• Hallo liebe User,

    unser Team wird in der bisherigen Konstellation nicht mehr lange bestehen. Fluse, trulla, Lumi, nonin und Lasiusniger hören auf, Brokat und evtl. Weiße Lilie würden in einem neuen Team weitermachen.

    Ganz konkret bedeutet das: Ohne Nachfolger*innen wird das Mausebandeforum bald Geschichte sein.

    Hier gibt es weitere Infos
  • Liebe Mausebande! Am 21.04. wird das Forum gesichert und upgedated, deshalb kann in der Zeit weder geschrieben noch mitgelesen werden. Das Mausebande-Wiki wird euch weiterhin zur Verfügung stehen. Wir sind so schnell wie möglich wieder für euch da!

Alles für die Katz'...

#1
Hallo liebe Tierliebhaber/innen :D

Nachdem es sich für mich ausgemaust hat, ich umgezogen bin und jetzt nochmal an Platz dazugewonnen habe, möchte ich nach langem überlegen (Kaninchen oder Katze) einem Katzenpaar ein Zuhause geben. Wichtig ist für mich, dass die beiden aus dem Tierschutz kommen sollen, da ich keine gewollte Vermehrung unterstützen möchte.

Bevor es soweit ist, muss ich jedoch alles katzensicher machen, die Erstausstattung holen und die richtigen Katzen finden. ;)
Meine Wünsche an die Tiere sind hoffentlich simpel: gerne ältere Tiere (ab 8 aufwärts), die sich aber gut miteinander verstehen, sodass ich sie den Tag über alleine lassen kann und ohne eine Krankheit, die täglich behandelt werden muss (das traue ich mir für meine ersten eigenen Katzen noch nicht zu).

Ich habe bei mir um die Ecke einen Katzenarzt, bei dem ich auch mit meinen Pflegekatzen und dem Kater meiner Oma immer war, der wirklich gut ist und dem die meisten Katzen vertrauen.

Natürlich stellen sich mir so langsam essentielle Fragen zur Katzenhaltung, über die ich bisher nie nachgedacht habe:

Wie viele Kratzbäume, Transportboxen und Toiletten braucht eine Katze zum glücklich sein? - Reicht ein Kratzbaum, 1 große Transportbox und für 2 Katzen 2 Toiletten aus?

Mag wirklich jede Katze auf erhöhten Flächen sitzen? - Ich plane einen Catwalk aus Brücken, Bettchen, Regalen, Sisalstämmen im oberen Bereich der Wohnung zu machen (komplett offene Räume), sodass die Katzen viel Platz zum Klettern haben. - Sollte ich damit vielleicht erstmal warten bis die Katzen wirklich da sind?

Ist es wirklich eine gute Idee einen Catwalk in Küchennnähe zu haben? :unsure:

Welche Möbel stellt man auf den Balkon, damit Katze sich da auch gut fühlt?

Und was ich auch ncoh nicht raus habe: Was ist wenn man am anderen Ende von Deutschland Katzen findet?

Wie man sieht, gibt es für mich noch einige Fragen zu lösen bevor es los geht.

Gibt es hier im Forum auch einige Katzeneltern?
Wenn ja, wie seid ihr zu Katzen gekommen? =)

Viele Grüße,
eure Brummbär
 
#2
Huhu,

ohhhh, noch ein Katzenmensch! *Herz* Sehr gut und eine sehr gute Entscheidung auch nach älteren Tieren zu sehen. Hätten wir vermutlich auch getan, aber wir sind von heute auf morgen zur Katze gekommen und da war nichts geplant. :D

Im Prinzip kann man auf viele Fragen antworten: hängt von der jeweiligen Katze ab. ;)

Hier ist das mit Kratzbaum z.B. so: wir haben einen recht großen selbstgebaut, der steht im Flur. Wir seeeehr gerne zum Liegen benutzt, denn so kriegen die Katzen immer mit, wer gerade wohin geht, das gefällt ihnen offenbar. Und er ist so hoch, dass die Katzen gut auf den Menschen herabsehen können - auch das gefällt ihnen. :D

Filou nutzt ihn seeeehr ausgiebig zum Kratzen, Chino gar nicht. Chino kratzt nur an einem einzigen Teppich, ansonsten ausschließlich draußen. Für Filou mussten wir hingegen noch weitere Kratzmöglichkeiten schaffen, denn er kratzt generell viel. Ist ja auch eine Form des Markierens. Wir haben also geguckt: wo kratzt er? Z.B. an Türrahmen oder an Tischbeinen. Da dann einfach Sisal drum gewickelt oder in der Nähe in Kratzbrett angebracht - Problem gelöst. Kratzen an Sofa und Bett man mit einem "Nein" verbieten (zumindest so lange man zu Hause ist :D)

Transportboxen: wir haben zwei ziemlich große. Erstens, weil man nie weiß, ob man nicht irgendwann mal mit beiden gleichzeitig hin muss, und dann recht groß, damit sie darin stehen und sitzen können. Finde es furchtbar, wenn ich beim Tierarzt diese Winzdinger sehe, wo die Katze nur drin kauern kann.

Toiletten: Es gibt so eine Faustregel: immer eine Toilette mehr als man Katzen hat. Bei Chino und Hopey hatten wir früher trotzdem nur 2 Stück (aber wie gesagt Freigänger), mit Filou haben wir aktuell sogar 4 in Gebrauch. Auch da kommt es sehr auf die Eigenarten der Katze an: Chino pinkelt z.B. nicht im gleichen Klo, in das der Häufchen legt. Und man muss sich gut überlegen, wo sie stehen sollen, denn offenbar werden sie nicht an allen Orten gerne angenommen. Auch hier gilt meiner Meinung nach: so groß wie Möglich. Chino gräbt richtig viel, er braucht mindestens eine Streuhöhe von 15 cm, sonst benutzt er das Klo nicht. Filou hingegen ist alles egal, der macht auch in Topfpflanzen. ;)

Chino ist eine "Oben-Katze", d.h. er liebt es irgendwo zu klettern und weit oben zu sein. Gibt ihm auch Sicherheit, denn er ist generell ängstlich. Er springt auf alle Schränke, Regale etc. und liebt es. Filou klettert, ihm geht es eher um die Action. Der balanciert auch mal auf einer offenen Tür *Angst*. Generell liegen beide aber gerne oben, auf Augenhöhe mit dem Menschen oder höher. Ich denke, dass sehr viele Katzen solch ein Angebot annehmen.

Küchennähe: was kann passieren? Dass dir die Katze von oben ins Essen springt. ;) Machen die meisten aber vermutlich nicht. Viel eher von oben beobachten. Hier denke ich, dass es eine Erziehungsfrage ist. Man kann Katzen durchaus beibringen, was sie dürfen und was nicht. Problem wäre höchstens wenn von oben Haare oder Streureste unter den Pfoten oder so auf Anrichte und Herd rieseln, das hätte ich nicht so gerne. :D

Möbel: meine lieben Sessel und Stühle jeder Art. Ist auch egal ob weich oder hart - manchmal denke ich, dass sie sehen, dass der Mensch da auch sitzt und es dann absichtlich blockieren. :D Bei Balkon aber dran denken ihn zu sichern! Dann kann man da auch einen Kratzbaum oder ein erhöhtes Sitzbrett anbieten, damit sie gut beobachten können.

Zur Frage der Katzen vom anderen Ende Deutschlands: Das kommt vermutlich sehr auf das Tierheim oder die Pflegestelle an, von der die Tiere kommen sollen. Viele vermittteln deutschlandweit, dann geht es quasi wie bei anderen Mitfahrten. Manche vermitteln nur regional, weil oft auch eine Vor- und eine Nachkontrolle stattfindet. Da wollen die dann keine 500 km fahren.

Generell hängt es auch vom Tier ab: Autofahren ist für viele Katzen nicht sehr angenehm. Hopey liebte Autos, aber nur für kurze Strecken. Chino und Filou hassen es, denn es ist laut, riecht doof und sie müssen vor allem in der gehassten Box sitzen. Mit denen würde ich keine weiten Strecken fahren, wenn es nicht unbedingt sein müsste. Das sollte man also einfach fragen. =)

So - hoffe, dass dir das was weiter hilft =).
 
M

Mousyperson

Guest
#3
Die Katzen suchen sich ihre Lieblingsplätze sowieso aus und manchmal ist der Halter wirklich überrascht, was denen in den Kopf kommt :D Dreht sich der Katzenmensch um, machen die eh, was sie wollen. Lieblingsplätze waren u.a. die leere Obstschale, hinterm (damals noch vorhandenen) Ofen, dass man insgeheim dachte "hoffentlich fängt der Pelz nicht an zu brennen", auf dem PC-Drucker lag sie gern rum und beobachtete ihren Katzenmenschen von oben, wenn man druckte, versuchte sie schon mal die langsam herauskommende Seite zu fangen (damals waren die Drucker noch langsamer...), gern kam sie mit unter die Kuscheldecke auf der Couch und ein KK (Katzeklo) reichte. Das sollte möglichst weit weg vom Napf stehen. Weihnachtsbaum-Zeit war immer lustig... Lametta fangen, den Wasserbehälter vom Baum heimlich leerschlabbern, mit der Deko spielen, versuchen in den Baum zu klettern... *umkipp*

Ich hatte insgesamt (nacheinander) 3 Katzen, alle "Rausgänger", wenn du die Möglichkeit dazu hast: die sind mit Ausgang wirklich ausgeglichener im Wesen.

Bei reiner Innenhaltung bzw. in der 14-tägigen Eingewöhnungszeit bevor sie das erste Mal raus dürfen, kriegen sie gern den einen oder anderen "Zimmerkoller", dagegen hilft nur viel Beschäftigung und "müdetoben".
 
#4
in der 14-tägigen Eingewöhnungszeit bevor sie das erste Mal raus dürfen
Ich muss sagen, dass meine Katzen immer volle 6 Wochen innen bleiben. Das ist für uns alle nicht schön, denn "Koller" trifft es sehr gut, aber ich merke, dass sie selbst danach anfänglich draußen noch sehr zögerlich sind.

Meiner Meinung nach muss gerade bei neuen Tieren erst eine richtige Bindung entstehen. Nicht nur zum Haus, sondern auch zum Menschen. Sie müssen einen Grund haben, abends wieder nach Hause zu kommen.

Und ich weiß, ich klinge wieder mal nach Klugscheißer, aber Lametta kann extreeem gefährlich werden. Es ist Metall! Es ist erstens recht reißfest, so dass sich Katze damit was abschnüren kann, und zweitens: stellt euch vor, dass die Katze das frisst. Und ja: manche Katzen fressen alles! Hopey hat mal eine ganze Tüte Gummibänder gefressen. *Angst* Gleiches gilt für Weihnachtsschmuck aus Glas... gibt herrliche Splitter, wenn die lustigen bunten Kugel aufn Boden fallen (hat uns eine Tierarztrechnung von ca. 500 € beschert)

Ich bin eh generell der vorsichtige Mensch bei allem und das machen sicher nicht alle so - aber gerade wenn man Neuling ist und die Eigenarten der Tiere nicht kennt, sollte man aufpassen und genau beobachten. Man darf nichts mehr als selbstverständlich ansehen. ;)
 
M

Mousyperson

Guest
#5
Hmmm, bin immer mit ihnen nach 14 Tagen das erste Mal raus (damals kleiner "Garten" und Wäschetrockenplatz) und dann anfangs max. 1 Stunde, bin mit draußen geblieben, also dabei/unter Aufsicht. Und so, dass sie die unmittelbare Umgebung erst mal kennenlernen und sich sicher gefühlt haben, weil Bezugsmensch ist ja in der Nähe. Nach und nach wurden dann die Außenaufenthalte verlängert und der Katze mehr Freiheiten geben. Das hat immer gut funktioniert.
 
#6
Kannten die Katzen dich denn da schon länger? Ich bezweifle auch gar nicht, dass das funktionieren kann... Schwiegermutter ließ die Katze am nächsten Tag raus und er kam immer brav wieder. Aber ich sehe zumindest hier in der Gegend so viele Suchanzeigen, in denen steht: Katze nach erstem Freigang nicht wiedergekommen...
 
M

Mousyperson

Guest
#7
Sie kannten mich da 14 Tage und hatten sich gut eingewöhnt, d.h. ihr "Innenrevier" voll in Beschlag genommen und ihren Menschen und kamen auch an, wenn man sie ansprach. Sicher gibts auch Katzen, die länger brauchen, insbesondere wenn sie schon mal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Ich fand es damals jedenfalls an der Zeit, dass sie langsam mal raus durften und keine ist "weg gelaufen". Sicher spielt auch die unmittelbare Umgebung, wo man gerade wohnt, eine erhebliche Rolle, wann man es das erste Mal wagt, also Umfeld, Verkehr, andere Tiere, Hunde. Garantien gibts nicht. Irgendwann muss man es tun oder eben lassen.
 
#8
Hui. Hier gibts ja schon eine interessante Diskussion :)

Danke erstmal für eure Erfahrungsberichte und Infos. Ich schaue mich definitiv nach reinen Wohnjngskatzen um, die damit auch glücklich sind. Wenn eine Katze nicht in Balance ist, fehlt ihr natürlich was. Auf jeden Fall werden es 2 Katzen. Eine alleine ist in meiner Abwesenheit viel zu einsam.
Ich habe befürchtet, dass ich alles auf mich zukommen lassen muss, dabei plane ich doch so gerne das Unplanbare :D

@Beere: Natürlich wird der Balkon gesichert. Das ist für mich selbstverständlich. Lässt du die Möbel wie 2. Kratzbaum etc. über den Winter auch draußen abgedeckt oder holst du es rein?

Ich werde auf jeden Fall den Catwalks beginnen ind mal schauen, was die Mützen dazu sagen werden. Erweitern geht ja immer :)
 

Anna

Körnergeber seit 2005
#9
Hallo Brummbär,

ich teile meine Wohnung auch noch mit 2 Wohnungskatzen (beides kastrierte Kater, Tigger ist 13 und Roco 4 Jahre alt) =)

Tigger kam aus dem Tierheim, er wurde dort mit 7 Jahren von seinen vorherigen Besitzern abgegeben, weil er unsauber war, seitdem lebt der Süße bei uns.
Roco kommt ursprünglich aus einen spanischen Tierheim, ich habe ihn über einen Tierschutzverein bekommen, der Tiere aus Spanien vermittelt.
(Meine ersten bereits verstorbenen Katzen waren „Bauernhofkatzen“)

Kratzbäume: Wir haben 3 Kratzbäume und 2 Kratzstangen in der Wohnung verteilt. Die Kratzbäume sollten natürlich an für die Katzen interessanten Stellen stehen (einer steht neben einem Schrank, damit die beiden gut hochkommen, einer vor der Balkontür und der andere vorm Wohnzimmerfenster im Erker).

Transportboxen: Wie Beere schon sagte, für jede Katze eine, falls man mal mit beiden zum TA muss.

Toiletten: Wir haben 6 Katzenklos überall in der Wohnung verteilt, aber das liegt natürlich an Tiggers Pinkelproblem :D Ansonsten gilt die Regel immer ein Klo mehr als Katzen da sind.
Vorlieben der Katzen bzgl. Toilettengröße und Streu wirst du erst feststellen können wenn sie da sind, da haben wir mit unserem speziellen Kater natürlich ein bisschen mehr „Ärger“ als mit einer Otto Normalkatze ^^

Balkon: Wir mussten für Roco unseren Balkon professionell vernetzen lassen, da der kleine Spinner häufiger ins Netz springt und dann dort rumhängt... *Vogelzeig* daher ist unser Netz drahtverstärkt.
Der Balkon ist zu klein für einen Kratzbaum (Altbaubalkon), aber wir haben im Sommer große Blumenuntersetzer mit Katzengras bepflanzt, damit die beiden auch mal richtiges Gras unter den Pfoten zu spüren bekommen.

Katzenfutter (auch wenn du noch nicht gefragt hast ^^): Nur Nassfutter (kein Trockenfutter), wir füttern MAC's und Catz Finefood.
(Futter, welches du im Laden kaufen kannst, ist meistens nicht genau deklariert, hat z.B. einen zu geringen Fleischanteil und enthält Zucker. Ich empfehle dir, dich über das unendlich große Futterthema noch zu informieren.)

Finde übrigens richtig klasse, dass du 2 älteren Tieren ein Zuhause geben willst *Herz*

Liebe Grüße
Anna
 
#10
Hallo Anna,

schön, dass es noch mehr Katzenmenschen hier gibt :D

Wie verstehen deine beiden sich denn? Der Altersunterschied ist ja schon enorm und wenn ich das richtig verstanden habe, hat Tigger lange alleine bei dir gelebt?

Im Kopf bin ich schon bei 2 Kratzbäumen für den Anfang: Einmal für das Wohnzimmerfenster und einmal für den Balkon bzw. erstmal in der Küche vor der Balkontüre. =)

Ich finde es toll, dass ihr Tigger, trotz Unsauberkeit, eine Chance gegeben habt *Herz*

Danke, dass du das Thema Futter mit auf nimmst. *Blumen*
Durch meine Pflegekatzen musste ich mich mit dem Thema Futter schon eingehend beschäftigen. Da gabs auch nur Nassfutter und dann eben so gut, wie es die Katze mitgemacht hat ;)

Viele Grüße
 
M

Mousyperson

Guest
#11
Noch einmal Kratzbaum: das Einzige, was damals die Katze davon weggebracht hat, die Couchrückseite zum Krallenschärfen zu nutzen *umkipp* war ein echter Baum mit Rinde dran :D - hier sowas ist erste Sahne und sieht (für meinen Geschmack...) auch schöner aus, als so ein "herkömmliches Kaufteil". Beispiel Kratzbaum 1 Beispiel Kratzbaum 2
 
#12
Huhu, ich hab gerade nicht viel Zeit, also in Kurzfassung :D
Beere hat ja schon das meiste geschrieben (habe es nur schnell überflogen... sei nachsichtig, falls sich was doppelt)

Kratzbaum: Einer reicht prinzipiell. Da gilt: Lieber einmal richtig investieren, also mehrfach.
Wichtig ist, dass sich die Katze einmal ganz strecken kann... also sollte die untere Säule ca 90cm lang sein.
Zu empfehlen sind da Petfun (z.B. die Paula von Zooplus, im November könnte ich dir noch einen 10% Gutschein dafür geben, zzgl Sparplan Rabatt (7%) und Bankeinzug (1%) kommst du auf -18% oder über PetFun direkt (Gutscheincode im Moment 10% Code petfun.de)), Drapaki Rufi und Kirstin. (oder eben wie die Naturstämme, nur sind die nix für meinen Geldbeutel :D)

Balkon: Muss, wenn nicht Erdgeschoss-Balkon, dringend mit einem Netz gesichert werden. Als Liegeplatz eignet sich da viel... von Stühlen über Betonkübel über Outdoorkratzbäume... hauptsache man kann schön beobachten.

Futter: Muss getreidefrei und zuckerfrei sein und sollte möglichst genau deklariert sein. So ziemlich alles, was man aus der Werbung kennt, ist völliger Mist. Trockenfutter sollte gar nicht gefüttert werden, weil Katzen ihren überwiegenden Wasserbedarf über die Nahrung decken (meine trinken gar nicht) und sie gar nicht so viel trinken können, wie Trockenfutter ihnen das Wasser entzieht. Das geht auf Dauer auf die Nieren.
Eine Futterliste (und gute Tipps zur Haltung) findet man hier Artgerechtes-Katzenleben.de - Hier gibt's die Antworten! (ich hoffe, ich darf das posten...)
ohh, ich sehe, Anna hat auch schon was zum Futter gesagt. Dann füge ich noch: Mindestens 3 verschiedene Marken füttern, damit es möglichst ausgewogen ist, hinzu :D

Woran man selten denkt, ist die Heizungen zu sichern. Wenn die Heizung so ein Abdeckblech hat, kann es gefährlich für die Katzenpfoten werden (schon selbst gesehen). Da kann man einfach ein Ungeziefergitter drüberspannen. Ist super fix gemacht und fällt kaum auf. Und natürlich die Kippfenstergefahr...

Ich hoffe, ich hab nichts vergessen.
 
Last edited:

Anna

Körnergeber seit 2005
#13
Huhu,

ich hatte immer schon zwei Katzen =)
Die ersten Katzen waren Lissy uns Speedy. Als Lissy starb kam Tigger zu uns, damit Speedy nicht alleine war.
Dann ist Speedy gestorben und dafür kam Roco. (Ist wie mit Mäusen, es geht immer weiter :D )

Tjaaaa, ich habe ein sehr gutes Mittel gegen Katzenuringeruch gefunden, daher macht mir das nichts mehr aus. Und das Sofa ist mit einer Wachstuchdecke bedeckt. Schuhe dürfen auch nicht mehr rumstehen. Eigentlich leben wir wegen Tigger viel ordentlicher als vorher *ätsch*
Je entspannter der Mensch ist, desto entspannter ist die Katze und es wird weniger neben das Klo gemacht *heilig*

Der Altersunterschied ist schon groß, aber Tigger wird dadurch auch ganz gut auf Trab gehalten. Klar ist Tigger auch von Roco genervt, aber er ist auch wirklich eine kleine Nervensäge ^^ Meistens verstehen sie sich aber sehr gut.
Hier kannst du dir die beiden mal anschauen: https://tierhilfe-verbindet.de/vm/roco.php
(Nicht wundern, ein Auge von Roco hat eine Verletzung, die hatte er schon immer und er kommt damit auch gut klar. Ansonsten hat er noch einen chronischen Katzenschnupfen, das macht ihm aber auch nichts aus =) )

Liebe Grüße
Anna
 
#14
Hallo

Trotz Mäusen bin ich ein Katzenfan - seit 15 Jahren teilen sich Seniorenkatzen und Mausels sicher unsere Wohnung :D

Danke, dass du älteren Katzen ein Heim bieten möchtest. *knuddel* Ich bin ein absoluter Fan von Rentnermiezen!
Ideal wäre es natürlich, sie haben sich bereits kennen gelernt - oft sind gerade Seniorenpaare ein "Ladenhüter" in Tierheimen. Wenn die Tiere aus unterschiedlichen Quellen kommen, sollten sie möglichst zeitgleich einziehen: so sind beide fremd im Revier und noch etwas unsicher - andernfalls könnte der Nachzügler als Eindringling eher abgelehnt werden.

Kratzbäume:
Das Wichtigste wurde gesagt: Groß genug zum ausstrecken, standfest.
Wichtig ist auch der Standort: Die Bäume dienen zum Markieren. Daher ist ein Platz, an dem die Stubentiger oft vorbei gehen, meistens beliebt zum kratzen, der Fensterplatz eher als Ausblick. Eine einfache und platzsparende Methode ist auch, an einer strategischen Ecke oder Stelle etwas Sisalteppich an die Wand zu befestigen (Sisalfliesen von Ik.. zum Beispiel).

Es gibt "Baumkatzen", die es lieben, ob zu sitzen und zu beobachten. Und es gibt "Höhlenkatzen", die sich in Ecken und unter dem Sofa am wohlsten fühlen.
Die Schnurrmonster werden Dir schon zeigen, worüber sie sich freuen. Das muss nicht alles am ersten Tag perfekt sein!

Futter ist ein endloses Thema. Mir selbst ist auch wichtig, bei "neuen" Katzen beim TA einen Seniorencheck durchführen zu lassen. So können zum Beispiel Nierenprobleme frühzeitig bemerkt und behandelt werden.

Ich wünsche Dir und den Stubentigern alles Gute!

Daisy-Bates mit Kater Leo (14 Jahre jung und seit drei Jahren bei uns)
 
#15
Lässt du die Möbel wie 2. Kratzbaum etc. über den Winter auch draußen abgedeckt oder holst du es rein?
Ich hab solche Korbstühle... die stehen immer draußen. Erst wenn es schneit, kommt ne Plan drüber, aber im Schnee wollen die Katzen da eh nicht drauf liegen. Natürlich werden die da etwas in Mitleidenschaft gezogen....

Haben übrigens auch einen Naturbaum (Birke)... super Sache. Filou liebt es, ausgiebig die Rinde abzuschälen und auch daran zu klettern. Macht dann natürlich auch etwas mehr Dreck...
 
#16
@Anna: Dein Roco ist ja bezaubernd *Herz*

@mousyperson: Danke für den Tipp.

@sweet-viny: Diesen Monat wird das leider nichts mit der Anschaffung. Aber danke für das Angebot mit dem Gutschein :) Das Futter werde ich mit den Tigern ausloten. Es kommt ja auch drauf an was sie gerade fressen.

@daisy-bates: Das klingt toll bei dir! Ich werde ganz zwanglos an die Suche heran gehen, damit die Katzen sich auch mit mir wohl fühlen und ich mich mit ihnen. Ich finde das so Klasse, wenn eine Katze den richtigen Menschen findet. Das habe ich schon einmal miterlebt und die Katze hatte sich wie eine Klette an ihn gehängt, obwohl sie eher ihr Ding machte.*Herz*

@Beere: Korbstühle sind natürlich praktisch. Woher hast du denn deinen Kratzbaum?
 
#17
@Beere: Woher hast du denn deinen Kratzbaum?
Ausm Garten :D Ist tatsächlich ein Baum, der hier gefällt wurde. Der bildet den Stamm. Sitzbretter sind einfach Restbretter vom Bauen in verschiedenen Größen. Ich guck mal, ob ich ein gutes Bild hinkriege. =)

Edit: kein tolles Bild, aber man erkennt es etwa... sieht spartanisch aus, aber die Katzen liegen gerne auf harten Flächen, lieber als auf Kissen oder so. Mittlerweile ist Stoff auf den Flächen, weil sie daran zusätzlich kratzen. Das Körbchen vorne gehört auch dazu, hat unten ebenfalls einen Stamm drunter. Muss morgen mal ein besseres Bild machen, das hier hatte ich noch. ;)
 

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#18
Beere, der ist ja klasse *Herz*
Ich würde ja auch gerne selbst einen machen, aber ohne Baumstück wird das schlecht etwas *schäm*
Aber ich behalte es mir mal für die Fällzeit im Kopf (Frühjahr oder Herbst). Mehr als ein Kratzbaum ist hier ja sowieso langfristig geplant ;)
 
#19
Hab neulich gesehen, dass zumindest hier auch das Bauhaus Birkenstämme verkauft... aber ziemlich lange und nicht so günstig. Ansonsten vielleicht einfach mal rundfragen, gerade wenn im Frühjahr wieder geholz wird...

Filou kratzt sehr sehr gerne an Naturholz, der schält die Rinde richtig ab. Liegt dann eben ab und an als Späne aufm Boden. :D Dafür hat nie einer von ihnen zum Krallenschneiden gemusst.
 
M

Mousyperson

Guest
#20
Aber ich behalte es mir mal für die Fällzeit im Kopf (Frühjahr oder Herbst). Mehr als ein Kratzbaum ist hier ja sowieso langfristig geplant ;)
Fällt mir gerade dazu ein: würde beim örtlichen Förster oder im nächstgelegenen Sägewerk mal anrufen und nachfragen. Sägewerke NRW - die rot hinterlegten Links auf der Seite sind zielführend, bei grauen ist kein Werk hinterlegt.

@Beere der Kratzbaum ist *Herz*

Noch als Idee: hatte damals an meinem Kratzi ein Stückchen Fell an einem Bindfaden herunter baumeln lassen als Animation zur Selbstbeschäftigung :D
 
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