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Wie findet ihr tote Mäuse?

#1
Hallo Leute,

An die, die ein großes/unübersichtliches Gehege haben:

Wie findet ihr tote Mäuse? Wo sterben die normalerweise?

Meine Albinos werden nämlich älter und manche sehen schon "kaputt" aus. Ich will eine verstorbene Maus später nicht erst am verrotteten Geruch irgendwo unten in den Tunneln suchen müssen....

Wie handhabt ihr das?
 

Cola

im Selbstgespräch
#2
Bei zahmen Mäusen bzw solchen, die immer präsent sind merkt man, dass Maus eben nicht da ist.
Ansonsten mach ichs hier eben schon über den Geruch... kannst bei nem großen, Mausgerechtem Gehege fast nicht anders machen...
 

Cola

im Selbstgespräch
#4
Naja, die Gase bilden sich schon relativ schnell.

Ich mache dann nur grob um den "Sterbeplatz" rum sauber. Tote Mäuse sind ja nicht gleich giftig ;)
 
#5
Giftig eh nicht, ich ekel mich nur vor allen toten Sachen... Tote Insekten gruseln mich auch mehr als lebende.

Mein Hund hat einmal meine tote Maus gefunden und sie richtig nass geschleckt. 🤐🤢

Aber dann bleibt mir nun wirklich nichts anderes mehr übrig als nach dem Geruch zu schauen.
 
#6
Ist auch ganz unterschiedlich. Manche sterben im Nest, verkriechen sich in Ecken, manche werden eingebuddelt oder sind dann halt unterirdisch. Ich schau immer erst alles oberirdisch ab, dann die Nester und wenn es nicht anders geht muss ich buddeln.
 

CaptainC

Mausbesitzer Level 8
#7
Hallo!
Bei meinen wusste ich bisher meistens einige Tage vorher, dass es bald soweit ist. Wenn die besagte Maus dann einen Tag lang nicht mehr aufgetaucht ist, habe ich angefangen zu suchen. Ich schaue zuerst in allen Nestern und Häusschen nach, falls sie sich doch da versteckt. Wenn ich da nichts finde, dann "siebe" ich mit den Händen die komplette Streu durch, Etage für Etage, bis ich etwas pelziges berühre. Die Mäuse sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht verwest, sondern einfach nur tot und hart und stinken auch nicht viiiel schlimmer als normale Mäuse. Wenn die Mäuse über Nacht sterben und die anderen die tote Maus bemerken, graben sie diese oft ein, darum schaue ich immer die ganze Streu durch. Wenn eine Maus im Nest stirbt, haben die anderen das bisher immer so gemacht, dass sie einfach eine kleine Streuwand hochziehen und da hinter die Maus liegen lassen, darum schaue ich zuerst in Nähe der Nester. Wenn du immer zu regelmäßigen Zeiten fütterst kommen sie oft auch zu regelmäßigen Zeiten raus und du kannst alle durchzählen. Ich hoffe das hilft ein bisschen! Ist nie schön, eine tote Maus zu finden :confused:
 

Lasiusniger

Körnchengeberin
Staff member
#8
Hi,

ich mach es wie die anderen hier. Durchzählen wenn möglich (bei manchen Scheumäusen geht es leider nicht und alle paar Tage alles umräumen geht in gut strukturierten Gehegen mit viel Buddeleinstreu einfach nicht) und täglich alle freie Flächen gründlich absuchen (Taschenlampe für dunkle Korkröhren und Spalten). Meine beiden großen Häuser haben abnehmbare Deckel und lassen sich so gut kontrollieren, ohne die Nester zu zerstören, hier schau ich einmal in der Woche nach dem Rechten, aber vor allem um nasse Einstreu zu entfernen.

Die Buddeletage würde ich nur auf Verdacht ausräumen, wenn eine zutrauliche Maus fehlt.

Die meisten Mäuse, die bei mir von alleine gestorben sind, sind auf freier Fläche gestorben. Manche wurden dann von den anderen zugebuddelt (verräterischer Haufen Streu an ungewöhnlicher Stelle), viele lagen völlig frei.
Ein paar wenige starben im Häuschen.
Tief in der Einstreu hatte ich bisher erst einmal, diese Maus hatte ich aber schon auf Verdacht gründlich gesucht.
Gemüffelt hat bisher noch keine, ich habe wohl Glück gehabt und sie immer recht zeitnah gefunden.

Ich habe auch irgendwie ein irrationales Problem damit, tote Tiere anzufassen, sobald sie kalt und steif sind. :oops: Ich gehe, wenn ich buddeln muss, mit dickeren Putzhandschuhen auf die Suche. Vermutlich Konditionierung aus der Kindheit... Eltern lassen ihre Kinder eher nicht mit toten Fundstücken spielen.

Und nein, es ist nie schön *seufz**knuddel*
 
#9
Hallo Albinomaus,
ich kann die meisten Hinweise hier nur bestätigen.
Tatsächlich sterben Mäuse häufig auf freier Fläche. Das liegt vermutlich daran, daß während des Sterbeprozesses die Wärmeregulation nicht mehr funktioniert, die Mäuse haben das Gefühl, es ist zu warm und verlassen dann die Schlafhöhle. Bei Blutdruckabfall entsteht oft eine innere Unruhe - auch das bewegt die sterbenden Mäuse dazu, aus dem Versteck zu kommen.

Wenn möglich, ist es gut, jede Maus einmal täglich (lebendig) gesehen zu haben.
Günstig sind regelmäßige Leckerlizeiten, an die sich die Mäuse rasch gewöhnen.
Bei alten oder kranken Mäusen suche ich die Mäuslein auch mit der Taschenlampe, (Schlafhöhle und Ecke ausleuchten), wenn sie sich bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht spontan gezeigt haben.

Aber ich habe auch etliche Mäuse erst durch den entstehenden Verwesungsgeruch gefunden.
Prima sind relativ dünne (unsterile) medizinische Handschuhe (gibts in Apotheken oder manchmal auch in Supermärkten), damit kann man die tote Maus gut anfassen, auch wenn sie schon sehr "hinüber" ist. Wenn die Maus noch nicht riecht, dann fühlt sie sich vielleicht etwas steif und kühl an, aber ansonsten nicht viel anders als im lebenden Zustand. Manchmal wirken die toten Mäuse auch sehr friedlich und - ein wenig Verabschiedung hilft dann zwar der Maus nicht mehr, aber manchmal dem hinterbliebenen Menschen. Ich nehme das Mäuschen gerne noch mal auf die Hand und streichle ihm etwas das Fell.
Viele Grüße
Fufu
 
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