt". Ich kann sie vors Bett rollen - Aqua steht auf Brett mit Rollen - aber irgendwo sollen auch noch Menschen in der Küche leben, jedenfalls ganz kleine :)D) und manchmal auch mehr als einer!

Das Pilzzeug saufen sie übrigens wie Alkoholiker, die auf Entzug waren. :D
Sogar der Schüchterne (weiß immer nicht wer Kalvin, wer Kevin) ist richtig gierig auf die Pilz-Nutri-Mischung.

Ja, die Wonneproppen. Irgendwann wollen sie heim zu Mami!! *knuddel*
Aber sie sind wirklich lieb geworden. Zur Futterzeit sitzen sie auf der Rinde und warten geduldig auf die Raubtierfütterung. Fotogen sind sie auch noch! *Herz*

Ja ich hoffe sehr, ich finde Nachahmer und Mitbegeisterte für die naturnahe Einrichtung! Außerdem kostet es nur ein wenig Mühe und - :D - Strom!
 
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