• Unser Mausebandekalender kann jetzt bestellt werden.

    Der Kalender wird gedruckt werden, die Anzahl steht durch die bisher erfolgten Vorbestellungen fest. Zukünftige Bestellungen können nur noch berücksichtigt werden, so lange der Vorrat reicht. Wer also auf jeden Fall einen oder mehrere abbekommen möchte, sollte sich beeilen :) Stand 20.11.2020: es suchen noch 23 Kalender ein neues Zuhause.

    Auch ein paar Postkarten und 3 Mousepads (auch hier Stand vom 20.11.2020) aus dem letzten und vorletzten Jahr suchen noch ein schönes neues Zuhause.

    Hier geht es zum Info-Thread.

Welche Ernährung brauchen Hausmäuse ?

#1
Hallo,

bei mir sind einige Hausmäuse eingezogen, die frei heraus und herein können.
Nun haben die Racker ordentlich Hunger und ich möchte wissen, welches Futter ihnen gut tut. Denn offenbar essen sie auch Sachen, die ihnen schaden.
Also es gibt hier Nagerfutter für Kaninchen und Mehrschweinchen. Nicht mehr zu sehen ist der Teller bei Sonnenblumenkernen *Maus*, die jedoch nicht so ideal sein sollen. Dann gibt es noch Färberdistelöl, weil Anti-Viral und Antibakteriell, welches sie auch gerne aufnehmen. Grünzeug und Obst lassen sie eher liegen oder es kommt zuletzt dran.
Ansonsten lieben sie alles, was mit Weizen zu tun hat.
Habe schon einiges Dank Forum-Recherche verbessern können.
 

Brokat

2
Staff member
#2
Hallo Ralf,

das klingt, als wohnst du eher ländlich und vielleicht in einem älteren Haus? Das frage ich, weil sich Mäuse dort bestimmt lieber ansiedeln als in einer Stadtwohnung.

Jetzt, wo es kälter wird, suchen sich die kleinen Tierchen gern ein warmes Plätzchen, das haben sie bei dir ja scheinbar gefunden. Natürlich sind sie niedlich anzusehen und es ist toll, dass du dich um sie kümmern möchtest. Dabei solltest du allerdings überlegen, dass sie am Haus und in der Wohnung erheblichen Schaden anrichten könnten. Vom Schmutz und Geruch ganz zu schweigen. Spätestens im Frühjahr, besser aber bald, sollten sie deshalb in ein neues Domizil umziehen. Mäuse vermehren sich ja rasant und wenn du ihnen eine schöne Unterkunft bietest, hast du bald eine echte Plage. Auch wenn du sie fütterst, sind dann deine Vorräte nicht mehr sicher, ebenso wie Kleidung, Bettwäsche, Tapeten, Bücher und so weiter... *angst*Ich spiele ungern den Spielverderber, aber ich stelle mir das auf Dauer schwierig vor.

Aber zu deiner Frage. Hausmäuse gehören zur gleichen Art wie Farbmäuse, daran kannst du dich orientieren. Du kannst Wellensittichfutter, zuckerfreies Müsli und Getreideflocken anbieten. Futter für Meerschweinchen und Kaninchen ist nicht schlecht, enthält aber zu viele große Stücke. Sonnenblumenkerne sollen Farbmäuse nur wenig bekommen, weil die sehr fettig sind und schnell dick machen. Aber bei Hausmäusen ist das was anderes. Wobei die Kerne allein keine abwechslungsreiche Nahrung sind.

Deine Hauptfrage ist meiner Meinung nach jedoch nicht, wie du die Mäuse am besten versorgen kannst, sondern wie du artgerecht ihren Umzug in ein passendes Quartier organisieren kannst. *denk*

Liebe Grüße!
 
#3
Hallo Brokat,

anfangs haben die Mäuschen auf Federn gepieselt , was wegen der enormen Oberfläche auch so gerochen hat. Nun gehen sie auf Fotopapier und irgendwie haben sie den Geruch in den Griff bekommen. Natürlich muss man jeden Tag nachhalten mit kehren und staubsaugen.
Toll, wenn Wellifutter und zuckerfreies Müsli gehen, besorge ich sofort etwas.
Den Umzug können die Mäusel selbst organisieren. Da sie keine zwei Tage ohne Wasser und Nahrung durchhalten, wäre dies schnell machbar.
Es gibt eine blinde Maus, die oft auf meinem Platz im Wohnzimmer schläft. Einige der Kleinen sind so unvoreingenommen, daß sie hier auf der Decke sitzen und auch stupsen - offenbar werden sie dann aber anders instruiert...
Jedenfalls feiern wir Weihnachten und ich werde mich weiterhin im Forum über Farb- und Hausmäuse informieren. Vielen Dank, nun sind wir etwas weiter.
 

Lasiusniger

Körnchengeberin
Staff member
#4
Hi,

schau dir auch Exotenfutter, Kanarienfutter ohne Rübsen (Kanarienglanz finden sie super, Rübsen aber nicht), Kürbiskerne und Hanfsamen an. Mit Leinsamen kann ich bei meinen Farbmäusen auch punkten. Sonnenblumenkerne auch gerne direkt aus der Blüte. Ungesüsster Joghurt, Fisch, getrocknete Insekten wären eine Möglichkeit für tierische Proteinzufuhr.

Aber ich bin auch bei Brokat: besser nicht anfüttern und ins Haus lassen. Zum Einen sind die kleinen Plüschis sehr vermehrungsfreudig und vermehren sie sich durch die gute Fütterung noch mehr als ohnehin schon, kann es Probleme mit Nachbarn und dann eben Gift geben. Dann übertragen wilde Mäuse gerne auch noch ein paar Parasiten und andere Untermieter, die man nicht so gerne im Haus hat. Und, dritter Punkt, der Urin ist sehr aggressiv, unbehandeltes Holz beispielsweise nimmt den Urin so stark auf, dass du den Geruch nie wieder raus bekommst, außerdem nagen sie wirklich sehr gerne und es ist auf Dauer eher unsicher, ob sie Textilien und Kabelummantelungen in Ruhe lassen.

Wenn dir die kleinen Racker so gut gefallen, wie wäre es dann, wenn du dir ein Zuhause für zahme Exemplare baust? In Tierheimen und Pflegestationen suchen sehr viele Farbmäuse ein neues Zuhause und die sind in der Regel auf Parasiten gecheckt und die Jungs sind kastriert. Die "Farbmausszene" freut sich über jeden neuen verantwortungsvollen Tierhalter. :)
 

Brokat

2
Staff member
#6
Das ist in der Theorie ein logischer Gedanke, der in der Praxis jedoch nicht funktioniert. Sie bedienen sich dann einfach an deinen Vorräten. Da deine Mäuse zudem frei aus und ein gehen (Was ja richtig ist!), können sie sich draußen genug Nahrung beschaffen und siedeln ihre Kolonie in deiner sicheren und warmen Wohnung an. Lasiusniger und ich haben schon einige Schäden genannt, die sie anrichten können. Dauerhaft können sie wirklich zum Problem und irgendwann zur Plage werden.

Als ersten Schritt könntest du ihnen eine sichere Unterkunft in deinem Garten bauen, falls du einen hast. Wir können gemeinsam überlegen, wie die aussehen sollte.
 
#7
Hallo Ralf,
ich habe seit 3 Jahren eine Hausmauskolonie unter meinem Vordach direkt am Haus, die sich dort angesiedelt hat-die haben da ihre sichere Zone und bekommen Futter von mir, bedienen sich aber auch im Garten. Und ich kann tatsächlich sagen dass ich die nicht im Haus haben wöllte so sehr ich die Kleinen da draußen auch liebe ( bin gerade dabei sie futterzahm zu bekommen- nach x Generationen in Sicherheit haben sie ihre Scheu verloren und sind sehr mutig. <3 eine/r holt sich auch schon Futter, das direkt neben meinem Fuß liegt :love:)
Die Kolonie dürfte sich wohl bei +-50 Mäuschen eingependelt haben, die halbwüchsigen Böcke werden immer wieder vertrieben und müssen dann abwandern.

Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen- draußen, bzw. am Haus/ in der Scheune etc. ein Bereich, in dem sich die Mäuse sicher fühlen und sich munter vermehren können ist klasse auch als Mäuseliebhaber, der gerne beobachtet.
Aber dann müsstest du definitiv auch die Zugänge ins Haus verschließen denn sonst sind sie spätestens bei einer Abwanderung wieder drin. Und das geht sehr schnell :whistle:
Bei mir musste ich z.B. alles Essen ( außer Konserven) aus dem Keller nehmen weil sie sich dort als nächstes ansiedeln wollten...*roll*
 
#9
Das waren zwar keine Hausmäuse, sondern Farbmäuse. Noch nicht so lange her und ratzfatz haben sich 1700 Mäuschen in der Wohnung aufgehalten, die rausgeholt werden mussten.
 
Top