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Farbmaus aus Kleinanzeige (32584 Löhne, NRW)

#1
Hallo, ich möchte keine Diskussion anzetteln über Schlangenfutter, aber denke mir bei der gerade entdeckten Anzeige einer mir unbekannten Person, dass eine Kastration dem Kleinen eine andere Perspektive bieten würde.

Möchte ihn jemand aufnehmen?

Bitte denkt dran, beim Anschreiben umsichtig vorzugehen - wenn der Halter/Züchter wütend den Kontakt abbricht, ist die Chance für den Kleinen vertan. Ich glaube nicht, dass er selbst den Aufwand der Kastration angehen würde, er möchte alle Jungtiere abgeben. Daher besser Aufnahme anbieten!

Liebe Grüße
EDIT von LUMI: Link entfernt.

"
Farbmaus - Showmaus Mix- Bock abzugeben ggf. an SCHLANGENHALTER, da der Bock nicht Handzahm und sehr „angriffslustig“ ist.

Er ist ca. 5 Monate alt, Top Fit, bekommt Trocken & Frischfutter, sowie Mehlwürmer.
Er kennt Terrarium, Käfig und Laufrad.

Bei Interesse einfach melden (andere Nachrichten werden nicht beantwortet). Lg"
 
Last edited by a moderator:

Lumi

Administrator
Staff member
#2
hey

wir unterstützen Kleinanzeigenvermittlungen nicht über das Forum.
Wir können nicht prüfen, inwieweit es sich wirklich um Notfälle handelt.
Es spricht nichts dagegen, wenn Du das Forum weiterempfiehlst, sodass die Person selbst eine Vermittlung hier einstellen kann. :)
 
#3
Eine Antwort trotzdem noch. Für den Vermittler ist es auch kein Notfall. Aber aus Tierschutzsicht, zumindest meiner, ist es einer, denn er wird offensichtlich an Schlangenhalter abgeben, obwohl es Menschen geben kann, viele davon in diesem Forum, die einem 5 Monate jungen Mäuserich eine Kastration und ein Zuhause geben können. Daher muss ja nichts geprüft werden, die Lebensgefahr für die Maus ist demnach offensichtlich und geht vom Halter selbst aus, der das auch offen schreibt. Ich halte das daher für anders als wenn da stünde "Notfall, ich gebe meine Maus ab", wo dann das Argument mit dem Prüfen greifen könnte.

Im Prinzip ist ein einzelner, als aggressiv bezeichneter Bock ja immer ein Notfall, da kaum jemand begeistert zugreifen wird.

Empfehlungen will er nicht haben, wie er ja schreibt. Das einzige, das der Maus helfen würde, wäre also jemand, der sie aufnehmen will.
 
Last edited:

Lasiusniger

Körnchengeberin
Staff member
#4
So gesehen fallen dann aber alle Futtermäuse unter die Notfalldefinition, auch die gezielt gezüchteten und ständig neu abzugebenden. Und alle Zooladenmäuse, die, wenn unverkauft zu alt geworden, ebenfalls getötet und verfüttert werden. Und damit macht man dann ein Fass ohne Boden auf.

Natürlich ist es traurig für die betroffenen Mäuse und kein Mäusefreund dreht sich mit einem guten Gefühl um und hilft bewusst nicht. Aber solchen Tieren zu helfen würde den jeweiligen Züchtern und Haltern Rückenwind geben und sie darin bestärken, mit ihren Taten fortzufahren. Am Ende würde jeder, der solche Tiere aufkauft und rettet, dabei helfen, dass das Elend weiter bestehen bleibt mit immer neuen Mäusen.
 
#5
Hallo CrazyBirdLady,
die Anzeige habe ich gefunden. Der kleine Kerl kann einem wirklich Leid tun.
Das Problem ist, daß die ganzen Ebay-Kleinanzeigen überquellen von Mäusen, die gerettet werden müßten.
Ich hab mal 3 Farbmäuse in Ulm abgeholt. Die saßen in einem winzigen Käfig, der auch noch neben der Wohnungstür im Flur stand.
Ich mußte den Käfig mit den Mäusen für 35 Euro kaufen. Die Mäuse saßen auf eingesiffter, parfümierter Einstreu und waren bis zu ihrem Tod ständig krank. Die Fotos hatte ich auf ebay entdeckt und es hat mir fast das Herz gebrochen.
Wenn ich wirklich Depressionen brauche, dann muß ich nur bei ebay Kleinanzeigen die Kleintiere anklicken.

Ein anderes Mal hatte ich 6 Böckchen in Mannheim abgeholt, die auch niemand wollte und für 60 Euro pro Maus kastrieren lassen.
Ich weiß, daß das irrational war, aber manchmal muß man halt was tun, einfach nur, damit man einmal was getan hat.
Wenigstens an einer Stelle. Auch wenn es im Grunde unvernünftig ist. Für das Geld hätte Cola 18 Böckchen aus dem TH kastrieren lassen können.

Hier im Forum wird auch immer wieder Usern geholfen, die sich anmelden, weil sie schwangere Mäuse im Zooladen gekauft haben, oder unter den gekauften weiblichen Mäusen ein Böckchen unter falscher Geschlechtsbezeichnung erworben haben. Manchmal springt auch eine Pflegestelle ein und übernimmt die Mäuse und läßt sie kastrieren. Wenn die Besitzer verzweifelt genug sind, dann kann man wenigstens darauf hoffen, daß ihnen so etwas nicht noch mal passiert. Man hilft diesen Mäusen und die Mäusemenschen wissen dann aber auch, daß das ein Fehler war.

Der Anbieter der Anzeige hat aber außerdem noch einen ganzen Wurf Farbmäuse im Angebot. Und so wie er schreibt, ist zu befürchten, daß ihm die Mäuse im Grunde recht egal sind. Er schreibt nicht mal, warum er den Wurf abgeben will und es ist auch nicht zu erkennen, ob das Elend mit Abgabe der Mäuse dann ein Ende haben wird. Das meinte Lumi, wenn sie schreibt, man könne nicht überprüfen, ob es sich um einen "echten" Notfall handelt (oder ob der Besitzer nicht weiter Mäuse vermehren wird). In letzterem Fall löst man dann "sein Problem" nur, damit er wieder neue "Probleme", also weitere Mäuse, produzieren kann. Einsicht scheint hier nicht zu erwarten sein.

Für das Mäuschen- da hast Du Recht - ist das ein echter Notfall, weil es um sein Leben geht. Aber ein Notfall im Sinne von einem Menschen der mit Mäusen unglücklicherweise in Not geraten ist, das ist es möglicherweise nicht. Sieht eher so aus, als wollte der sich gar nicht helfen lassen. Er will ja auch keine "Beratung".

Wenn Du dem Mäuschen helfen kannst, gut. Wenn jemand in der Umgebung das Mäuschen retten kann (die Anzeige ist leicht zu finden) auch gut. Aber so traurig es ist: Diese Maus ist ein Sandkorn in einer Wüste von unglücklichen, schlecht gehaltenen, für die Verfütterung vorgesehenen oder aus anderen Gründen dem Untergang geweihten Mäusen. Das wissen wir.
Liebe Grüße
Fufu
 
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