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HILFE! Geschwisterchen gestorben. Vielzitzenmaus jetzt alleine :c

Gonzo987

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Brainstorming:

Was ist denn.. wenn wir Gonzo nur einen Babyjungen holen (wie ihr sagtet, kennt er ja nur Paarhaltung) und er zieht diesen groß. Dadurch, dass es also keine 2 sind, verbünden die sich nicht gegen Gonzo nach nem halben Jahr und ärgern ihn nicht, wenn sie unkastriert sind.

Also 1 unkastrierter babyjunge + Gonzo als Ziehvater. Könnte das gut gehen?
Dann würden wir auch eine Kastration umgehen.

*Baguette*
 

stefanie

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läuft wie mit 2 oder mehr Kleinen, der Statistik nach. Beide machen sich Stress, kriegen Papillome, 1 sitzt, wohl auch mal gebissen, im Eck
(nachdem es anfangs ca 6 Mon ganz wunderbar aussah!!)

Ich. halte. keine. unkastrierten. VZM-Jungs. mehr. zusammen.

Kompromiss wäre eben, Gonzo den Vorsprung zu lassen, und nur KLeine zu kastrieren, dem Vorgehen rechne ich eine Chance aus.
 

stefanie

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oh, da war ja noch einiges auf der alten Seite!

Bims, *knuddel*

4 Farbis täte ich nicht dazu, die wären mir zu dreist dem gegenüber.
Die suboptimale Lösung Artengemeinschaft konnte wenigstens mir oft helfen, dass es Problem-Farbis auch gut hatten (Böcke, zu schüchtern oder zu stänkerig für Großgruppe...) - womit ich das Argument aber stärke: Die Farbis sollen auch was davon haben!

Binchens VZM (hatte ich übernommen) haben leider auch nicht dauernd im selben Nest geschlafen, sondern sich sehr oft zurücksortiert nach Sippe.... (und waren selten zusammen unterwegs)

VG klappt erst mal bei VZM. Nur das Miteinander-Glücklichsein auf Dauer nicht so...
 
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stefanie

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könnte man sie nachträglich noch kastrieren lassen oder müssen sie kastriert sein bevor sie auf Gonzo treffen?

Je nach Alter.
Aber das ist eine super Idee -- könnte laufen wie bei Farbis: zu Ziehpapa, und dann mal rausholen zum Kastrieren. Das würde die Sache entspannen.
 

CaptainC

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4 Farbis täte ich nicht dazu, die wären mir zu dreist dem gegenüber.
Die suboptimale Lösung Artengemeinschaft konnte wenigstens mir oft helfen, dass es Problem-Farbis auch gut hatten (Böcke, zu schüchtern oder zu stänkerig für Großgruppe...) - womit ich das Argument aber stärke: Die Farbis sollen auch was davon haben!
Ja dem stimme ich zu. Ich hatte es nur so verstanden, dass jetzt eben aus der Zoohandlung eine Farbi dazu gesetzt werden soll und das fänd ich für die Farbi einfach schlimm. Alte unkastrable Böckchen sind da was anderes :)

Ich tendiere auch immer noch zu jungen VZ für Gizmo. Vielleicht hast du Futtertierzüchter oder Unfallwürfe in der Umgebung, bei denen du dir Jungtiere holen könntest?
 
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Binchens VZM (hatte ich übernommen) haben leider auch nicht dauernd im selben Nest geschlafen, sondern sich sehr oft zurücksortiert nach Sippe.... (und waren selten zusammen unterwegs)
Definitiv spannend

Ich frag mich halt wie sich VZs grundlegend verhalten- also wenn man optimal sozialisierte VZs aus Familien mit niedrigem Aggressionspotenzial hätte. Das könnte Aufschluss darüber geben welches Verhalten normal ist und welches eigentlich nicht- also wo was im Argen ist und verbessert werden müsste.
Bei den Degus z.B. ist es ganz heftig wie viel Probleme ( Zerbrechen von Gruppen, schwierige/ unmögliche VGs usw.) es bei mangelnder Sozialisierung ( Jungtiergruppen, die isoliert aufwachsen etc.) gibt und wie viel Unterschied es zusätzlich in Familien mit niedrigem und hohem Aggressionspotenzial gibt.
Denn gerade im Tierschutz hat man es ja idR mit schlecht sozialisierten Tieren zu tun ( und mit auf Masse vermehrten, daher potenziell aggressiveren Familien), daher ist es unglaublich schwer einzuordnen was eigentlich normal ist/ was normal sein sollte.
 

stefanie

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eben. Die aggressiven, aber gesünderen Linien, die lieberen, aber komischen Linien...
bei den VZM ist ja bekannt, dass es 2 verschiedene gibt (oder muss man jetzt sagen: "gab"?) - ich bin da aber nicht sehr firm...

Ich halte mich vei VZM an Erfahrungswerte:
- Durchkastrierte Jungs sind ein ganz lieber Trupp,
unkastrierte mobben sich
(in Duna geht's noch, aber größer... ich habe also eine ARbeitshypothese, warum es früher hieß "Jungs kein Problem": eng geknastet...)

Mädels: Sippen tun gut, andere weniger

Kastraten: werden von Mädels gemobbt, sippenfremd (gleiche Sippe habe ich noch nicht probiert**, sondern halt VG Solotiere)
ich glaube, 1:1 ging auch... 1:1 geht bei den meisten VZM (so nicht Bock)****
als Brudertrupp ein Träumchen

** warum VIELzitzenmaus? Wofür braucht sie die ;) ?
Genau: Die Geschwistergruppen waren geschlechtergetrennt schon riesig genug :D

**** warum ich das hier nicht vorschlage, nur 1 JUngtier?
- Dass man nicht so bald wieder nen Einzelnen hat und das Theater von vorn
- weil VZM eigentlich schon in größeren Gruppen leben, 3 ist 50% Gewinn ;)
- dass kein Kindchen lang alleine sein muss (Transport etc)
- weil ich bei 2 Kastrierten so wenig Problem sehe wie bei 1, wenn Gonzo den Bock-Vorsprung hat.
(Fremde Kastraten untereinander kann ich nix sagen)


+++++

Ich hab mal im Verein Mäusehilfe gebeten, nach VZM-Kindern zu suchen.
Kann sein, es meldet sich dann wer hier.

Erstes Ergebnis: "Nagerschutz soll wohl einen Notfall mit Jungtieren haben"
 
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Je nachdem, wo "Mittelhessen" ist, kann ich @Gonzo987 anbieten zu schauen, ob der Zwerg vom Kastratentrupp hier aufgenommen wird. Ich würde die VG machen und Gonzo zieht mit neuer Familie wieder nach Hause. Allerdings muss ich sagen: Ich zerfleddere keine Gruppen. Das heißt, ich fische keine Einzeltiere oder Duos aus ner Gruppe raus (und ich hoffe, der Nagerschutz tut es auch nicht). Wenn unter dieser Prämisse Interesse an Hilfe aus dem weiteren Rhein-Main-Gebiet besteht, gern melden. *blumen*


LG Angelus
 
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eben. Die aggressiven, aber gesünderen Linien, die lieberen, aber komischen Linien...
bei den VZM ist ja bekannt, dass es 2 verschiedene gibt (oder muss man jetzt sagen: "gab"?) - ich bin da aber nicht sehr firm..
Mit Familien meinte ich nicht die 2 Unterarten, die als Haustiere im Umlauf sind ;)
Je nachdem wie selektiert wird- z.B. wenn nur die hübschesten Mäuse verpaart werden - wird unweigerlich auch unbewusst nach anderen Merkmalen selektiert. Und wenn nicht nach Aggressionspotenzial selektiert wird ( man also nur die liebsten Nachwuchs bekommen lässt) kann das dazu führen dass es innerhalb der Unterarten nettere und aggressivere Familien/ Linien ( also wirklich enge Verwandtschaft, bzw. je nach Quelle) gibt.
Bei Degus gibts da je nach Züchter z.B. teilweise ganz krasse Unterschiede was das Aggressionspotenzial angeht. Oder diverse ( oft noch neue) Farblinien, die zuerst nur nach Aussehen und wenig anderer Merkmale selektiert und verpaart werden, die gesundheitlich wie auch verhaltenstechnisch noch nicht ganz ohne sein können.

Da die Notfelli-VZ vermutlich hauptsächlich von Tierfabriken aus dem Ausland, Futtertierzüchtern oder Vermehrern kommen, wird da höchstwahrscheinlich nicht sehr auf Nettigkeit ( sozusagen) geachtet werden, so dass das Aggressionspotenzial einiger Familien potenziell sehr hoch sein kann. Die Ursprungstiere auch eher viel zu jung von den Mamis/Tanten weg und daher kaum vorhandene Sozialisierung, die an die nächsten Generationen weiter gegeben werden kann.
Das meinte ich ;)
 
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OT Nachtrag: vor vielen Jahren der Freudenstädter (?) Farbmausnotfall- die bunten Langhaarmäuse, die sich kaum vergesellschaften ließen und auch untereinander sehr streitsüchtig waren- das ist ein Paradebeispiel für ein sehr hohes interfamiliäres Aggressionspotenzial ;) - hat mit Farbis allgemein, mit der Fellform oder den Fellfarben nichts zu tun da eben nur diese eine Familie so extrem auffällig war.
 

Gonzo987

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@Angelus Noctis das ist ein toller Vorschlag. Aber es wurde gesagt, dass das für Gonzo schlimm wär, stimmt das? :eek: weil er eine maus mit schwerer Vergangenheit ist.

Wir haben morgen ein Auto und die Möglichkeit 1 oder 2 ? Babyjungs zu holen. Die spätere Kastration können wir uns nicht leisten. Ich bin total ratlos. Soll ich das jetzt morgen erstmal machen? Ich weiß nicht wann die nächste Gelegenheit käme und ich hätte so gern eine passende Lösung für Gonzo. Ich mache alles, Hauptsache es geht ihm wieder gut. :(

Danke für all eure Hilfe!!
 

CaptainC

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Ich bin zwar nicht finanziell gesegnet, aber ich würde euch auch gerne ein bisschen was für die Kastra spenden und vielleicht kriegen wir hier das Geld ja zusammen :) Wie viel fehlt dir noch? Ich würde die Chance jetzt nutzen um auch erst mal einschätzen zu können, wie Gonzo auf neue Mäuse reagiert.
 
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@Angelus Noctis das ist ein toller Vorschlag. Aber es wurde gesagt, dass das für Gonzo schlimm wär, stimmt das? :eek: weil er eine maus mit schwerer Vergangenheit ist.

Wir haben morgen ein Auto und die Möglichkeit 1 oder 2 ? Babyjungs zu holen. Die spätere Kastration können wir uns nicht leisten. Ich bin total ratlos. Soll ich das jetzt morgen erstmal machen? Ich weiß nicht wann die nächste Gelegenheit käme und ich hätte so gern eine passende Lösung für Gonzo. Ich mache alles, Hauptsache es geht ihm wieder gut. :(

Es wäre für ihn mit Sicherheit anstrengend - v.a., weil er scheinbar noch nie in einer artgerechten Gruppengröße gelebt hat. Und ich kann Dir auch nicht garantieren, dass das klappt. Es wäre schlicht erstmal ein Versuch unter meiner Aufsicht, weil ich dem bei mir bessere Chancen ausrechne, als wenn ich sie Dir gebe zur VG.

Ob Du morgen welche holen sollst, kann ich nicht sagen. Von meiner Warte aus ist das Ganze gleich zweifach nur ne Krücke:
1. Es sind wieder zu wenige für eine vernünftige Gruppe
2. Es gibt keine Lösung dafür, wenn es kracht. Das ist also potenziell nur ein verschobenes Problem, kein aufgehobenes.

Ist absolut nicht mein Ding, was da zu 1 oder 2 Babys oder "pack ihn doch zu Farbis" diskutiert wurde. Daher wär ich in dieser Diskussion gern außen vor. Danke fürs Verständnis. =)


LG Angelus
 

Bascat

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Ich bin zwar nicht finanziell gesegnet, aber ich würde euch auch gerne ein bisschen was für die Kastra spenden und vielleicht kriegen wir hier das Geld ja zusammen :) Wie viel fehlt dir noch? Ich würde die Chance jetzt nutzen um auch erst mal einschätzen zu können, wie Gonzo auf neue Mäuse reagiert.
Kann auch gern etwas dazugeben, wenn es dem kleinen was hilft und es sinnvoll ist :)
 

CaptainC

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1. Es sind wieder zu wenige für eine vernünftige Gruppe
Huhu Angelus, da sagst du was- Aber ich glaube für so einen schwierigen Fall, den man nicht richtig einschätzen kann, wäre eine Kleingruppe für den Erstkontakt mit anderen Mäusen die sicherste Lösung. Die Gruppe vergrößern kann man immer, da warten sicher noch viele Vielzitzen auf ein neues Zuhause! Aber ich könnte von den Beschreibungen hier unmöglich abschätzen, ob Gonzo dankbar oder überfordert auf neue Mäuse reagiert und ob er eher ein dominanter oder lieber Typ ist o_O Ich würde das eher in Babyschritten machen und die Gruppe dann bei etwas mehr Gewissheit auf eine gute Größe auffüllen, aber ich verstehe auch deine Meinung dazu.
 

Gonzo987

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Wow vielen lieben Dank 😭 ich bin sehr gerührt. :c

Ich verstehe eure Ansichten. Zu CaptainC: ich schätze Gonzo als lieben Typen ein. ♡ Also sagst du besser erstmal 1 oder 2 babyjungs dazu holen, diese mit eurer Hilfe kastrieren lassen und später dann eine größere Gruppe wenn sich Traauer und Aufregung etc. gelegt haben?


Angelus das ist auch ein toller Vorschlag.. ohje. Ich bin so verwirrt.
 

Gonzo987

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Was ist wenn ich erstmal einen baby jungen hole, um eben zu schauen wie Gonzo auf ihn reagiert und nach ein paar Wochen/Monate wenn alles gut geht Gonzo mit dem neuen kleinen in eine Gruppe ziehen zu lassen? Damit alle maximal glücklich sind. :eek:
 

Gonzo987

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Gonzo hätte dann im ideal Fall jemanden mit dem er umzieht, also eine neue Bezugsperson.. der kleine dann auch.. es wären dann beim großen Umzug 2 statt 3 Kastrationen und beide leben dann in einem großen Rudel und können stapeln.

Wäre also ein Mix aus Angelus & Captain C's Idee oder? :eek:
 
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Also ich würde jetzt 2 Babyjungs holen und wenn alle noch in ein paar Monaten nach Kastration etc. glücklich sind zusammen dann kannst du weiter aufstocken ;) ( auch je nachdem wie Gonzo mit den 2 Minis zurecht kommt und auf sie jetzt dann reagiert. Aber Babys sind ja weitaus weniger beängstigend ( falls er unsicher wäre) als gleich eine Horde ausgewachsener Kastraten- das wäre eher so die Schocktherapiemethode, die auch voll nach hinten los gehen kann.. -.-)
Das wäre so mein Plan. Dann kann Gonzo sich ganz in Ruhe mit der größeren Gruppenkonstellation anfreunden- wenn er mag. Denn es besteht auch die Möglichkeit dass er ( auch auf lange Sicht nach Gewöhnung etc.) mit größeren Gruppen komplett überfordert ist. Daher schöne kleine Schritte machen und ihm viel Zeit geben.
 
L

Lasiusniger

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Vorweg: Ich habe keinerlei Erfahrung mit Haltung und/oder VG von VZM und daher auch keine Meinung zu den vorgestellten Lösungsvorschlägen.

Ich melde mir nur, weil ich den Eindruck habe, dass es untergeht, dass Angelus Noctis eine Pflegestelle für Mäuse ist und sehr viel Erfahrung mit VGs und Mäuseverhalten hat. Ihr Angebot, den Versuch einer VG bei sich zu machen, erscheint mir daher vielversprechend.
 
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